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Die besten Skimboards in 2019? (Auswertung)

Skimboarding erfreut sich unter Surfern und anderen Wassersportlern immer größerer Beliebtheit. Wer also im nächsten Urlaub eine neue Sportart ausprobieren möchte, für den ist Skimboarding genau das Richtige.

Egal ob am Meer oder Badesee, das Skimboard sorgt für ordentlich Spaß und ist für Anfänger schnell zu lernen.

Das Beste kommt jetzt:

BeyondSurfing stellt Ihnen unterschiedliche Skimboards vor und zeigt worauf es beim Kauf ankommt. So finden Sie garantiert das richtige Skimboard für Ihre Bedürfnisse.

Das Wichtigste in Kürze

  • Skimboarding ist eine Wassersportart, bei der man auf einem Brett über das Wasser gleitet.
  • Skimboarding kann überall dort betrieben werden, wo es Wasser gibt.
  • Die Boards bestehen aus Holz oder Foam.
  • Skimboarding eignet sich für Kinder und Erwachsene.

Das sind die Top 6 Skimboards in 2019

Platz 1: DB Proto Plank

Vorteile

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leichter Rocker und Concave
  • Langlebig
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Nachteile

  • keine Skimboard Pads
  • nicht für Wave Riding geeignet

Zusammenfassung

Das DB Proto Plank hebt sich durch seine ungewöhnliche Form, dem leichten Rocker und dem Mini-Concave von herkömmlichen Skimboard Modellen ab.

Die Wölbung des Bretts sorgt für ein gutes Gefühl beim Sliden, hilft bei Shove Its, Spins und das ohne Geschwindigkeit einzubüßen. Dadurch eignet sich das Board ideal für Einsteiger. Aber auch Fortgeschrittene kommen mit dem DB Proto Plank auf ihre Kosten.

Für den Kern wird „Hard Rock Maple“, also sehr stabiles Ahorn, verwendet. Das Material ist robust und wenig flexibel. Das Board bleibt dadurch stabil auf der Wasseroberfläche und die Geschwindigkeit beim Gleiten bleibt möglichst lange erhalten.

Die Ober- und Unterseite des Skimboards bestehen aus glattem HPL (High Pressure Laminate). Perfekt, um über Sand, Wasser und PVC zu sliden.

Der Nachteil sind die nicht vorhandenen Skimboard Pads. Entweder müssen diese zusätzlich gekauft werden, oder das Board muss mit Surfwax gewachst werden.

Produktdetails

Material: Kern aus Ahornholz; Ober- und Unterseite aus High Pressure Laminat| Größe/Maße: Erhältlich in S/M/L (je nach Größe und Körpergewicht)| Farbe: weiß

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 75% aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sterne als gut bis sehr gut.

Die Kunden loben das niedrige Gewicht des Boards, sowie die sehr guten Slideeigenschaften. Außerdem hat das Board laut ihren Aussagen ein gutes Preis/Leistungsverhältnis und eignet sich auch als Skimboard für Kinder.

Rund 0% stehen dem Produkt neutral gegenüber, während nur 25% das Produkt als mangelhaft und unzureichend bewerten.

Manche Kunden beschweren sich darüber, dass das Produkt für den Versand nicht gut verpackt war. Außerdem wurde in einem Fall die Qualität des verarbeiteten Materials bemängelt.

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FAQ

Kann ich mit diesem Skimboard sofort loslegen?
Nein, um einen sicheren Stand auf dem Brett zu haben, müssen Sie Skimboard Pads aufkleben oder alternativ das Brett mit Surfwax wachsen.
Kann ich mit diesem Skimboard Wellen surfen?
Nein, trotz des leichten Rockers liegt das Einsatzgebiet dieses Skimboards in flachen
Gewässern.

Platz 2: Jucker Hawaii Ohana

Vorteile

  • Naturholzoptik
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Gute Verarbeitung

Nachteile

  • Nicht für Wave Riding geeignet
  • Keine Skimboard Pads

Zusammenfassung

Wer sich erstmal etwas ausprobieren möchte und nicht gleich viel Geld investieren will, für den ist das Jucker Hawaii Ohana zu empfehlen. Das Jucker Hawaii Ohana ist ein klassisches Skimboard und erinnert durch seine Naturholzoptik etwas an die ersten Skimboards.

