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Wakeboarden: Die besten Wakeboards 2019?

Wakeboarden ist den meisten Leuten ein Begriff. Aber wussten Sie auch, dass es in Deutschland über 80 Wakeboard Anlagen gibt? Bestimmt auch in ihrer Nähe.

So funktioniert Wakeboarden richtig:

Egal ob Fortgeschrittener oder Anfänger, in diesem Ratgeber finden Sie alles, was es rund um das Thema Wakeboarden zu wissen gibt.

So werden Fehlkäufe vermieden:

Erfahren Sie außerdem, welches die besten Wakeboard Modelle 2019 sind und auf welche Merkmale Sie beim Kauf unbedingt achten sollten!

In Eile? Der Gewinner nach 49h im Wasser:

Mesle Pilot*
Warum ist diese besser?

  • Hybrid Rocker
  • Doppel-Channels
  • Abnehmbare Finnen
  • Grind- und Slide-Base


„Wer nach ein super Allround und Freeride Board sucht und lange damit Spaß haben möchte, der wird das MESLE Wakeboard Pilot lieben! Egal Grinden, Sliden, Airs, Spins an der Wakeboard Analge oder Boot – all das mehr sind mit diesem geilen Stullenbrett spielerisch möglich.“ – Tim Lehmann (★★★★★)

Das Wichtigste in Kürze

  • Wakeboarden ist eine der beliebtesten Wassersportarten in Deutschland.
  • Man steht dabei auf einem Wakeboard und wird von einem Seil – entweder von einem Boot oder einer Liftanlage – über das Wasser gezogen.
  • Der Name Wakeboarden kommt von der Kielwelle des Bootes, der Wake.

Das sind die Top 3 Wakeboards in 2019

Platz 1: Mesle Pilot

Vorteile

  • Hybrid Rocker
  • Doppel-Channels
  • Abnehmbare Finnen
  • Grind- und Slide-Base

Nachteile

  • Keine Bindung enthalten

Zusammenfassung

Das Mesle Pilot Wakeboard eignet sich vor allem für alle Fortgeschrittenen und ambitionierte Einsteiger, die schon Erfahrung von anderen Board Sportarten mitbringen.

Das Wakeboard besitzt einen Hybrid Rocker, der die Eigenschaften eines 3 Stage und Continuous Rockers vereint. Dadurch wird das Board agil, drehfreudig, schnell und fehlerverzeihend.

Da sich die Finnen abnehmen lassen, ist das Board sowohl für das Boot, als für Wakeboard Anlagen perfekt geeignet. Sollte mal eine Finnen beschädigt werden, lässt sich diese einfach ersetzen. Die Doppelchannels auf der Unterseite sorgen für noch mehr Kontrolle und Schnelligkeit.

Das Pilot hat außerdem eine Grind Base, mit der man leicht über Rails und Obstacles sliden kann.

Preislich ist das Board höher angesetzt als die restlichen in der Auswahl. Dazu kommt noch, dass man die Bindung extra kaufen muss. Gute Qualität hat seinen Preis.

Produktdetails

Größe: 142cm | Gewichtsbereich: 75-100+ kg | Bindung nicht enthalten | Core: PU, abnehmbare Finnen

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Leider liegen aktuell noch keine Rezensionen zu diesem Wakeboard vor.

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FAQ

Was bringt die Grind Base?
Die Grind Base macht das Board stabiler und sorgt dafür, dass sie gut über Rails und Obstacles gleiten können.
Ist das Wakeboard für Kinder geeignet?
Nein, allerdings für Jugendliche die im Gewichtsbereich von 75-100 kg liegen.

Platz 2: Jobe Shocker 141

Vorteile

  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Bindung und Griff enthalten
  • Gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Leicht und Robust
  • 3 Stage Rocker

Nachteile

  • Finnen fest montiert

Zusammenfassung

Das Jobe Shocker 141 ist ein Wakeboard Set für Einsteiger und Fortgeschrittene. Im Set ist bereits eine Bindung und ein Griff enthalten, was für ein gutes Preis- Leistungsverhältnis sorgt.

Die Bindung ist eine sogenannte Open Toe Bindung. Deswegen eignet sich sie für die Schuhgrößen 38-46. Das Board trägt Wakeboarder mit einem Gewicht von 40-110 kg.

Der Kern besteht aus Polyurethan und hat dadurch wenig Flex. Dafür macht der Kern das Board stabil und leicht in der Handhabung.

Das Board hat einen 3 Stage Rocker und eignet sich daher gut für hohe Sprünge.

Der einzige Nachteil: Die Finnen sind leider fest am Board montiert. Man kann sie also nicht abschrauben, falls man das Wakeboarden mal ohne Finnen probieren möchte. Sollten die Finnen mal kaputt gehen, muss man diese reparieren und kann sie nicht einfach ersetzen.

Produktdetails

Größe: 138cm | Gewichtsbereich: 40-110 kg | Bindungsgröße: Schuhgröße 38-46 | Core: PU, Molded Fins

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
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FAQ

Kann ich damit sofort in einem Wakeboard Park loslegen?
Nein, sie brauchen noch eine Schwimmweste und einen Wakeboard Helm.
Ist das Wakeboard für Kinder geeignet?
Ja, sofern das Kind im angegeben Gewichtsbereich liegt.

Platz 3: Base Sports Revolver

Vorteile

  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Bindung enthalten
  • Gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Leicht und Robust
  • Continuous Rocker

Nachteile

  • Finnen fest montiert

Zusammenfassung

Das Base Sports Revolver 140 ist ein Wakeboard Set für Einsteiger und Fortgeschrittene, eine Bindung ist bereits enthalten. Das Wakeboard ist noch etwas günstiger als das Jobe Shocker und hat ebenfalls ein gutes Preis- Leistungsverhältnis.

