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Surfboard Ratgeber: So findest Du das richtige Surfbrett!

Neben dem richtigen Neoprenanzug und Surfzubehör ist das richtige Surfboard für maximalen Spaß in den Wellen entscheidend.

Doch die Auswahl an Surfboards ist riesig. Je nach Shape, Größe, Volumen, Finnen-Setup sowie der Ausprägung von Nose, Tail und Rocker unterscheidet sich das Surfverhalten in den Wellen.

Erfahre in diesem Artikel alles, was Du über Surfbretter wissen musst. So findest du garantiert das passende Surfboard!

Inhalt

  1. Surfboard Shapes
    Surfboard Formen und ihre Surf-Eigenschaften im Überblick.
  2. Surfboard Aufbau
    Auf diese Eigenschaften solltest Du beim Kauf achten.
  3. Surfboard Kaufen
    So findest Du garantiert das passende Surfbrett [inkl. Checkliste]!
  4. Surfboard reparieren
    So reparierst Du ein Surfboard richtig!
  5. Reisen mit Surfboard im Gepäck
    Entscheidungshilfe: Lohnt sich die Mitnahme beim nächsten Surftrip?


Surfboard Shapes

Surfboard Formen und ihre Surf-Eigenschaften.


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Die Wahl des richtigen Surfboards hängt von vielen Faktoren ab. Zuerst stellt sich die Frage nach der passenden Surfbrett-Form.

Jeder Shape hat unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Auftrieb, Stabilität, Manövrierbarkeit und Geschwindigkeit des Surfbretts.

Was sagen die Eigenschaften über Surfverhalten aus?

  • Auftrieb = wie leicht man eine Welle bekommt.
  • Stabilität = wie kippstabil bleibt das Board beim Anpadden und Surfen.
  • Manövrierbarkeit = wie wendig ist das Board auf dem Wasser.
  • Geschwindigkeit = Schnelligkeit beim Paddeln und manövrieren auf der Welle.

Welcher Shape für Dich der Richtige ist, hängt von Deinen Surf-Fähigkeiten ab und bei welchen Wellen Du mit dem Board ins Wasser springen möchtest.

Surfboard für Anfänger

Softboards

Softboard_Torq_Surfboard_9_0Softboards sind die Surfbretter, mit denen die meisten Menschen Ihre ersten Surf-Versuche wagen. Sie sind groß, haben eine weiche Oberfläche, viel Volumen und besitzen weniger scharfe Finnen.

  • Größe: ca. 5”5 and 8”5
  • Wellen: Klein / Medium
  • Level: Anfänger

Auch wenn viele Surfer die Softie-Phase möglichst schnell hinter sich lassen wollen, können Softboards an Tagen mit kleinen Wellen einen Höllenspaß machen!

Die Vor- und Nachteile von Softboards im Überblick:

  • super für Anfänger geeignet zum Anpaddeln und stehen der ersten Wellen
  • sehr geringe Verletzungsgefahr
  • sehr hohe Stabilität und Auftrieb
  • unhandlich zu tragen und schwerer zu transportieren
  • nicht für größere Wellen geeignet
  • geringe Manövrierbarkeit

Fazit: Softboards eignen sich perfekt für Kinder, Anfänger und Surfer, die den Wiedereinstieg nach Verletzungen suchen.

Malibu & Minimalibu

Mini_Malibu_Torq_Epoxy_Surfboard_7_0Ein Malibu ist das ideale Einsteiger-Board nach der Softboard-Phase. Es ist um die 8’0 Fuß lang, relativ breit und dick. Dank dem großen Volumen lassen sich kleine Wellen sehr einfach anpaddeln und stehen. Mit runder Nose und Tail liegt es außerdem sehr stabil im Wasser und gleicht so wackelige Take Offs und ,Fahrfehler’ aus.