Davon ist es aber mit seinen 5 Lagen gepresstem Pappelholz und der ummantelte Klarlackschicht weit entfernt. Laut Hersteller eignet es sich für Menschen bis 90kg und kann damit auch als Skimboard für Kinder verwendet werden.

Auch bei diesem Skimboard braucht man Skimboard Pads oder Surfwax, um das abrutschen zu verhindern. Wer sich die schöne Holzoberfläche erhalten möchte greift lieber zu Surfwax von z.B. Sexwax oder Sticky Bumps.

Produktdetails

Material: 5 Lagen gepresstes Pappelholz | Größe/Maße: 97,5 cm x 52 cm x 0,7 cm, Jucker Hawaii Logo auf der Oberseite | Geeignet für: Personen bis 90kg

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100% aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sterne als gut bis sehr gut.

Die Kunden sind vom Preis/Leistungverhältnis des Boards überzeugt und loben die gute Verarbeitung. Manchen Kunden gefällt die Optik des Boards sogar so gut, dass sie es zeitweise als Dekogegenstand nutzen.

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FAQ

Eignet sich das Skimboard für Kinder?
Ja, dieses Skimboard eignet sich sowohl für Erwachsene (unter 90kg) als auch für Kinder.
Eignet sich dieses Skimboard zum Wave Riding?
Nein, das Skimboard besitzt keinen Rocker und kann somit nicht in einer Welle gesurft werden.

Platz 3: Circle One

Vorteile

  • Für Wave Riding und Flatland geeignet
  • Auftrieb
  • Gute Verarbeitung
  • Hochwertiges Material
  • Unterschiedliche Größen

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Keine Skimboard Pads

Zusammenfassung

Wer Wellen mit seinem Skimboard surfen möchte, für den ist das Circle One EPS Epoxy Skimboard die richtige Wahl. Das Skimboard besteht im Unterschied zu den restlichen Skimboards in der Auswahl nicht aus Holz, lässt sich aber trotzdem für Flatland Skimboarding nutzen.

Das Skimboard besteht aus einem gepressten EPS Kern, der für guten Auftrieb sorgt. So wird es möglich Wellen, die nicht direkt am Stand brechen, zu erreichen. In der Mitte des Bretts befindet sich ein Stringer, also ein Stück Holz, dass das Board stabiler macht und ihm Flexibilität verleiht.

Der Kern wird von einer Schicht aus Fiberglas umhüllt, die an den Seiten und der Oberseite verstärkt ist. Darum herum liegt noch eine Schicht aus einem hitzebeständigen Material. Durch die beiden Schichten wird das Board robust und langlebig. Außerdem ist das Skimboard in den Größen 109, 117, 127, 132 und 137 cm erhältlich.

Das Board empfiehlt sich wegen des hohen Preises nicht als Einsteiger Skimboard. Außerdem muss man sich für einen sicheren Stand rutschfeste Skimboard Pads oder Surfwax kaufen.

Produktdetails

Material: EPS Kern, Fiberglas, Hot Coat | Größe/Maße: 109/117/127/132/137 cm x 52 cm x 2,5 cm | Farbe: Rot/Blau und Grau

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Zum aktuellen Zeitpunkt liegen für dieses Skimboard noch keine Kundenbewertungen vor.

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FAQ

Welche Größe brauche ich bei diesem Skimboard?
Welche Größe Sie brauchen können sie im Kaufratgeber nachlesen.
Eignet sich dieses Skimboard zum Wave Riding?
Ja, das Skimboard eignet sich sowohl für Flatland als auch Wave Riding.

Platz 4: SkimOne Ocean Vibes

Vorteile

  • Kombination aus Holz und Fiberglas
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Niedriges Gewicht
  • Buntes Design

Nachteile

  • Keine Skimboard Pads
  • Nicht geeignet für Personen über 80kg Körpergewicht

Zusammenfassung

Holz oder Foam? In der Regel muss man sich zwischen einer dieser beiden Optionen entscheiden. Im Ocean Vibes vom Hersteller SkimOne ist beides verbaut. Das Brett wird dadurch leichter und hat mehr Auftrieb, ideal für lange Slides.

