surfcamp morocco vergleich
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Surfcamps in Marokko

Über 29 Surfcamps im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze

Die Anzahl an Surfcamps ist in Marokko innerhalb der letzten Jahre förmlich explodiert. Wir haben die beliebtesten Surfcamps in Marokko miteinander vergleichen und ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Taghazout und Tamraght gehören zu den beliebtesten Ort für ein Surfcamp Besuch
  • Nur 30% der Surfcamps eignen sich für ein Familienurlaub, nur 40% bieten Videoanalysen an.
  • 7 Tage Surfcamp kosten in Marokko im Durchschnitt 321€.
  • Fast alle Camps bieten sowohl Anfänger-, als auch Fortgeschrittene-Surfkurse an.

Keine Zeit den ganzen Surfcamp Ratgeber zu lesen? » Hier geht es direkt zum Surfcamp Vergleich.

Warum ein Surfurlaub in Marokko?

An Marokkos langgestreckter Atlantikküste findet sich für jeden Surfurlauber der passende Surfspot. Anfänger und Fortgeschrittene können das ganze Jahr über gute Bedingungen vorfinden.

Profis kommen dann vor allem im Winter auf ihre Kosten, wenn die Wellen höher werden und die Temperaturen trotzdem noch angenehm warm sind.


Wetter
Luft: Sommer Ø 29 °C; Winter Ø 17 °C
Wasser: Sommer Ø 21 °C; Winter Ø 18 °C
Besonderheiten: Im Norden Marokkos sind die Sommer angenehmen, dafür die Winter etwas frischer. Der Süden hat, durch die Nähe zur Sahara, sehr heiße Sommer, dafür wunderbar warme Winter.

Beste Reisezeit
Hauptsaison: OKT - MAR
Nebensaison: APR - SEP
Für Anfänger am Besten: MAI - SEP im Norden, OKT - APR im Norden

Beliebte Surfspots
Anchor Point
Dakhla
Essaouira
Tamri


Geeignet für
Anfänger
Fortgeschrittene
Profis

Surfcamp Vergleich Marokko

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*Anmerkung der Redaktion: Die ausführliche Bewertung der einzelnen Surfcamps folgt demnächst.

Surfcamps in Marokko überzeugen besonders dank:

  • Dem angenehmen Klima und ganzjährig warmen Wasser
  • Das ganze Jahr über lassen sich entlang der Küste surfbare Wellen finden
  • Surfspots für jedes Können
  • Endlose Sandstrände in den verschiedensten Farben

Der marokkanische Ort Taghazout, etwa 20 km von Agadir entfernt, hat sich zu einem regelrechten Surf-Mekka für europäische Wellenreiter entwickelt. An kaum einem anderen Ort finden sich auf so kleinem Raum so viele atemberaubende Surfspots für jedes Können.

Aber auch die restlichen 2000 Küstenkilometer, die sich von den eher europäisch geprägten Städten in Marokkos Norden bis zur Sahara im Süden erstrecken, haben viele spektakuläre Strände, Surfspots und Küstenabschnitte zu bieten.

Bei den vielen Surfspots an Marokkos Atlantikküste lassen sich das ganze Jahr über passende Orte finden, um sich in die Wellen zu stürzen. Am beliebtesten ist das Land jedoch als Surfdestination im Winter.

» Entdecke hier was du zum surfen in Marokko wissen musst [ink. beliebteste Surfspots, Reisetipps, uvm.]!

Saisonkalender Marokko

WellenLuft (°C)Wasser (°C)RegentageWetsuit
Jan/Feb★★★17°18°13/2
Mar/Apr★★20°19°43/2 oder Shorty
May/Jun25°20°0Shorty
Jul/Aug29°21°0Shorty
Sep/Oct★★25°21°0Shorty
Nov/Dec★★★19°19°63/2

Beste Reisezeit für ein Surfcamp Besuch in Marokko:

Marokko ist vor allem in den Wintermonaten von Oktober bis März ein sehr beliebtes Reiseziel bei Surfern. Am südlichen Teil der marokkanischen Küste herrschen um diese Zeit perfekte Bedingungen für alle Surfer – vom Anfänger bis zum Profi.