  • Größe: ca. 7” – 8”
  • Wellen: Klein / Mittel
  • Level: fortgeschrittene Anfänger

Ein Minimalibu – auch liebevoll ,Mini-Mal’ genannt – gleicht vom Aufbau einem Malibu mit dem Unterschied, dass es etwas kleiner ist (zwischen 7’0 und 8’0 Fuß). Der Rocker ist nur geringfügig ausgeprägt, was das Board leichter angleiten lässt.

Die Vor- und Nachteile von Malibus und Minimalibus im Überblick:

  • hohe Stabilität, ermöglicht leichtes angleiten einer Welle
  • viel Auftrieb, erfordert weniger Kraftaufwand beim paddeln
  • nicht sehr manövrierfreudig, schwer zu duckdiven
  • unhandlich zu tragen und schwerer zu transportieren

Fazit: Malibus und Minimalibus eignen sich super für fortgeschrittene Anfänger und bedeuten Spaßgarantie für kleine bis mittlere Wellen! Die Länge des Surfboards ist dabei weniger entscheidend als die Form von Nose und Tail, sowie die Surfbrett-Breite. Ein schmales 7’4 Minimalibu wird sich schwerer surfen als ein breites 6’8er.

Surfboard für Fortgeschrittene

Funboard

Funboard_Torq_Epoxy_Surfboard_7_2Funboards – häufig auch als Evolution Board bezeichnet – sind mit einer Länge von 6’8 bis 7’6 Fuß die perfekte Zwischenstation auf dem Weg vom Mini-Mal zum Shortboard.

  • Größe: ca. 6” – 8”
  • Wellen: Klein / Medium
  • Level: Anfänger / Fortgeschrittener

Funboards haben im Vergleich zum Malibu/Mini-Malibu eine weniger voluminöse Nose. Damit sind schärfere Turns und eine präzisere Steuerung möglich.

Ebenfalls sehr beliebt sind sogenannte Egg Boards. Sie haben einen sehr ähnlichen Shape wie Funboards, sind aber noch etwas kürzer und recht breit.

Die Vor- und Nachteile von Egg und Funboards im Überblick:

  • manövrierfähiger als ein Malibu
  • stabiler als ein Shortboard
  • Duckdives (unter einer Welle durchtauchen) sind möglich
  • weniger schnell und wendig als ein Shortboard
  • schwerer zu transportieren als ein Fish oder Shortboard

Fazit: Funboards lassen sich – aufgrund ihres relativ hohen Volumens – noch recht leicht in kleinen Wellen surfen. Doch auch in mittelgroßen Wellen bereitet es Surfern dank seiner höheren Manövrierbarkeit noch große Freude.

Fish

Fish_Torq_Epoxy_Surfboard_5_8Ein Fish eignet sich für Surfer, die bereits einiges an Erfahrung haben. Es ist ähnlich groß wie ein Shortboard, hat aber ein deutlich höheres Volumen und damit mehr Auftrieb.

  • Größe: ca. 4”5 – 7”
  • Wellen: Klein / Medium
  • Level: Fortgeschrittener / Profi

Aufgrund des hohen Volumens lassen sich damit einfacher Wellen fangen, als mit einem klassischen Shortboard. Gleichzeitig bietet der Shape eine hohe Manövrierbarkeit.

In großen Wellen (überkopfhoch) ist es jedoch nicht so performancestark wie ein Shortboard.

Die Vor- und Nachteile von Fish-Boards im Überblick:

  • mehr Volumen als ein Shortboard, Wellen lassen sich mit weniger Kraftaufwand angleiten
  • reaktions- und manövrierfreudiger als ein Funboard
  • stabiler als ein Shortboard
  • Duckdives (unter einer Welle durchtauchen) sind möglich
  • weniger reaktionsfreudig als ein Shortboard
  • verzeiht weniger Fehler als ein Funboard

Fazit: Ein Fish oder Hybrid eignet sich zum Surfen von kleinen bis mittelgroßen Wellen und ist das ideale Board als Übergang vom Fun- zum Shortboard!