Mit seinem dünnen Tail und dem bunten Wellendesign ist das Ocean Vibes außerdem ein echter Hingucker.

Das Skimboard ist allerdings nur für Personen bis 80 kg Körpergewicht geeignet. Außerdem werden Skimboard Pads oder Surfwax benötigt um die Oberfläche rutschfest zu machen.

Produktdetails

Material: Holz und Fiberglas | Größe: 105 x 50 x 1,27 cm | Geeignet für: Personen bis 80kg Körpergewicht | Gewicht: 3kg

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Leider liegen momentan noch keine Rezensionen zu diesem Skimboard vor.

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FAQ

Was ist der Vorteil eines Skimboards aus Holz und Fiberglas?
Durch diese Konstruktion wird das Skimboard leichter und gleitet durch den höheren Auftrieb besser.
Ist das Skimboard für Wave Riding geeignet?
Da das Board etwas mehr Auftrieb hat ist Wave Riding damit zwar möglich. Ein richtiges Foamboard ist allerdings die bessere Wahl.

Platz 5: Jobe Shove it

Vorteile

  • Gute Verarbeitung
  • Niedriger Preis
  • Verfügbar in 3 Größen

Nachteile

  • Keine Skimboard Pads
  • Nicht für Wave Riding geeignet

Zusammenfassung

Jobe ist eine europäische Firma und stellt ihre Skimboards in den Niederlanden her. Das Brett besteht aus sieben Schichten Ahornholz und einer Laminierung, die das Holz schützt.

Es besteht die Wahl zwischen drei verschiedenen Größen ( 32“,36“ und 41“). Wie Sie die richtige Größe wählen, können Sie hier in unserem Kaufratgeber nachlesen. Das Produkt ist das günstigste in der Auswahl und eignet sich daher gut als Einstiegsmodell.

Das Board benötigt Skimboard Pads oder Surfwax, um einen sicheren Stand zu gewährleisten.

Produktdetails

Material: 7 Schichten Ahornholz + Laminierung | Größe: Verfügbar in 32, 36 und 41 Zoll

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100% aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sterne als gut bis sehr gut.

Zu diesem Board liegt aktuell nur eine Kundenrezension vor. Der Kunde ist mit dem Skimboard zufrieden, bemängelt aber, dass die Laminierung sich mit der Zeit von den Kanten löst und diese dadurch aufweichen.

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FAQ

Eignet sich dieses Skimboard zum Wave Riding?
Nein, denn das Board besitzt keinen Rocker.
Welche Größe brauche ich?
Welche Größe die richtige für sie ist können sie im Kaufratgeber nachlesen. Als Faustregel gilt: Das Skimboard sollte ihnen bis zum Brustbein reichen.

Platz 6: Surf Quest Skimboard

Vorteile

  • rutschfeste Oberseite
  • Kicktail
  • für Personen bis 100kg Körpergewicht

Nachteile

  • nicht für Wave Riding geeignet

Zusammenfassung

Das SurfQuest Skimboard besteht aus kanadischem Ahornholz und hat eine Länge von 93 cm. Das Board ist mit einem Kicktail, wie bei einem Skateboard, ausgestattet. Tricks wie Ollies oder Shove Its werden dadurch leichter.

Die Oberseite ist komplett mit rutschfestem Material beschichtet, dadurch hat man auf dem Skimboard einen guten stand und rutscht nach Tricks nicht so leicht ab.

Das Board ist also perfekt für alle die sich im Flatland so richtig austoben wollen!

Produktdetails

Material: kanadisches Ahornholz, Oberseite aus rutschfestem Material | Länge: 93 cm, Breite: 49 cm | Besonderheiten: Kicktail

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 48% aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sterne als gut bis sehr gut.

Die meisten Kunden loben die rutschfeste Oberseite des Boards, da das Skimboard damit einen guten halt bietet.

Rund 52% stehen dem Produkt neutral gegenüber.

Einige Kunden sind mit der Verarbeitung des Materials nicht zufrieden und bemängeln die dadurch entstehende Reibung.