Wer seinen Surftrip doch im Sommer plant, sollte lieber in den Norden Marokkos reisen. Hier wird es auch in den Sommermonaten nicht zu heiß und es lassen sich noch immer gute Wellenbedingungen vorfinden.

Surfcamp Karte & Anreise

morocco surfcamp map

Anreise mit dem Flugzeug

Mit dem Flugzeug lässt sich Marokko von Deutschland aus in etwa 4 - 4.5 Stunden erreichen. Die Route wird von zahlreichen Billigfliegern angeboten. Am besten wählt man als Zielflughafen Marrakesch oder Agadir. Von dort geht es mit Bus oder Mietwagen an den gewünschten Zielort von Marokkos Küste.

Günstige Flüge online finden: » skyscanner.de

Anreise mit dem Auto

Um Marokko mit dem Auto zu erreichen, sollte man mindestens 3 Tage Fahrt einplanen. Über Frankreich geht es nach Spanien, von dessen südlicher Küste die Fähre nach Marokko übersetzt. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde. In Marokko selbst geht die Fahrt dann weiter die Küste runter.

Eine Anreise mit dem eigenen Auto lohnt sich im Prinzip nur dann, wenn unterwegs weitere Zwischenstopps in Frankreich oder Spanien geplant sind.

Günstigste Autovermietung vor Ort finden: » billiger-mietwagen.de

Reisetipps Marokko

Marokko gehört zwar zu den weltoffenen und modernen arabischen Ländern, Dennoch wird sich ein wenig Kulturschock nicht vermeiden lassen. So ist beispielsweise Alkohol in dem islamischen Land nicht üblich.

Viele Touristenzentren haben zwar inzwischen Bars und in den größeren Städten kannst du auch alkoholische Getränke einkaufen, aber in kleineren Orten kann dies schon schwieriger werden. Ebenfalls gilt es sich eher konservativ zu kleiden in dem islamischen Land.

Die wichtigsten Fakten über Marokko im Überblick:

  • Lage: Nordafrika
  • Sprache: Arabisch, Mazirisch (Berberisch), Französisch
  • Währung: Dirham
  • Zeitverschiebung: 0h (zu MEZ)
  • Strom: 220 V, 50 HZ
  • Reiseadapter: Typ C, E, L
  • Reisepass & Visum: Ein Reisepass ist erforderlich, der noch mindestens bis 90 Tage nach der Reise gültig ist. Ein gesondertes Visum ist für EU-Bürger nicht erforderlich.

Marokko ist mit seiner faszinierenden Mischung aus lebhafter Geschichte, spannender Kultur und offenen Menschen auch abseits des Surfens ein interessantes Reiseziel.

Was gibt es in Marokko zu erleben, wenn Du dir neben den vielen Wellen doch mal etwas Abwechslung wünscht?

TOP 5 Alternativen abseits von Wellen und Strand

Wenn die Wellen mal nicht mitspielen sollten, findest du hier ein paar Anregungen für weitere spannende Aktivitäten:

  1. Tauche ab in das Gewühl des zentralen Marktes von Marrakeschs.
  2. Entdecke das UNESCO-Weltkulturerbe in die Hafenstadt Essaouira.
  3. Erlebe entspannte Stunden in den Straßen von Agadir.
  4. Abenteuerliche Wanderung im Paradise Valley.
  5. Besichtige das weltweit höchsten religiösen Gebäudes in Casablanca.

1 Marrakesch - Ein Gefühl von Aladdin Hauch von Magie

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Die auch als Perle des Orients bezeichnete Königsstadt Marrakesch ist bekannt für seine bunten Märkte und reich verzierten Paläste. Das Wahrzeichen von Marrakesch ist die Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert.

Highlight: Der wohl bekannteste Platz in ganz Afrika ist der Djeemaa el Fna im Zentrum von Marrakesch. Hier drängen sich Musiker, Geschichtenerzähler und Schlangenbeschwörer um die Besucher, während Straßenhändler außergewöhnliche Souvenirs anbieten.