Surfboard für Profis

Shortboard

Hybrid_Shortboard_Torq_Epoxy_Surfboard_6_0Shortboards sind kurz (5’6-6’9”), haben wenig Volumen, eine spitz zulaufende Nose und einen ausgeprägten Nose Rocker. Sie sind schön handlich, leicht und sehr agil.

  • Größe: ca. 5” – 6”
  • Wellen: Medium / Groß
  • Level: Fortgeschrittener / Profi

Die kurzen Bretter machen jede Menge Spaß, sind aber auch sehr anspruchsvoll im Handling. Sie eignen sich am besten für radikale Manöver in mittleren bis großen Wellen. Gleichzeitig verzeihen Shortboards nur wenig Fehler beim paddeln und manövrieren.

In zu kleinen und/oder runden Wellen haben fortgeschrittene Surfer mit Shortboards hingegen eher wenig Spaß.

Die Vor- und Nachteile von Shortboards im Überblick:

  • sehr hohe Wendigkeit und Manövrierfähigkeit
  • radikale Surf Tricks und Manöver möglich (z. B. Floater, 360, Air-Tricks)
  • höhere Geschwindigkeit als ein Fish- oder Funboard
  • Duckdives (unter einer Welle durchtauchen) sind sehr einfach möglich
  • wenig Auftrieb, erfordert mehr Kraftaufwand beim paddeln
  • instabil beim Take-Off und anspruchsvoll im Handling
  • nicht für kleine Wellen geeignet

Fazit: Shortboards sind anspruchsvolle Bretter für geübte Surfer. Greife zu einem Shortboard, wenn Du bereits ausreichend Surf-Erfahrung mit z. B. Fish- oder Funboards gesammelt hast und nach einer neuen Herausforderung suchst.

Hinweis: Wer zu früh auf ein Shortboard umsteigt, kann schnell den Spaß am Surfen verlieren. Anfänger und Intermediates greifen lieber zu Fish-Shapes oder Funboards.

Gun

Guns sind spezielle Surfbretter, die in Big Waves gesurft werden. Sie erreichen dank ihrer extrem geringen Breite und einer Länge von 7’0 bis 12’0 Fuß enorme Geschwindigkeiten.

  • Größe: 7” und größer
  • Wellen: Groß / Monströs
  • Level: Profi

Die Vor- und Nachteile von Guns im Überblick:

  • erreicht enorm hohe Geschwindigkeiten
  • hohe Stabilität und Auftrieb
  • nur für Big Waves geeignet

Fazit: Du suchst das Extreme und hast Lust 5m, 10m, oder sogar 20m hohe Wellen zu surfen? Ein Gun-Shape ist das Brett Deiner Wahl!

Longboard

Longboard_Torq_Epoxy_Surfboard_9_0Longboards sind bis zu 12’ Fuß lang und eignen sich für entspanntes cruisen und speziellen Longboard-Moves (z. B. Noserides, Cross Steps, Hang Five, Hang Ten). Sie werden meist als Single-Fin gesurft.

  • Größe: 8” und größer
  • Wellen: Klein
  • Level: Fortgeschrittener / Profi

Obwohl man aufgrund ihrer Größe sehr leicht kleine Wellen erwischt, sind sie keine Anfängerboards:

Longboards verlangen viel Körpereinsatz, um die etwas trägen Boards mit ihren runden, voluminösen Nasen in Bewegung zu setzen und um Turns einzuleiten. Auch ist der Weg ins Line-Up nicht immer einfach.

Die Vor- und Nachteile von Longboards im Überblick:

  • sehr viel Auftrieb und hohe Stabilität
  • Manöver, wie Noseride, Cross Steps, Hang Five sind möglich
  • geringe Wendigkeit und träge
  • aufgrund der Länge gestaltet sich der Transport meist als sehr aufwendig und will gut durchdacht sein

Fazit: Longboards eignen sich zum entspannten cruisen und ausgefallenen Longboard-Manövern bei kleinen bis mittelgroßen Wellen.