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FAQ

Was bringt das Kicktail des Skimboards?
Dadurch lässt sich die Spitze des Bretts nach oben drücken, so werden Tricks wie Shove-its und Ollies leichter.
Eignet sich dieses Skimboard zum Wave Riding?
Nein, das Skimboard ist ungeeignet und nur für Flatland gedacht.

Bonus: Skimboard Pads und Wax

Um beim Skimboarding möglichst viel Zeit auf dem Skimboard und nicht im Sand zu verbringen, muss die Oberfläche halt bieten. Hierfür werden entweder Skimboard Pads oder Surfwax benötigt.

Sharplace Traktionspad

Das Set besteht aus sieben Klebestreifen für das Tail und die restliche Oberfläche des Skimboards. Bei Bedarf können die Streifen auch in Form geschnitten werden, um sich genau an den Shape des Skimboards anzupassen.

Der Vorteil von Pads liegt darin, dass man die Streifen nur aufkleben muss und nicht wie Wax nach kurzer Zeit wieder erneuern muss. Das spart Zeit und schont auf lange Sicht den Geldbeutel.

Sex Wax

Wenn Ihnen die Optik von Pads nicht gefällt, oder die Oberseite des Skimboards sichtbar bleiben soll, ist Surfwax die richtige Wahl. Es bietet einen ähnlich guten Halt wie Pads, muss aber häufig wieder neu aufgetragen werden. Denn durch Sand und Verschmutzung wird das Wax mit der Zeit weniger grippig.

Achten Sie immer darauf, das richtige Wax für die richtige Wassertemperatur zu kaufen. Das oben gezeigte Sex Wax eignet sich für Temperaturen von 18-26 °C.

Gut zu wissen: Es muss kein Sex Wax sein, andere empfehlenswerte Hersteller sind z.B. Sticky Bumps, Mrs. Palmers und Famous.

Ein Skimboard kaufen:
So treffen Sie die richtige Entscheidung

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Bei der Auswahl des richtigen Skimboards spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Die Auswahl ist sehr groß und erscheint kompliziert.

Doch es wird besser:

BeyondSurfing zeigt Ihnen alle wichtigen Informationen, um die richtige Entscheidung bei der Wahl Ihres Skimboards zu treffen.

Was viele Menschen nicht wissen:

Ein Skimboard, dass nicht zur Körpergröße und dem Können des Besitzers passt, sorgt schnell für Frustration.

Passend zum Thema können sie folgende Produkte ebenfalls interessieren:

  • Surfboard
  • Wakeboard
  • Windsurfboard
  • SUP Board
  • Wakesurf Board
  • Kneeboard
  • Bodyboard

Was Sie beim Kauf eines Skimboards beachten müssen (inkl. Checkliste)

Auf der Suche nach dem besten Skimboard sollten Sie unbedingt auf folgende Merkmale und Eigenschaften achten:

  • Größe
  • Einsatzort
  • Material
  • Form

Die richtige Skimboard Größe?

Entscheidend bei der Wahl des richtigen Skimboards ist die Länge und Breite des Boards. Je größer das Brett, desto stabiler verhält es sich in der Welle und auf flachem Wasser.

Skimboard Anfänger sollten zu einem größeren Brett greifen, denn die höhere Stabilität hilft dabei seine ersten Schritte auf dem Skimboard zu machen. Zu groß darf es aber auch nicht sein, sonst wird das Brett schwerfällig und lässt sich nicht mehr gut manövrieren.

Als Faustregel gilt: Das Skimboard soll seinem Besitzer bis zum Brustbein gehen.

Fortgeschrittene wählen Ihr Skimboard so klein wie möglich, aber so groß wie nötig. Je kleiner das Board, umso mehr Bewegungen und scharfe Turns können damit ausgeführt werden.

Zwei Faktoren sind für die Wahl des Skimboards entscheidend:

  1. die Körpergröße,
  2. das Körpergewicht.