Die Bindung ist eine sogenannte Open Toe Bindung. Deswegen eignet sich sie für alle Schuhgrößen zwischen 38-46. Das Board trägt Rider mit einem Gewicht von 40-120 kg.

Auch hier ist ein Kern aus Polyurethane verbaut, der weniger flexibel, dafür sehr stabil ist.

Das Board hat einen Continuous Rocker. Dieser eignet sich besonders gut für Einsteiger, da man damit einfach Kurven fahren kann. Boards mit Continuous Rocker sind sehr fehlerverzeihend.

Die Finnen sind hier leider ebenfalls fest am Board montiert. Man kann sie nicht abschrauben, falls man das Wakeboarden mal ohne Finnen probieren möchte.

Produktdetails

Größe: 135cm | Gewichtsbereich: 40-120 kg | Bindungsgröße: Schuhgröße 38-46 | Core: PU, Molded Fins

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100% aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sterne als gut bis sehr gut.

Die Kunden waren mit diesem Wakeboard sehr zufrieden. Sie lobten die Stabilität und sagen, dass es für Anfänger gut geeignet ist.

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FAQ

Kann ich damit sofort in einem Wakeboard Park loslegen?
Nein, Sie brauchen noch eine Schwimmweste und einen Wakeboard Helm.
Ist das Wakeboard für Kinder geeignet?
Ja, sofern das Kind im angegeben Gewichtsbereich liegt.

Wakeboard kaufen:
So treffen Sie die richtige Entscheidung

wakeboarden

Die verschiedenen Elemente eines Wakeboards lassen unglaublich viele Kombinationsmöglichkeiten zu. Da verliert man schnell den Überblick und fragt sich: Was bringt mir dieses Board?

Damit Rocker, Camber und Cable für Sie keine Fremdwörter bleiben:

Erfahren Sie nachfolgend alles, was Sie über das Wakeboarden wissen müssen und wie sie spielerisch Ihre ersten Wake-Versuche erfolgreich meistern.

Was Sie beim Kauf eines Wakeboards beachten müssen (inkl. Checkliste)

Auf der Suche nach dem besten Wakeboard sollten Sie unbedingt auf folgende Merkmale und Eigenschaften achten:

  • Größe
  • Rocker
  • Shape
  • Kern
  • Rail
  • Bindung

Wakeboard Größe

Welche Wakeboard Größe passt zu mir?

Der erste Faktor bei der Auswahl des richtigen Wakeboards ist die Größe. Mit Größe ist hier die Länge des Bretts gemeint. Wie lang ein Wakeboard sein muss hängt von der Körpergröße und dem Körpergewicht des Wakeboarders ab.

Grundsätzlich gilt:

  1. Kürzere Wakeboards:

    Sind langsamer und lassen sich schwerer durchs Wasser drücken. Dafür aber in der Luft bei Tricks leichter zu drehen. Das Landen wird durch kurze Board schwerer, da sie eine kleine Auflagefläche haben. Außerdem neigt die Spitze des Bretts dazu ins Wasser einzutauchen.

  2. Längere Wakeboards:

    Sind leichter zu fahren und eignen sich deswegen sehr gut für Anfänger. Die große Auflagefläche sorgt für guten Auftrieb und das Board bewegt sich schnell durchs Wasser. In der Luft werden Drehungen anstrengender, da längere Wakeboards natürlich auch schwerer sind.

    Dafür ist das Wakeboard bei Tricks stabiler und man hat mehr Kontrolle. Durch die große Auflagefläche werden auch Landungen leichter. Somit sind große Boards ideal um neue Tricks zu lernen.

Welche Größe ist nun die Richtige?

Körpergewicht (in kg)Wakeboard Länge (in cm)
10-30111-120
20-40120-130
30-50124-134
50-70134-138
65-75136-139
75-85137-143
85-100142-146
95-125145

Wakeboard Kern

Der richtige Wakeboard Kern für meine Bedürfnisse?

Der Kern bildet die Basis des Wakeboards. Das Material des Kerns ist entscheidend dafür, wie flexibel und stabil das Wakeboard ist.

Es gibt drei Arten von Wakeboard-Kernen:

  1. Schaumkern
  2. Holzkern
  3. Hybridkern

1 Schaumkern

Diese Kerne bestehen aus Schaum und finden sich meistens bei Anfänger Wakeboards. Verwendet wird dafür:

  • PVC (Polyvinylchlorid) oder
  • PU (Polyurethan) Schaum.
PVC Kern
  • Günstig
  • Nicht sehr stabil
  • Nicht geeignet für Wakeboardlift-Anlagen

PVC Schaum wird nur in sehr billigen Wakeboards verwendet. Wakeboards mit diesem Kern eignen sich nur um Kinder hinter dem Boot herzuziehen. Für die Verwendung am Cable Lift eignen sie sich nicht.

Fazit: Dieser Kern wird nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Es lohnt sich, etwas mehr Geld zu investieren und ein Wakeboard mit einem anderen Kern zu kaufen.

PU Kern
  • Für Einsteiger gut geeignet
  • Guter Auftrieb
  • Gutes Kantenverhalten
  • Cable geeignet
  • Nichts geeignet für Tricks

PU Schaum findet man in der Regel bei Einsteiger-Wakeboards. Wakeboards mit diesem Kern sind günstig und ihre Eigenschaften perfekt für Anfänger.

Das Material hat gute Auftriebseigenschaften, eine angenehme Dämpfung und es lässt sich gut Druck auf die Kanten ausüben.