Hinweis: Nicht jedes Surfboard ist für Anfänger geeignet.

Der Shape des Surfbretts und damit der Schwierigkeitsgrad beim Surfen sollte an die eigenen Fähigkeiten angepasst werden.

Für den Anfang empfiehlt sich ein Malibu oder Mini Malibu. Wer damit sicher in den Wellen surfen kann, greift im Anschluss zum Fish oder Funboard. Erst wenn auch diese Shapes sicher beherrscht werden, empfiehlt sich der Umstieg auf ein Shortboard.

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Surfboard Aufbau

Auf diese Eigenschaften kommt es an


Surfboards unterscheiden sich nicht nur im Shape, sondern auch im Aufbau, Größe, Volumen und Material.

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Nose, Tail, Rocker, Finnen, Größe, Volumen und Material haben – neben dem Shape – einen direkten Einfluss auf das Surfverhalten.

PRO-TIP: Nicht in jedem Surfshop finden sich Verkäufer, die sich gut mit Surfbrettern auskennen. Setze Dich daher vorher mit den verschiedenen Merkmalen und ihren Eigenschaften auf das Surfverhalten auseinander.

Nose

Die vordere Spitze des Boards nennt sich Nose, also Nase. Je nach Board-Shape kann diese sehr spitz (Pointed Nose), abgerundet spitz (Pointed Round Nose) oder ganz rund (Rounded Nose) sein.

Die verschiedenen Nose-Typen im Überblick:

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  • Rounded Nose: ganz rund, immer bei Anfängerboards zu finden.
  • Pointed Round Nose: abgerundet spitz.
  • Pointed Nose: sehr spitz, meist bei Shortboards zu finden.

Je runder die Nase, desto einfacher die Handhabung:

  • mehr Auftrieb und Stabilität,
  • leichteres paddeln und angleiten.

Je spitzer die Nase, desto anspruchsvoller die Handhabung:

  • mehr Wendigkeit und Manövrierfähigkeit,
  • erhöhte Geschwindigkeit bei Manövern.

Tail

Das hintere Ende des Boards heißt Tail (Schwanz). Je nach Breite des Tails und Form der Ecken verändert sich signifikant das Surfverhalten.

Die verschiedenen Tail-Formen im Überblick:

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  • Pin: läuft pin pointed, also spitz zusammen, ist weniger stabil, sorgt dafür für maximale Geschwindigkeit, Halt und Kontrolle. Gut geeignet für schnelle und steile Wellen, kommt vor allem bei Guns zum Einsatz.
  • Round: Kombination aus Pin und Squash, weniger stabil als Squash Tails, dafür schneller und sehr gute Manövrierfähigkeit. Gut geeignet für schnelle und steile Wellen.
  • Square: breiter Tail mit spitzen Kanten, sorgt für Kippstabilität bei gleichzeitiger Beweglichkeit.
  • Squash: abgerundeter Square, sehr geläufig bei Shortboards, sorgt für Stabilität und Schnelligkeit bei radikalen Turns.
  • Swallow: Schwalbenschwanz/V-förmig, bietet viel Auftrieb, bremst schnell ab, gibt starken Halt und gute Kontrolle bei Turns. Gut geeignet für kleine und kraftlose Wellen.

Je breiter das Tail ist:

  • umso größer die Auflagefläche,
  • umso mehr Auftrieb und
  • umso einfacher und schneller lassen sich kleine und mittelgroße Wellen angleiten.

Je schmaler und spitzer das Tail ist:

  • umso mehr Kontrolle und Kippstabilität in steileren Wellen und
  • umso mehr Widerstand in kraftlosen kleineren Wellen.

Je kantiger das Tail ist:

  • umso höher die Wendigkeit und Manövrierfähigkeit.