Welche Boardmaße für Sie richtig sind, sehen sie hier:

Körpergewicht (in kg)Skimboard ModellLänge x Breite (in inch)
<36XXS45.00“ x 19.00“
36-45XS48.00“ x 19.25“
45-63S51.00“ x 19.75“
54-72M52.00“ x 20.00“
63-81ML52.25“ x 20.25“
72-90L52.50“ x 20.50“
81-99XL53.00“ x 20.75“
90-108XXL54.00“ x 21.50“
Die Tabelle gilt als Richtwert, wenn sie mehr Stabilität wollen, oder kleine Wellen surfen, ist ein etwas größeres Brett hilfreich.

Einsatzort: Flat oder Wellen?

Beim Skimboarden unterscheidet man zwischen Flatland und Wave Riding. Was genau ist damit gemeint und wo liegen die Unterschiede?

  • Flatland: Das gleiten über eine flache Wasseroberfläche oder nassen Sand. Ob am Strand, einem See oder über eine Pfütze, alles was man braucht ist Wasser und ein Skimboard. Natürlich kann man nicht nur gleiten, auch Tricks, Grinds und Sprünge über Hindernisse sind möglich.
  • Wave Riding: Hier wird vom Strand aus in eine Welle geglitten und diese dann ähnlich wie auf einem Surfbrett geritten, inklusive scharfen Turns, Airs und Barrels.

Sie müssen also für sich entscheiden, welche der Kategorien sie bevorzugen.

Material: Holz oder Foam?

Die meisten Skimboards bestehen entweder aus Holz oder Foam. Hier die wichtigsten Unterschiede der beiden Materialien, sowie ihre Vor- und Nachteile.

Holz

Die Vor- und Nachteile von Holz-Boards im Überblick:

  • Günstig
  • Robust
  • Anfängerfreundlich
  • Viel Reibung
  • Wenig Auftrieb
  • Gewicht
  • Verletzungsgefahr
  • Nur für Flatland geeignet

Holz Skimboards eignen sich vor allem für Anfänger. Durch die Bauweise und das verwendete Material sind sie kostengünstiger und robuster als Skimboards aus Foam.

Das bedeutet:

Holzboards sind ideal, um die ersten Slides auf dem Brett zu machen und die Basics zu lernen.

Wichtig: Holz-Skimboards sind nur für Flatland geeignet. Durch das Gewicht und die Reibung sind sie langsamer als Boards aus Foam und haben weniger Auftrieb.

Achten sie auf eine gute Lackierung des Skimboards. Die Oberfläche sollte so glatt wie möglich sein, damit das Board mit möglichst wenig Reibung gleiten kann.

Holz Skimboards bringen auch eine gewisse Verletzungsgefahr mit sich. Die Kanten sind dünn und hart und so entsteht schnell mal ein blauer Fleck am Schienbein, wenn das Board von einer Welle zurückgespült wird.

Foam

Die Vor- und Nachteile von Foam-Skimboards im Überblick:

  • Modelle für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
  • Gewicht
  • Viel Auftrieb
  • Für Flatland und Wave Riding geeignet
  • Lassen sich besser halten
  • Teurer
  • Weniger Robust

Skimboards aus Foam eignen sich für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Was für Anfänger besonders gut ist: Die Bretter lassen sich besser in der Hand halten als dünne Holzboards. Das Fallenlassen und Aufspringen wird dadurch leichter.

Foam Boards bestehen aus einem Kern mit Schaum, der mit einer Schicht aus Fiberglas umhüllt ist. Dadurch wird das Brett leicht und hat mehr Auftrieb als ein Holzboard. Zusätzlich entsteht durch die glatte Oberfläche weniger Reibung.

Foamboards sind die richtige Wahl, wenn es um Wave Riding geht, denn man braucht möglichst viel Geschwindigkeit und Auftrieb, um die Welle zu erreichen.

Gut zu wissen: Suchen sie ein hochwertiges Foam Wave Skimboard, dann werden sie bei den Herstellern Exile Skimboards, Victoria Skimboards oder Zap Skimboards fündig.

Das größte Manko bei dieser Bauart ist wohl der Preis und der Fakt, dass das Material anfälliger für Schäden ist. Die gute Nachricht: Kleine Schäden lassen sich einfach selbst mit Resin (einem Harz) reparieren.