Fazit: Ein PU Kern ist ideal, um die ersten Schritte auf dem Wakeboard zu machen.

2 Holzkern

  • Stabil
  • Flexibel
  • Dünn
  • Langlebig
  • Hoher Preis

Bei Holzkernen wird eine dünne Schicht Holz verwendet. Wakeboards mit diesem Kern sind sehr robust und trotzdem dünn. Außerdem zählen sie zu den flexibelsten und machen deshalb viel Spaß im Park.

Früher war Holz als Kernmaterial Standard, dann verschwand es für eine Zeit und kehrt mittlerweile wieder zurück.

Fazit: Wer sich für einen Holzkern entscheidet wird damit viel Spaß im Wakepark haben, muss allerdings bereit sein etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.

3 Hybrid-Kern

  • Sehr Stabil
  • Flexibel
  • Robust
  • Vielseitig
  • Hoher Preis

Ein Hybrid-Lern besteht aus einer Mischung aus Holz und PU Schaum und vereint damit die besten Eigenschaften beider Materialien.

Durch den PU Schaum wird das Wakeboard sehr flexibel. Gleichzeitig macht das Holz im Kern das Brett stabil und robust. Außerdem macht das Material es möglich tiefe Channels im Wakeboard zu verbauen, was noch höhere Sprünge möglich macht.

Die genaue Ausgestaltung von Hybrid-Kernen sind sehr vielseitig:

Möchte man an bestimmten Stellen weniger Flex haben, kann an dieser Stelle Carbon eingesetzt werden. Hier gibt viele mögliche Varianten zur Umsetzung, die das Fahrverhalten des Wakeboards entsprechend beeinflussen. Einziger Nachteil ist der hohe Preis.

Fazit zum Wakeboard Kern

Die Investition in einem Hybrid bzw. Holz Kern lohnt sich vor allem für Fortgeschrittene und Profis. Anfängern reicht ein Wakeboard mit PU Kern.


Wakeboard Rocker

Wofür und wieviel Wakeboard Rocker brauche ich?

Mit Rocker ist die Krümmung von der Nose (Spitze) zum Tail (hinteres Ende) gemeint. Die Form hat einen großen Einfluss darauf wie sich das Wakeboard im Wasser verhält und wie es reagiert.

Gemessen wird der Rocker von der Mitte des Boards zur Nose bzw. zum Tail hin. Hersteller geben das Maß meistens in inches an. Dabei sind unterschiedliche Rocker Formen möglich.

Es gilt: Je mehr Rocker ein Board hat, desto langsamer ist es. Dafür sind höhere Sprünge möglich und die Landung ist sanfter.

Die verbreitetsten Rocker-Typen bei Wakeboards sind:

  1. Continuous Rocker
  2. 3 Stage Rocker
  3. Hybrid Rocker
  4. Camber

1 Continuous Rocker

  • Schnelle, smoothe und wendige Rides
  • Drehfreudig und gut für Kurven
  • Verzeiht Fehler

Der Continuous Rocker hat eine gleichmäßige Krümmung vom Tail zur Nose. Die Form sorgt für schnelle und smoothe Rides, egal ob am Boot oder Cable.

Das Wakeboard wird durch diesen Rocker agil und lässt sich gut drehen. Deswegen eignet es sich perfekt für Turns und zum Carven.

Das Beste: Der Rocker verzeiht kleiner Fehler und die Form dämpft die Landung bei Sprüngen sehr gut ab. Das sorgt für ein tolles Fahrgefühl im Wasser!

Aber: Der Continuous Rocker lässt das Board schwerer auf der Kante kontrollieren!

2 3 Stage Rocker

  • Langsamer
  • Aggressiv
  • Gut für hohe Sprünge

Der 3 Stage Rocker besteht aus drei Teilen. In der Mitte befindet sich eine flache Fläche während die Nose sowie das Tail nach oben gebogen sind. Dadurch fährt sich das Wakeboard aggressiver, ist jedoch langsamer als bei anderen Rockern.

Durch die flache Fläche in der Mitte wird das Board aggressiver und eignet sich gut für scharfe und tiefe Turns. Gleichzeitig besteht die Gefahr zu verkanten, wenn das Board gerade über das Wasser gleitet. Wakeboards mit diesem Rocker sind also weniger fehlerverzeihend.

Die aufgebogene Form sorgt für hohe Sprünge über die Wake. Die Landung ist dabei weniger smooth, denn die Fläche in der Mitte des Wakeboards sorgt für einen harten Aufprall. Das Brett fühlt sich nach der Landung träge an.

3 Hybrid Rocker

  • Mischform
  • Vielseitig

Der Hybrid Rocker liegt irgendwo zwischen dem Continuous und dem 3 Stage Rocker. Dabei werden die Eigenschaften der beiden Formen miteinander vereint.

Achtung: Nicht jeder Hybrid Rocker ist gleich! Die Form kann nach Board und Marke stark variieren und hat somit auch immer unterschiedliche Fahreigenschaften.

4 Camber

  • Selten
  • Nur für Fortgeschrittene und Profis geeignet

Wakeboards mit Camber sind nicht wie beim normalen Rocker nach unten, sondern nach oben gewölbt. Das Gewicht des Rider wird so gleichmäßig auf dem Board verteilt und der hintere Fuß weniger belastet. Das sorgt für ein neues Fahrgefühl.

Diese Form findet man nur bei Fortgeschrittenen und Profis. Es dauert einige Zeit sich daran zu gewöhnen, wenn man vorher nur Boards mit den gewöhnlichen Rocker gefahren ist.