Rail

Die Seiten des Bretts werden Rails genannt. Es wird unterschieden zwischen harten und weichen Rails:

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Je kantiger und schärfer die Rails:

  • umso mehr Halt bieten sie in steilen, schnellen Wellen.

Je runder und dicker die Rails:

  • umso besser die Auflage in kleineren, abgerundeten und eher kraftlosen Wellen.

Der Schwerpunkt der Rails (der Apex) bestimmt, wie stark sich die Rails ins Wasser graben.

Rocker

Der Rocker (auch Rocker Scoop Line genannt) bezeichnet die Aufbiegung des Boards.

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Wenn man von der Seite auf das am Boden liegende Board schaut, sagt der Nose Rocker aus, wie weit die Nose vom Boden hoch steht und der Tail Rocker … klar, oder?

Die Stärke der Aufbiegung verleiht dem Brett unterschiedliche Fahreigenschaften:

Flat Rocker Boards sind fast gerade. Sie bieten weniger Strömungswiederstand und gleiten in der Welle schneller an.

In steilen Wellen neigen Boards mit Flat Rocker hingegen schneller zu Nosedives und sind etwas weniger wendig.

Full Rocker Boards gleiten aufgrund der geringen Auflagefläche langsamer an und sind schwerer zu paddeln.

In steilen Wellen sind Boards mit Full-Rocker dafür stabiler und besser manövrierbar. Sie erlauben engere Turns und Nosedives sind seltener.

Stringer

Der Stringer ist eine dünne Verbindungsleiste aus Holz und bildet „das Rückgrat“ des Surfboards. Er verläuft in der Board-Mitte einmal durch das komplette Surfboard, von der Nose bis zum Tail.

Der Stringer dient der Verstärkung, damit das Board nicht auseinanderbricht. Manche (Epoxy-)Boards kommen auch ohne Stringer aus.

Finnen

Finnen (Fins) werden an der Unterseite des Boards (Bottom) am Tail angebracht und dienen der Lenkung.

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Single-Fins findet man hauptsächlich bei Longboards. Sie geben dem Surfbrett viel Halt und Stabilität. Radikale Turns sind hingegen schwerer möglich.

Twin-Fins eignen sich für sehr enge Turns und zum Pushen von höheren Geschwindigkeiten. Aufgrund des geringeren Widerstands sind lange kraftvolle Manöver dagegen schwieriger.

Thruster Finnen (drei Finnen) werden am häufigsten verbaut und gesurft. Sie sind vielseitig einsetzbar und verbinden das Beste aus Stabilität und Wendigkeit. Die mittlere Finne verhindert das leichte ausbrechen des Tails.

Quad-Finnen erreichen beim Pushen ein hohes Tempo und neigen weniger zum Ausbrechen als Twin-Fins oder Thrusters. Hingegen sind radikale Manöver, wie Snaps oder enge Cut Backs (aufgrund des höheren Widerstands im Wasser) schwieriger.

Schon gewusst? Der Platzhirsch unter den Finnen-Herstellern ist FCS. FCS-Finnen sind aus dem heutigen Wellenreiten nicht mehr wegzudenken.

Größe

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Die Größe von Surfboards wird üblicherweise in Feet (Fuß) und Inch (Zoll) angegeben:

  • Ein Fuß (ft.) = 12 Inch (in.) = 30,48 cm

Auf den Surfbrettern sind in der Regel drei Maße angegeben:

  1. die Länge des Surfboards in Fuß,
  2. die Breite der breitesten Stelle in Inch,
  3. und die Brettdicke.

1. Je länger das Surfboard, umso mehr Geschwindigkeit:

Lange Bretter erreichen beim geradeaus Surfen hohe Geschwindigkeiten. Gleichzeitig lassen sich Wellen deutlich früher und einfacher anpaddeln.

2. Je breiter das Surfboard, umso mehr Stabilität:

Je mehr Auflagefläche ein Surfboard hat, umso stabiler bewegt es sich auf dem Wasser. Kleinere und weniger kraftvolle Wellen lassen sich einfacher surfen.