So treffen Sie die richtige Entscheidung beim Material:

Suchen sie ein Urlaubsspielzeug oder wollen keine Wellen surfen, dann reicht ein Holzboard. Wer etwas ambitionierter an die Sache geht und Wellen anstrebt, sollte sich für ein Foam Skimboard entscheiden.

Die richtige Form

Der Rocker (Krümmung des Skimboards)?

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Als Rocker wird die Krümmung des Skimboards vom hinteren Ende (dem „Tail“) zum vorderen Ende (der „Nose“) bezeichnet. Durch diese Form wird das Reiten einer Welle mit dem Skimboard erst möglich, denn ohne sie würde die Spitze ins Wasser eintauchen.

Gut zu wissen:

  • Holzboards bzw. Flatlandboards besitzen keinen Rocker, da sie nicht für Wellen verwendet werden.
  • Bei Foamboards kann der Rocker variieren, je nachdem welche Wellen gesurft werden sollen.

Ein flacher Rocker eignet sich gut für kleine Wellen und ruhiges Wasser, während Bretter mit einer großen Krümmung mehr in steilen Wellen und unruhigem Wasser gesurft werden.

Aufgepasst: Je gekrümmter das Skimboard, desto langsamer und windanfälliger wird es. Achten Sie darauf, dass ihr Board nicht mehr Rocker hat als sie benötigen, um es ihnen nicht unnötig schwerer zu machen.

Das Tail (Hinterteil des Skimboards)?

Das Tail ist das hintere Ende des Skimboards und wirkt sich auf die Stabilität, Geschwindigkeit und Wendigkeit aus.

Zwei Arten von Tails sind üblich:

  • Pintail: Am gebräuchlichsten ist ein Pintail: Es sorgt für Stabilität in der Welle, bei gleichzeitig guter Wendigkeit.
  • Swallow-Tail: Wer Geschwindigkeit sucht, dem ist ein Swallow-Tail zu empfehlen. Durch die Form lässt sich in der Welle mehr Speed erzeugen.
Allgemein gilt: Je dünner das Tail, desto wendiger ist das Board, und die Turns werden einfacher, dabei leidet aber die Stabilität.
Die Dicke des Skimboards?

Brauche ich ein dickes oder dünnes Skimboard? Die richtige Dicke des Skimboards ist Abhängig vom eigenen Können:

  • Für Anfänger: Ein dickes Board blei>bt länger über Wasser, was Ihnen als Anfänger einen Vorteil gibt.
  • Für Fortgeschrittene und Profis: Wer schon etwas Erfahrung hat und schnell Laufen kann, dem reicht auch ein dünneres Board. Durch Geschwindigkeit kann man den fehlenden Auftrieb leicht wettmachen.

Skimboard Zubehör

Pads oder Wax?

Um Grip auf dem Skimboard zu haben und nicht abzurutschen, werden entweder Tractionpads oder Wax benötigt. Was Sie verwenden bleibt Ihnen überlassen.

Der Nachteil von Wax ist, dass sie es immer wieder erneuern müssen, während das Skimboard Pad eine einmalige Investition ist. Pads gibt es für den hinteren und den mittleren Teil des Boards. Gerade bei einem Wave Skimboard sind Pads sehr zu empfehlen.

Hülle

Wenn Sie dafür sorgen wollen, dass Ihnen ihr Skimboard lange erhalten bleibt, ist eine Hülle empfehlenswert. Falls das Skimboard mal beim Ausladen aus dem Kofferraum fällt bleibt es so immer noch heil. Auch die Sonnenstrahlung, welche Foam Skimboards auf Dauer verfärbt und das Material schwächt, wird so abgehalten.

Skimboard Marken

Sparen Sie beim Skimboard nicht an der Qualität und greifen sie lieber zu Markenware. Zu den bekanntesten und beliebtesten Marken zählen:


Bugz, Apex, Jobe, Victoria, DB, Zap, Exile, Jucker, SkimOne


Achtung: Kaufen sie sich keine billigen Skimboards aus einem der typischen Strandläden. Diese sind meist von schlechter Qualität.

Skimboard-Tests bei Stiftung Warentest und Öko Test

Bis jetzt gibt es noch keinen Skimboard-Test bei Stiftung Warentest und Ökotest. Mit dem Kaufratgeber von BeyondSurfing, können Sie sich aber trotzdem über die wichtigsten Kriterien informieren, um das richtige Skimboard zu kaufen.