Fazit zum Rocker

Informieren Sie sich vor dem Kauf immer über die Eigenschaften des Rockers! Sind Sie sich unsicher, ob Sie damit klar kommen? Dann fahren Sie am besten vorher Wakeboards mit gleichem Rocker zur Probe.


Wakeboard Base

Welche Wakeboard Base ist die Richtige für mich?

Als Base bezeichnet man die Unterseite des Wakeboards, dazu gehören auch die Finnen. Die Base kann viele verschiedene Formen annehmen.

Es gibt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten, jede mit einer anderen Auswirkung auf das Fahrverhalten.

Folgende Elemente können Teil der Wakeboard Base sein:

  • Finnen
  • Concaves
  • Channels
  • Featureless
  • Konvex
  • V-Shape

Finnen

Wakeboard Finnen sorgen für mehr Kontrolle und Stabilität im Wasser:

  • Am Boot sind Finnen fast ein muss.
  • Am Cable werden Finnen so gut wie nie verwendet.

Die Anzahl und Größe der Finnen entscheidet darüber, wie Stabil das Wakeboard ist. Mehr und größere Finnen sorgen für mehr Stabilität. Deswegen machen Finnen vor allem für Anfänger Sinn.

Es gibt Molded In Fins, die fest am Brett befestigt sind und demontierbaren Finnen, die mit Schrauben am Wakeboard montiert werden.

Nachteile von Finnen am Wakeboard?

Durch Finnen wird das Wakeboard stabiler, gleichzeitig aber auch weniger “loose”. Sprich das Board lässt sich weniger leicht für Wakeboard Tricks drehen. Große Finnen machen manche Tricks und Spins sogar fast unmöglich.

Tipp: Um Verletzungen zu vermeiden kontrollieren Sie vor dem waken immer, ob die Finnen fest am Board montiert sind.

Concaves

Als Concaves bezeichnet man eine Einwölbung auf der Unterseite des Wakeboards, durch die das Wasser fließen kann. Die Concave sorgt dafür, dass das Brett stabiler aber auch langsamer wird.

Es wird hauptsächlich in 2 Concave-Formen unterschieden:

  1. Single Concave ist eine einzige Einwölbung,
  2. Double Concave hat zwei Einwölbungen.

Etwas außergewöhnlicher und wesentlich seltener sind Pipe Channels. Die Einwölbung der Pipe Channels sorgen dafür, dass das Wakeboard bei 50/50 Grinds nicht abrutschen kann.

Channels

Channels sind Einkerbung auf der Unterseite des Wakeboards und sind in den meisten Wakeboards verbaut. Sie sorgen für mehr Stabilität und eine bessere Führung des Wakeboards im Wasser.

So funktionieren Channels:

In den Channels wird das Wasser verwirbelt. Dadurch haben sie eine ähnliche Wirkung wie Finnen.

Je tiefer die Channels sind, desto stabiler wird das Wakeboard:

Wählen Sie ein Wakeboard mit möglichst tiefen Channels. So können Sie die Finnen abmontieren und das Board drehfreudiger zu machen, haben aber trotzdem noch genügend Stabilität aufgrund der Channels.

Konvex

Ein Konvex Deck ist nach unten wie ausgewölbt. Dadurch wird das Board sehr drehfreudig und bekommt ein loses Fahrgefühl.

Durch die kleine Auflagefläche auf der Unterseite wird das Wakeboard:

  • Wendiger,
  • verkantet nicht so schnell und
  • die gebogene Form dämpft den Aufprall angenehm ab, Landungen werden leichter und angenehmer.

Fazit: Eine konvexe Form ist fehlerverzeihender und an der Wakeboard Anlage sehr beliebt.

V-Shape

Das V Shape ähnelt der Form eines Bugs und funktioniert auch so. Durch die V-Form wird das Wasser besser verdrängt.

Das Wakeboard wird durch den V-Shape:

  • Schneller,
  • es gleitet schneller und smoother,
  • weniger aggressiv auf der Kante (bedeutet: weniger schnelle und tiefe Turns).

Für große Sprünge und Landungen ist ein V-Shape besser als ein Konvex Deck:

Normalerweise landet man auf dem Tail, aber mit dieser Form ist sogar eine mittige Landung mit dem Brett noch relativ weich.

An Wakeboard Anlagen werden V-Shapes nur kaum verwendet:

Durch die V-Form neigt das Wakeboard sich auf Obstacles sehr leicht zur Seite und man kippt schnell ins Wasser.

Featureless

Als letztes bleibt noch das Featureless Deck. Hierbei ist die Unterseite des Wakeboards komplett glatt und flach. Das Brett wird aber deshalb nicht schneller. Mehr Oberfläche bedeutet mehr Reibung und somit weniger Geschwindigkeit.

Wann werden Featureless Decks eingesetzt?

Am Cable kommen Featureless Decks sehr oft zum Einsatz. Sie sind drehfreudig und haben ein loses Fahrgefühl. Die flache Unterseite eignet sich außerdem perfekt für Grinds über Obstacles.


Wakeboard Bindung

Was für Wakeboard Bindungen gibt es?

Die Wakeboard Bindung auch Boot(s) genannt, verbinden das Wakeboard mit den Füßen des Riders und sind unbedingt notwendig. Die Boots werden entweder am Brett festgeschraubt, oder mit einem Ratschensystem eingehakt.

Wie müssen die Boots sitzen?

Die Boots sollten fest am Fuß sitzen und nicht wackeln. Sie dürfen aber nicht zu eng sein und drücken, sonst sind Schmerzen bei langem Tragen vorprogrammiert. Manche Bindungen sind an Schuhgrößen angepasst, manche sind One-Size.