3. Je dicker das Surfboard, umso mehr Geschwindigkeit, aber weniger Wendigkeit:

Je dicker ein Surfbrett ist, umso mehr Volumen hat es. Viel Volumen bedeutet, dass sich Wellen schneller und einfacher anpaddeln lassen. Im Gegenzug büßt das Board mit zunehmender Dicke an Wendigkeit ein. Es lässt sich träger manövrieren.

Pro-Tip: Die optimale Surfboard-Größe sollte immer mit Rücksicht auf die eigene Körpergröße gewählt werden.

Surfboards für Anfänger sollten mindestens 30-50cm länger sein, als man selbst.

Volumen

Das in Litern angegebene Volumen von Surfboards bestimmt den statischen Auftrieb.

Als Faustregel gilt: Je länger, breiter und dicker ein Board ist, desto mehr Volumen besitzt es.

Doch Vorsicht: Zwei Surfboards können die exakt gleichen Abmessungen haben und dennoch unterschiedliche Volumina besitzen.

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27L vs. 34L Volumen. Woher kommt der Unterschied trotz gleicher Maße?

Der Grund für die unterschiedlichen Volumina ist, dass die Breite und Dicke des Surfbretts nur an der jeweils breitesten und dicksten Stelle gemessen wird. Richtung Nose und Tail haben die beiden Bretter jedoch unterschiedliche Maße.

Mehr Volumen bedeutet mehr Auftrieb und Stabilität beim Surfen.

  • Das ⌀ Volumen von Shortboards liegt zwischen 25 – 35 Liter.
  • Das ⌀ Volumen von Fisch und Funboards liegt zwischen 35 – 50 Liter.
  • Das ⌀ Volumen von Longboards liegt zwischen 60 – 100 Liter.

Warum ist für Anfänger „viel Volumen“ wichtig?

Viel Volumen garantieren schnelle Erfolge und eine hohe Wellenquote. Gleichzeitig erleichtert viel Auftrieb das paddeln und angleiten von Wellen.

Umgekehrt gilt:

Je weniger Volumen ein Surfbrett hat, desto empfindlicher reagiert es auf Bewegungen. Dafür wird das Board wendiger und manövrierfreudiger, verzeiht aber gleichzeitig weniger Fehler beim Paddeln und surfen.

Leash

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Die Leash ist am Board (am Leash-Plug) und am Bein befestigt und verhindert, dass das Board nach einem Wipe-Out nicht zu weit von euch weggetrieben wird und schnell wieder erreicht werden kann.

Damit das Brett nach einem Sturz nicht zu weit entfernt ist, sollte die Leash etwa so lang sein wie das Surfboard selbst.

Überprüfe die Leash regelmäßig auf Beschädigungen.

Aufgrund der starken Beanspruchung dehnt sich das Band mit der Zeit aus. Sollte die Leash zu lang werden oder Risse haben, tausche es unverzüglich aus.

Reisst die Leash während einer Surfsession, ist das nicht nur ärgerlich, sondern unter Umständen auch gefährlich.

Wichtig: Achte immer darauf, dass die Leash keine Schnitte hat, das Drehgelenk frei rotieren kann und der Klettverschluss am Board und Bein immer gut befestigt ist!

Übrigens: Oberhalb des Leash Plugs wird häufig ein Pad auf das Deck aufgeklebt (auch Deck Pad oder Traction Pad genannt). Pads erhöhen die Standfestigkeit und werden von vielen Surfern gegenüber Surfwachs bevorzugt.

Material

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Polyester vs. Epoxy-Harz

Klassischerweise werden Surfboards aus Polyester oder Epoxy-Harz hergestellt. Diese Materialien sind verhältnismäßig günstig und leicht zu verarbeiten.Boards aus Polyester können Unebenheiten in der Welle gut ausgleichen und besitzen genug ,Flex’ für radikale Manöver.