Auch Rezensionen von anderen Kunden, wie z.B auf Amazon können für Ihre Wahl hilfreich sein.

Was genau ist Skimboarding?

Beim Skimboarding wird aus einer Laufbewegung auf das Skimboard aufgesprungen und dann über die Wasseroberfläche geglitten. Dabei lassen sich Tricks und Drehung ausführen und sogar Wellen können gesurft werden. Spaß pur!

Die Skimboard Basics?

Um überhaupt auf dem Skimboard zu gleiten, müssen Sie zuerst genügend Geschwindigkeit erzeugen und dann gezielt auf das Brett aufspringen. Timing spielt eine große Rolle.

Zu der richtigen Technik gehören die folgenden 3 Schritte:

  1. Der Anlauf

    Zuerst müssen Sie genügend Anlauf nehmen. Nur so erreichen Sie genug Momentum, um dann auf dem Brett zu gleiten. Um Verletzungen zu vermeiden sollten sie sich langsam an die richtige Geschwindigkeit rantasten.

    Eines ist sicher: Sie werden fallen! Das Gute: Sie bestimmen selbst wie hart.

  2. Der Board-Drop

    Das Skimboard wird als nächstes aus dem Lauf vor Ihnen auf den Sand fallen gelassen.

    Finden Sie zuerst raus mit welchem Fuß Sie vorne auf dem Skimboard stehen. Lassen sie sich hierzu von hinten von einer anderen Person leicht nach vorne Schubsen, der Fuß, mit dem sie nach vorne gehen um den Stoß abzufangen, steht auf dem Skimboard vorne.

    Halten Sie das Brett nun in beiden Händen. Mit einer Hand halten Sie das Board etwa in der Mitte an der Seite, mit der anderen Hand halten Sie das Tail (hinteres Ende des Skimboards) fest. Die vordere Hand entspricht Ihrem vorderen Fuß. Das Bedeutet: Steht Ihr linker Fuß vorne, so ist Ihre linke Hand an der Rail und Ihre rechte Hand am Tail. Steht Ihr rechter Fuß vorne, so halten Sie das Board vorne rechts mit Ihrer rechten Hand und das Tail mit Ihrer linken Hand.

    Lassen Sie das Brett mit genügend Anlauf vor Ihnen auf den Boden fallen. Das Board sollte möglichst flach und sanft auf den Untergrund fallen. Halten Sie das Brett daher nah am Boden und lassen Sie mit beiden Händen gleichzeitig los.

  3. Das Aufspringen

    Wenn sie alles richtig gemacht haben, dann gleitet das Brett jetzt vor Ihnen auf dem Boden.

    Jetzt kommt der wohl schwierigste Teil. Sie müssen zuerst Ihren nicht dominanten Fuß auf den hinteren Teil des Skimboards stellen und dann Ihren dominanten Fuß nach vorne bringen.

    Haben Sie das geschafft, stehen Sie auf dem Skimboard und können mit leicht gebeugten Knien weiter gleiten.

Was für Skimboard Tricks sind möglich?

Einiges! Im Flat sind Tricks aus dem Skateboarding wie Shove Its oder 360’s möglich während man in den Wellen Airs und Turns vollführen kann. Wer wissen möchte wie, schaut sich am besten das folgende Video an:

Die Geschichte des Skimboards?

Die kurze Antwort lautet:

Die Geschichte des Skimboardings hat in Kalifornien begonnen, genauer gesagt in Laguna Beach.

Die etwas ausführlichere Antwort lautet:

Vor fast 100 Jahren bauten sich die beiden Rettungsschwimmer George Griffeth und sein Freund Jimmy die ersten Holzscheiben, um damit über das Wasser zu gleiten.

Das Skimboard wurde über die Jahrzehnte immer populärer und als spaßige Abwechslung zu anderen Wassersportaktivitäten gesehen.

Der Grund:

Alles was man für diesen Spaß braucht ist ein Skimboard und eine Fläche mit Wasser., Wind und Wellenbedingungen sind egal, das Skimboard ist immer einsatzbereit!