Wer nach dem ganzen Trubel etwas Ruhe brauchst, stattet dem wunderschön angelegten Park Jardin Majorelle einen Besuch ab. Hier lassen sich kobaltblaue Gebäuden und Pflanzen aus aller Welt bestaunen.

2 Essaouira - UNESCO-Weltkulturerbe in die Hafenstadt

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Die kleine Hafenstadt war einst schon fast von der restlichen Welt in Vergessenheit geraten, bis die Hippies sie für sich entdeckten. Heute gilt sie als Künstlerstadt und lockt Weltenbummler aus allen Ecken der Erde an. Menschen die hier leben genießen das ruhige und einfache Leben.

Highlight: Essaouira's Altstadt

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Essaouira macht mit seinen weiß gekalkten Häusern und den blauen Fensterläden optisch einiges her. Die Altstadt wurde sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und gilt eine der Schönsten der Welt.

In den vielen kleinen Gassen finden sich alteingesessene Handwerksbetriebe und kleine Souvenirläden. Die Restaurants dazwischen bieten zahlreiche leckere Gerichte mit gerade erst gefangenen Fisch. Frischer geht es nicht!

3 Kamelsuche in Agadir

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Agadir liegt ganz in der Nähe der Orte Taghazout und Tamraght, beide äußerst beliebt bei Surfern. Wenn dein Surfcamp also in der Nähe ist, solltest Du unbedingt einen Abstecher in das ehemalige Fischerdorf machen, das einst die Berber an dieser Stelle zwischen Atlantik und Atlasgebirge errichteten.

Highlight: Auf dem 240 m hohen Hausberg liegen die Ruinen der Kasbah, die einen beeindruckenden Überblick über die Stadt bieten. Darüber hinaus ist die Kasbah das einzige original erhaltene Gebäude der Stadt. Alle anderen Gebäude der Stadz wurde 1960 bei einem Erdbeben zerstört.

Übrigens: Ansehen tut man das Erdbeben der Altstadt nicht. Beim Wiederaufbau wurde stark auf traditionelle Materialien und eine orientalische Bauweise geachtet.

Pro-Tipp: Wer Lust auf ein besonderes Abenteuer hat geht für ein paar Stunden Kamelreiten entlang der Küste.

4 Cliff Jumping und Abenteuerwanderung im Paradise Valley

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Etwa eine Stunde Fahrzeit von Agadir entfernt liegt das wunderschöne Fleckchen Erde Paradise Valley. Angeblich soll die Region voller tiefer Schluchten und schroffer Felsvorsprünge einst von Hippies entdeckt worden sein und so seinen paradiesischen Namen erhalten haben.

Highlight: Wanderung durch das Paradise Valley

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Der Besuch vom Paradise Valley im Vorland des Atlasgebirges kann durchaus abenteuerlich werden. Die Wanderungen führen über schmale Pfade und umgestürzte Baumstämme. Dafür finden sich zwischendurch zahlreiche Steinpools, deren leuchtend blaues Wasser zu einer Erfrischung einlädt.

5 Auf den Spuren von Casablanca

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Hassan II. Mosche

Berühmt ist die Hafenstadt vor allem aufgrund des gleichnamigen Films mit Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart. In Ricks Cafe am Rande der Altstadt fühlst Du dich noch heute wie in der Originalkulisse.

Der Rest von Casablanca ist inzwischen jedoch eine moderne Handels- und Industriestadt, die geschickt den Spagat zwischen Modernisierung und Erhaltung der historischen und orientalischen Einflüsse gemeistert hat.

Highlight: Das spektakulärste Bauwerk in Casablanca ist die Hassan-II.-Mosche, die erst 1993 zu Ehren des damaligen Königs eingeweiht wurde. Ihr Minarett ragt ganze 210 m in den Himmel, was die Moschee zum höchsten Gotteshaus der Welt macht.

Fun-Fact: In der Gebetshalle, die mit ihren zahlreichen Säulen und Verzierungen ein wahres architektonisches Meisterwerk ist, haben bis zu 25.000 Menschen Platz.

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