Die richtige Flex bei Wakeboard Bindungen?

Der Flex des Boots spielt eine wichtige Rolle. Die Bindungen reichen dabei von steif bis sehr flexibel und haben unterschiedliche Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Wakeboards.

  1. Steife Boots:

    Sorgen für einen guten Halt, auch wenn man schnell unterwegs ist. Außerdem eignen sich sehr gut zum Carven und Druck auf die Kanten ausüben.

  2. Flexible Boots:

    Eignen sich gut für Anfänger und helfen beim Ausführen von Wakeboard Tricks.

Styles und Verschlusssysteme

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Boots auf dem Markt. Diese unterscheiden sich vor allem in ihrer Form und dem Verschlusssystem. Hier die wichtigsten:

  • Open Toe

    Bei Open Toe sind die Boots vorne für die Zehen geöffnet. Dadurch können diese Bindung von Menschen mit unterschiedlichen Schuhgrößen genutzt werden. Auch für Kinder die noch wachsen eignet sich diese Bindung gut.

  • Closed Toe

    Closed Toe Boots sehen aus wie Snowboard Schuhe, sind also vorne geschlossen. Sie sorgen für einen guten Halt und sitzen präzise. Außerdem hat man mehr Kontrolle über das Wakeboard, da Closed Toe Boots Bewegungen besser auf das Brett übertragen.

    Im Winter und in kalten Gewässern sind Closed Toe Boots die beste Wahl. Denn sie halten um einiges besser warm als Open Toe Boots.

  • System Bindings

    Diese Art von Bindung erinnert an das Snowboard. Im Gegensatz zu den anderen Bindungen wird der Schuh hier nicht am Board festgeschraubt. Man hat eine Bindung, mit der die Schuhe festgeschnallt werden.

    Die Bindung wird dann mit Ratschen zugezogen und der Schuh so fixiert. Der Vorteil ist, dass man in den Schuhen gehen kann und einfach in die Bindung und wieder raus kommt.

  • Fastener

    Keine Lust die Boots zu schnüren? Kein Problem! Dafür gibts es Boots mit Fastener. Hier werden die Schnürsenkel einfach durch einen Drehverschluss festgezogen. Das spart Zeit, ist einfach und bequem.

  • Klettverschluss

    Hier wird gleich ganz auf Schnürsenkel verzichtet. Der Klettverschluss wird einfach fest verschlossen und es kann losgehen.

  • Boa System

    Ähnlich wie der Fastener Verschluss. Allerdings sind die Schnürsenkel in diesem Fall dünne Stahlseile. Das System sitzt sehr gut und ist zuverlässig, allerdings auch das teuerste.

3 Tipps um besser in den Wakeboard Schuh zu kommen:

  1. Den Schuh so weit wie möglich öffnen.
  2. Den Schuh und Fuß nass machen, so gleitet man leichter hinein.
  3. Ein umweltverträgliches Gleitmittel verwenden. Vorsicht, Keine Seife! Durch Seife trocknet das Material schnell aus (und die Umwelt belastet).

Wakeboard Rail

Was für Wakeboard Rails gibt es?

Die Rail ist die Kante des Wakeboards. Sie sorgt für einen guten Halt beim Kurven fahren. Es wird zwischen drei Kantenformen unterschieden:

  1. Spitz zulaufende Kanten

    Mit mit spitz zulaufenden Kanten hat man eine gute Kontrolle über das Wakeboard. Das Wakeboard fährt sich dadurch weniger aggressiv und verzeiht weniger Fehler.

  2. Rund und hochgezogene Kanten

    Machen das Wakeboard schnell im Wasser und sind fehlerverzeihender als spitze Kanten. Dafür muss man aber Einbußen bei der Kontrolle über das Brett machen.

  3. Sidewall

    Die Sidewall ist eine eckige Kante, die mit einer Schicht aus Kunststoff überzogen ist. Dadurch wird das Wakeboard im Park vor Schlägen und Stößen geschützt.

Grundsätzlich gilt: Schärfere Kanten sorgen für ein aggressives Fahrgefühl, während runde Kanten für ein weiches Fahrgefühl sorgen.

Wakeboard Ausrüstung und Zubehör

Welches Zubehör gehört noch zur Wakeboard Ausrüstung?

Nur das Wakeboard reicht nicht. Um richtig loszulegen werden noch folgende Dinge benötigt:

  • Wakeboard Weste
  • Wakeboard Helm
  • Seil
  • Griff
  • Wakeboard Tasche

Die richtige Wakeboard Weste?

Eine Weste ist beim Wakeboarden unerlässlich. Sie schützt den Körper beim Aufprall und gibt einem Auftrieb im Wasser. An Wakeboard Anlagen sind Westen meistens Voraussetzung zur Nutzung der Anlage.

Abgesehen von normalen Schwimmwesten, werden häufig Prallschutzwesten verwendet. Diese sind speziell dafür gemacht den Oberkörper vor Verletzungen zu schützen.

Gut zu wissen: Wakeboard Westen funktionieren nicht wie Schwimmwesten, denn sie halten einen nicht komplett über Wasser.

Welche Größe ist die Richtige?

Die meisten Hersteller bieten eine Liste an, in der Sie sehen können, welche Kleidungsgröße zu welchem Brustumfang passt. Messen Sie hierzu ihren Brustumfang an der breitesten Stelle und vergleichen Sie den Wert mit der Tabelle.