Gut zu wissen:

1976 fand dann die erste World Skimboard Championship statt. n diesem Jahr wurde auch die Marke Victoria Skimboards gegründet. Dadurch wurde der Sport nicht mehr nur als lustiger Zeitvertreib gesehen, sondern gewann an Ansehen in der Wassersportcommunity.

Mit der Zeit entwickelte sich der Sport und das Material weiter. Neue Skimboards in Foambauweise kamen 1980 auf den Markt.

Mittlerweile erlebt das Skimboarding einen erneuten Aufschwung in seiner Beliebtheit, was insbesondere mit der Anfängerfreundlichkeit zusammenhängt.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten rund um Skimboarden

Wie geht skimboarden?

Aus dem Lauf wird das Skimboard vor einem auf den Boden geworfen, dann wird auf das Skimboard aufgesprungen und im stehen über die Wasseroberfläche geglitten.

Welches Skimboard ist das Beste?

Das beste Skimboard ist das, das dem persönlichen Können und den Gegebenheiten in denen es benutzt werden soll, entspricht. Die besten Skimboards haben wir für Sie hier im Produktvergleich vorgestellt.

Worauf achten beim Skimboard Kauf?

Am wichtigsten ist die Größe, Form und Material des Skimboards. Das Skimboard sollte gut verarbeitet und möglichst leicht sein. Was genau sie beachten müssen können Sie hier im Kaufratgeber nachlesen.

Welche Skimboard Größe brauche ich für mein Gewicht?

Das Skimboard sollte Ihnen ungefähr bis zum Brustbein gehen. Eine Tabelle mit der richtigen Skimboard Größe für ihr Körpergewicht finden sie hier.

Was ist der Unterschied zwischen Skimboard, Wakeboard und Surfboard?

Das Skimboard wird für das gleiten auf einer Wasseroberfläche benutzt. Man kann damit sowohl Tricks ausführen als auch eine Welle surfen. Man baut beim Anlaufen Geschwindigkeit auf, springt dann auf das Skimboard und gleitet dann über Wasser.

Beim Wakeboarden wird man von einem Seil, das an einem Boot oder einer speziellen Wakeboardanlage befestigt ist, gezogen. Man startet aus dem Wasser oder springt von einer Plattform ab und lässt sich ziehen dann auf dem Wakeboard durchs Wasser ziehen. Dabei steht man in einer Bindung, die auf dem Board fixiert ist. Manche Wakeboards sind wie Surfbretter mit Finnen ausgestattet, die für mehr Stabilität und bessere Lenkung im Wasser sorgen.

Surfbretter sind länger als Skimboards, sowie mit Finnen und einer Leash ausgestattet. Beim surfen wird die Welle im liegen angepaddelt, um sich dann mit einer Sprungbewegung auf das Brett zu stellen und die Welle entlang zu reiten.

Gibt es Skimboards für Kinder?

Decathlon bietet ein Skimboard für Kinder an, dieses besteht aus Schaumstoff und minimiert dadurch die Verletzungsgefahr.

Fazit: Die beliebtesten Skimboards im Vergleich

Skimboards sind ideal für den nächsten Badeurlaub. Egal ob sie bereits Erfahrung mit anderen Wassersportarten haben, oder etwas neues ausprobieren möchten. Mit dem Skimboard ist Spaß garantiert!

Fachliteratur, Quellen & weiterführende Links

Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:

  • Surfer Today: https://www.surfertoday.com/skimboarding/the-history-of-skimboarding
  • SKID KIDS; ein Youtube-Kanal rund um das Thema Skimboarden, mit vielen interessanten Videos und Tutorials: https://www.youtube.com/channel/UCQ5kqUO7Pkc7YWRNnjetfbw

Hinweis: BeyondSurfing ist nicht verantwortlich und haftet nicht für Inhalte externer Webseiten.

*Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit & -kosten möglich.

Anmerkung der Redaktion: Die hier geäußerten Meinungen liegen allein beim Autor. Der Inhalt wurde von keinem Werbetreibenden unterstützt, überprüft, genehmigt oder in irgendeiner Weise finanziell unterstützt.

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