Der Nachteil von Polyester-Boards: Sie sind ziemlich empfindlich. Schon ein leichtes Anstoßen, z. B. beim Transport, kann tiefe Dellen (sog. Dings) verursachen. Aufwändige und manchmal teure Reparaturen sind die Folge.

Werden Dings nicht rechtzeitig repariert, kann der (meist aus Polyurethan bestehende Kern) Wasser ziehen. Hat der Kern erst einmal Wasser gezogen, taugt das schöne Surfboard schnell nur noch als Dekoration.

Surfbretter aus Epoxy (Epoxidharz) sind deutlich strapazierfähiger und daher besser für Anfänger geeignet. Epoxy-Boards gleichen Unebenheiten in der Welle weniger aus, erreichen dafür aber leichter hohe Geschwindigkeiten.

Der Nachteil von Epoxy-Boards: Sie kosten meist etwas mehr als vergleichbare Polyester-Boards, da die Rohstoffe teurer sind.

Epoxy-Bretter im Einsteigerbereich sind aufgrund ihrer dicken Laminierung etwas schwerer. Ihr Kern besteht meist aus nicht-wasserabweisenden, zusammengepressten EPS-Elementen. Der Vorteil gegenüber High Performance Epoxy Boards besteht darin, dass sie noch etwas langlebiger und robuster sind.

High Performance Epoxy Boards für fortgeschrittene Surfer haben einen leichten, wasserabweisenden Kern und eine dünne Laminierung. Das spart Gewicht und macht die Boards um einiges leichter.

Die Vor- und Nachteile von Polyester vs. Epoxy Surfbretter im Überblick:

Polyester-BoardsEpoxy-Boards
Günstiger Teurer
Wenig umweltfreundlich Etwas umweltfreundlicher
Schwerer und langsamer Leichter und erreicht höhere Geschwindigkeiten
Dämpft Unebenheiten in der Welle besser Gleicht Unebenheiten in der Welle weniger gut aus
Reparaturintensiv, Kern zieht schneller Wasser Robuster, Kern zieht weniger schnell Wasser

Was viele Surfer nicht wissen: Auch Surfboards aus Holz werden immer beliebter.

Wer glaubt, dass Surfbretter aus Holz unheimlich schwer sein müssen, irrt. Besonders Balsaholz vereint höchste Performance mit geringem Gewicht und hoher Umweltfreundlichkeit. Wir wagen mal die Prognose, dass es in Zukunft immer mehr Shaper geben wird, die vom giftigen Plastik auf das Naturmaterial umsteigen werden.

Wichtig: Überprüfe das Surfboard nach jeder Session auf Schäden.

Dellen, Risse und Co. sollten stets vor der nächsten Surfsession repariert werden (hier erfährst Du mehr). Duct Tape hat sich super als Erste-Hilfe-Maßnahme bewährt.

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Surfboard Kaufen

So findest du das richtige Surfbrett


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Wie finde ich bloß das richtige Surfboard für mich?

Du lernst am meisten, wenn Du möglichst viele Wellen surfst. Wähle daher ein Board, dass zu Deinen Surf-Fähigkeiten passt!

Das Verrückte ist:

Viele Surfer neigen dazu – aus Coolness-Gründen – zu früh auf ein zu kleines Board umzusteigen. Die Folge:

Die eigene Technik und Paddle Power können nicht mithalten, der Wavecount sinkt und statt Spaß im Wasser wird es schnell frustrierend.

Erspare Dir diesen Fehler und wähle ein Surfbrett, dass zu Deinem Skill-Level passt.

Mit dem richtigen Surfbrett erhältst Du Dir die Freude am schönsten Sport der Welt und baust genügend Selbstbewusstsein auf, um zum richtigen Zeitpunkt die nächsten Schritte zu wagen.