KleidungsgrößeBrustumfang Männer (in cm)Brustumfang Frauen (in cm)
XS83.3-89.976.2-81.3
S88.9-9481.3-86.4
M94-99.186.4-91.4
L99.1-104.291.4-96.5
XL104.2-109.296.5-101.6
XXL109.2-114.3
XXXL120.6-128.3
Info: Diese Liste gilt nur als erster Richtwert.
Vorsicht: Die Wakeboard Weste sollte gut sitzen und nicht über den Kopf rutschen!

Der richtige Wakeboard Helm?

Ein Wakeboard Helm schützt den Kopf bei Stürzen und ist deswegen am Cable ein absolutes muss! Doch auch am Boot macht man mit einem Helm nichts falsch und fühlt sich sicherer.

Safety First:

Achten Sie beim Kauf eines Helmes darauf, dass er gut sitzt und nicht wackelt oder drückt. Außerdem muss das Wasser aus dem Helm abfließen können. Dafür sind in der Regel entsprechende Abflusslöcher verbaut.

Es geht sogar noch besser:

Manche Helme sind mit Ear Pads ausgestattet. Damit bleibt der Kopf warm und eine Ohrenentzündung wird vorgebeugt.

Das richtige Wakeboard Seil?

Beim Wakeboarden ist es wichtig, dass sich das Seil am Boot nicht dehnt. Warum? Es besteht sonst die Gefahr, dass sich das Seil beim Absprung über die Wake ausdehnt und ruckartig in der Luft wieder zusammenzieht. Dadurch kann man in der Luft leicht die Balance verlieren.

Die richtige Seillänge?
Skill LevelSeillänge (in feet)
Anfänger65
Intermediate65-75
Fortgeschrittener75-85
Für Anfänger gilt »
Das Seil sollte kurz genommen werden. Dann ist man näher am Boot, wo die Wake (Kielwelle) nicht so weit ist und leichter übersprungen werden kann.
Für Fortgeschrittene gilt »
Das Seil kann länger genommen werden. Dadurch können weitere Kurven gefahren und mehr Geschwindigkeit aufgebaut werden. Außerdem hat man beim Überspringen der Wake mehr Airtime und damit mehr Zeit für Tricks.

Was bringt es die Seillänge zu verändern?

Die Wake (Kielwelle) ist V förmig hinter dem Boot. Das bedeutet: Bei einem kurzen Seil ist die Strecke die man bei einem Sprung überwinden muss kürzer. Je kürzer die Strecke, desto leichter ist sie zu überspringen.

Bei einem Sprung möchte man auf der gegenüberliegenden Seite der Wake landen. Man möchte weder zu kurz, noch zu weit springen und im Flat landen. Das ist nämlich alles andere als angenehm für die Knie.

Was viele Menschen nicht wissen:

Springt jemand zu weit, dann kann man das Seil weiter ausgeben, damit er an der richtigen Stelle landet. Springt jemand zu kurz kann man das Seil einholen, um dasselbe Ergebnis zu erzielen.

Das richtige Seilmaterial?

Es gibt verschiedene Materialien aus denen das Seil bestehen kann:

  1. Poly E

    Seile aus Poly E sind günstig und gut für Anfänger geeignet. Das Seil ist schockabsorbierend und verzeiht dadurch Fehler beim Fahren. Allerdings dehnt es sich bei Belastung um 2-3% Prozent in seiner Länge aus.

  2. Dyneema

    Seile aus Dyneema eignen sich am besten zum Wakeboarden. Sie sind sehr stark, haben keinen Stretch und ein niedriges Gewicht. Außerdem sind sie resistent gegen UV-Strahlen und Salzwasser und dadurch sehr langlebig.

  3. Solin

    Seile aus Solin sind ähnlich stark wie solche aus Dyneema. Allerdings haben sie weniger Auftrieb und liegen im neutralen Zustand unter Wasser. Damit verknoten sie sich leichter.

  4. Das Coating

    Das Coating ist die Ummantelung des Seils. Ein Coating macht das Seil robuster und schützt es vor Umwelteinflüssen und dem Verknoten.

Der richtige Griff?

Der Griff befindet sich am Ende des Seils, das zum Wakeboarder zeigt. Es besteht meistens aus EVA, Carbon oder Aluminium. Je leichter und größer der Griff ist, desto höher ist der Preis.

Griffe sind in der Regel 5-15 inch lang. Ein breiter Griff eignet sich gut für Tricks, da man mehr Platz hat um sich mit den Händen festzuhalten.

Der Durchmesser sollte so sein, dass sich der Griff gut greifen lässt. Er darf also nicht zu dick und nicht zu dünn sein.

Wer gerne Sprünge übt, für den lohnt sich ein V- oder T-Handle. Dieser wird am eigentlichen Griff festgemacht und z.B. hilft dabei, das Seil bei Tricks hinter dem Rücken herumzureichen.


Wakeboard Pflege

Wie pflege und reinige ich ein Wakeboard richtig?

So schützen Sie das Wakeboard vor Außeneinwirkungen:

  • Das gesamte Material nach jeder der Benutzung mit klarem Wasser abspülen. So kann das Salzwasser das Wakeboard Set nicht so leicht angreifen.
  • Das Wakeboard nicht in der Sonne liegen lassen, die UV Strahlung beschädigt das Material.
  • Das Wakeboard nach der Benutzung trocknen lassen und nicht zu heiß lagern.
  • Ein Wakeboard Tasche schützt das Board beim Transport. Ein weiterer Vorteil: Die Tasche kann auch mal in der Sonne liegen bleiben.

Wakeboard Boot Setup

Das richtige Wakeboard Boot Setup für die perfekte Welle?

wakeboard_boot

Wakeboard Boote sind teuer und die meisten Wakeboarder besitzen kein eigenes Boot. Sollten Sie ein Boot besitzen mit dem Sie wakeboarden wollen, so gilt es einige Dinge zu beachten:

Durch die Lage des Bootes im Wasser lässt sich die Wake vergrößern oder verkleinern. Außerdem spielt die Fahrgeschwindigkeit eine große Rolle, wenn es um die Sicherheit beim Wakeboarden am Boot geht.

Die richtige Geschwindigkeit?

Wie schnell ein Boot fährt hat Auswirkungen auf die Kielwelle:

  1. Niedrige Geschwindigkeit:

    Damit sind Geschwindigkeiten von unter 21 MPH (miles per hour) gemeint. Fährt das Boot langsam, wird die Wake hinter dem Boot unsauber und schwerer zu überspringen.

    Niedrige Geschwindigkeit bedeutet gleichzeitig ein kleineres Verletzungsrisiko. Langsamer zu sein macht aber auch weniger Spaß, denn Tricks lassen sich so schwerer lernen.

  2. Hohe Geschwindigkeit

    Eine hohe Geschwindigkeit sorgt dafür, dass die Wake konsistent bleibt und sauber bricht. Das sorgt dafür, dass man die Welle gut überspringen kann.
    Der Nachteil: Der Aufprall beim Sturz ist bei hoher Geschwindigkeit stärker und damit schmerzhafter.

Wie schnell soll das Boot fahren?

Die Geschwindigkeit hängt vor allem mit dem Können des Wakeboarders zusammen:

  1. Für Anfänger:

    Wenn ein Anfänger am Seil hängt sollte sich das Boot zwischen 12 und 15 MPH bewegen. So können die Basics gut erlernt werden und man entwickelt ein Gefühl für das Wakeboard.

  2. Für Fortgeschrittene:

    Wenn der Rider den Dreh raus hat, kann man die Geschwindigkeit auf 18-19 MPH erhöhen. Wichtig ist die Kommunikation! Fühlt der Wakeboarder sich nicht wohl, muss er sich bemerkbar machen. Dann sollten Sie das Boot unbedingt langsamer fahren.

  3. Für Profis:

    Wenn der Wakeboarder Cuts und Sprünge vollführen will, sind hohe Geschwindigkeiten von über 21 MPH am besten. Allerdings werden 25 MPH selten überschritten.

Merke: Hängt ein Anfänger am Seil heißt es langsam fahren. Fortgeschrittenen Wakeboarder können sich langsam an höhere Geschwindigkeiten herantasten.

Die richtige Wake Größe?

Die Wake ist die Welle die hinter dem Boot entsteht. Sie verändert sich je nach Gewicht und Gewichtsverlagerung des Bootes.

Für Anfänger braucht man keine große Wake. Im Gegenteil, diese ist sogar eher hinderlich. Für Anfänger ist es wichtig erst die Basics zu meistern und dann die Größe der Wake steigern.

Das Wakeboard Boot richtig gewichten?

Die richtige Gewichtung des Boots spielt eine wichtige Rolle. Je schwerer das Boot, desto tiefer sinkt es im Wasser, die Wake wird größer. Je nach Gewichtsverlagerung wird die Wake steiler oder flacher.

Es gilt: Je schwerer das Boot, desto größer die Wake.
Vier Möglichkeiten, damit das Boot richtig im Wasser liegt
  1. Die Passagiere richtig verteilen

    Die meisten Boote brauchen keine Zusatzgewichte. Möchten Sie die Lage des Bootes im Wasser verändern, können Sie einfach Ihre Passagiere als Gewichte nutzen. Der Vorteil ist, dass Menschen sich leichter bewegen lassen als Zusatzgewichte und Sie so schnell unterschiedliche Positionen für Ihre Gewichte ausprobieren können.

  2. Die Seiten ausbalancieren

    Das Gewicht soll auf dem Boot möglichst gleichmäßig, auf der linken und rechten Seite, verteilt sein. Dadurch entsteht eine Wake, die auf beiden Seiten gleich gut ist. Das ist wichtig, damit sie Goofy und Regular befahren werden kann. Bricht eine Seite unsauber kann man das ändern, indem mehr Gewicht auf diese Seite des Bootes gebracht wird.

  3. Bug und Heck richtig gewichten

    Die Gewichtung von Bug (vorder Teil) und Heck (hinteres Ende) hat Einfluss darauf, wie steil die Wake ist. Liegt mehr Gewicht auf dem Bug, ist die Welle weniger steil. Hat man mehr Gewicht auf dem Heck, so wird die Welle steiler. Das Boot sollte aber am Bug nicht abheben.

  4. Ausprobieren

    Jedes Boot ist anders! Spielen Sie mit den Möglichkeiten die Sie haben und finden Sie heraus, welches Setup für das Boot am besten ist.

Ballast zur Gewichtsverteilung im Boot

Hat man die ideale Gewichtsverteilung für das Boot herausgefunden, kann man anstatt Menschen auch anderen Ballast dort platzieren. Das Gewicht ist richtig verteilt, wenn man hinter dem Boot eine schöne, saubere Wake hat.

Es gibt drei Arten von Zusatzballast, die in der Regel verwendet werden:

  1. System Integrated Ballast

    Manche Boote haben schon ein integriertes Ballastsystem, mit dem das Gewicht verteilt werden kann. Das ist die beste Lösung, da kein zusätzliches Material benötigt wird.

  2. Water Ballast Bags

    Water Ballast Bags sind große Säcke, die mit Wasser gefüllt werden können. Das Wasser kann schnell wieder abgelassen werden und so kann man das Gewicht der Bags leicht ändern. Da die Bags außen aus Stoff sind und ihre Form verändern können, sind sie keine Gefahr für das Boot.

  3. Gewichte

    Gewichte aus Blei sind unhandlich und können das Boot beschädigen. Deshalb wird davon abgeraten sie zu benutzen.


Wakeboard-Tests bei Stiftung Warentest und Öko Test?

Leider liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Wakeboard Tests von Stiftung Warentest oder Öko Test vor. Sollte sich dies ändern, wird der Ratgeber entsprechend aktualisiert.


Bekannte Wakeboard Marken und Hersteller?

Zu den bekanntesten und beliebtesten Wakeboard Marken gehören: Hyperlite, Ronix, Liquid Force, Slingshot, Byerly, OBrien, CTRL, Mesle, Jobe.

Wakeboarden lernen

Wakeboarden lernen geht in der Regel recht schnell. Wie die ersten Versuche auf dem Wakeboard schnell zum Erfolg werden sehen Sie hier:

Wo kann man in Deutschland Wakeboard fahren?

Grundsätzlich an jedem See, sofern man diesen mit einem Motorboot befahren darf. Da dies aber meistens nicht der Fall ist, gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Wakeboard-Cable-Anlagen.

Der Vorteil:

Im Gegensatz zum Wakeboarden am Boot bieten Wakeboard-Anlagen zusätzliche Hindernisse wie z.B. kicker, rail. slider und funbox mit an, um sich daran nach Lust und Laune auszuprobieren.

Doch es wird noch besser:

Egal ob Berlin, Hamburg, Dresden, Mannheim oder Langenfeld bei Köln in der nördlichen Hälfte finden sich Wakeboard Parks in der Nähe jeder großen Stadt. Aber auch im Süden haben sie die Möglichkeit ohne Boot Wakeboard zu fahren, wie z.B in Aschheim bei München oder am Bodensee.

Tipp: Eine vollständige Liste mit allen Wakeboard Anlagen in Deutschland finden sie unter https://www.cablemekka.com

Übrigens: Es gibt auch Wakeboards mit Motor. Damit können sie praktisch überall wakeboarden, sofern Sie bereit sind den stolzen Preis von 15.000€ zu zahlen.

Was gibt es für Wakeboard Tricks?

Die Liste an Wakeboard Tricks ist lang, sehr lang. Hier eine erste Auswahl der verschiedenen Grundarten von Tricks:

Raileys

Beim Railey wird auf der Heelside Kante gefahren und das Wakeboard dann released. Dadurch springt der Rider in die Luft und wirft seine Beine hinter sich nach oben. Superman Style!

Spins

Bei Spins dreht der Rider sich samt Wakeboard um sich selbst. Man unterscheidet zwischen Spins im Sprung und Surface Spins auf der Wasseroberfläche. Man dreht sich dabei um 180°/360°/540°/720° usw.

Grabs

Bei einem Grab greift der Rider mit seiner Hand ans Board, während er sich in der Luft befindet.

Rails/Grinds

Bei einem Grind wird mit dem Wakeboard über eine Rail oder Box geglitten. Diese Rails und andere Obstacles findet man in jedem Cable Park.

Das stellt nur kleine Übersicht über Wakeboard Tricks dar. Eine ausführliche Liste aller Wakeboard Tricks finden Sie hier.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten rund um das Wakeboard

wakeboard_anlage

Warum heißt es Wakeboarden?

Der Name kommt vom Englischen Namen der Kielwelle (Wake), von der man mit dem Wakeboard abspringt.

Was brauche ich zum Wakeboard fahren?

  • Im Meer: Wakeboard mit Bindung, eine Schwimm- oder Prallschutzweste, ein Seil mit Griff und ein Boot.
  • In einer Anlage: Wakeboard mit Bindung, Schwimm- oder Prallschutzweste und einen Helm.

Wie kann ich Wakeboard fahren lernen?

Durch Übung. Möchte man etwas Hilfe kann man zu einer Schule gehen oder einen Kurs an einer Cable Anlage besuchen.

Wo ist der Unterschied zwischen Wasserski und Wakeboarding?

Beim Wasserski hat man einen Wasserski pro Fuß. Beim Wakeboarding hat man ein Brett auf dem man mit beiden Füßen eingespannt ist.

Gibt es beim Wakeboarden eine Helmpflicht?

Ja, zumindest an einer Cable Anlage. Hat man sein eigenes Boot, dann nicht.

Ist das tragen von Wakeboard Westen Pflicht?

Ja, zumindest an einer Wakeboard Anlage. Auf dem Meer kommt es auf die lokalen Gesetze an.

Wie teuer sind Wakeboard Kurse?

Ein Anfängerkurs kostet etwa 50-80€, je nach Dauer.

Ist Wakeboarden auf für Kinder geeignet?

Ja, Wakeboarden ist für Kinder und Erwachsene geeignet.

Was für ein Boot zum Wakeboarden?

Es werden sogenannte V Drive Boote genutzt.

Was sind typische Wakeboard Tricks?

Spins, Grabs und Grind gehören zu den bekanntesten Wakeboard Tricks. Lesen Sie hier mehr zu den Tricks.

Fazit: Die beliebtesten Wakeboards im Vergleich

Wakeboarden ist eine anfängerfreundliche Sportart, die Sie fast überall ausprobieren können. Egal ob im Urlaub oder der heimischen Wakeboard Anlage – Spaß ist hier garantiert!

Fachliteratur, Quellen & weiterführende Links

Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:

  • Cablemekka, Website auf der alle Wakeboard Anlagen in Deutschland gelistet sind: https://www.cablemekka.com/
  • WakeboomerTV, Videos und Tutorial rund um das Thema Wakeboarden: https://www.youtube.com/user/wakeboardtutorial

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