Das Wichtigste zum Surfboard kaufen im Überblick:

Skill-LevelSurfboard-Wahl
AnfängerDie ersten Wellen genießt man am besten auf einem Malibu oder Mini-Malibu mit ausreichend Volumen und runder Nase.
FortgeschritteneGelingt der Take-Off und die ersten Turns sitzen sicher, empiehlt sich der Umstieg auf ein Funboard, Fish oder Hybrid.
ProfisSurfer mit genügend Paddel-Power und Surf-Erfahrung erfreuen sich an kurzen und wendigen Shortboards.

Surfboard kaufen Checkliste

Wenn Du unseren Surfboard Ratgeber bis hierher durchgelesen hast, solltest Du bereits eine gute Vorstellung davon haben, welcher Shape und Surfbrett Aufbau zu Deinen aktuellen Fähigkeiten passt.

Die folgenden 5 Punkte solltest Du beim Surfboard Kauf bedenken:

1Wähle ein Board, dass zu Deinen Interessen und Fähigkeiten passt

Wenn Du unsicher bist, frage Leute, die sich auskennen und Dich ggf. schon beim Surfen gesehen haben.

Lass Dir aber nichts aufdrücken: Nur Du weißt, was Dir beim Surfen am meisten Spaß macht und was Du in naher Zukunft noch gerne lernen möchtest.

2Wähle ein Board, dass zu Deinem Körper und Fitness-Level passt

Als Grundsatz gilt: Je größer und schwerer Du bist, desto größer und voluminöser sollte auch das Board sein.

Als Anfänger wählst Du ein Board, dass mindestens einen Kopf länger ist, als Du selbst.

Vergiss die ganzen Volumenrechner im Internet. Um das passende Volumen zu finden, hilft nur viel auszuprobieren.

3Überlege, welche Spots und Bedingungen Du surfen möchtest

Verschiedene Wellengrößen und -formen stellen verschiedene Anforderungen:

So triffst Du z. B. in der Ostsee häufig auf kraftlosen ungeordneten Windswell, während Balis Riffe zur selben Zeit glassy Wellen mit viel Power anziehen.

Wo (und wann) wirst Du öfter im Wasser sein? Fühlst Du Dich wohler mit kniehohen Peelern oder willst Du so bald wie möglich auch größere Wellen in Angriff nehmen?

4Überlege, wie viel Zeit Du zum Surfen üben hast

Fortschritte kommen nicht über Nacht! Beziehe das in die Board-Entscheidung mit ein.

Der Sprung zum Shortboard braucht viel länger, als die meisten denken. Also lieber mit Stolz eine Nummer größer surfen als mit Dauerfrust aus dem Wasser kommen!

5Probiere verschiedene Boards aus, bevor Du Dich entscheidest

Gerade am Anfang solltest Du jede Gelegenheit nutzen, verschiedene Größen, Volumen und Shapes zu testen. So findest Du am besten heraus, welches Board zu Dir passt.

Leihe Dir beim nächsten Surftrip verschiedene Boards aus, tausche mit Freunden oder kaufe Dir ein gebrauchtes Surfboard (um es ggf. wieder schnell zu verkaufen).

Gebrauchte Surfboards kaufen

Darauf solltest Du achten!

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Woran erkenne ich ein gutes gebrauchtes Surfboard?

Du hast vor, ein Surfboard gebraucht zu kaufen? Das Wichtigste zuerst:

Schaut euch gründlich die Verbrauchsspuren und Farbe des Boards an.

Ein durchschnittliches gebrauchtes Board mit wenig Verbrauchsspuren (Druckstellen, Dellen oder Kratzern) kostet in etwa die Hälfte des originalen Preises.

Lass die Finger von gebrauchten Surfboards mit größeren (reparierten) Schäden oder Rissen!

Bei größeren Schäden – auch wenn sie fachmännisch repariert wurden – könnt Ihr ohne Probesurfen nie sicher sein, ob bereits Wasser ins Board eingedrungen ist und den Kern beschädigt hat.

Warum ist die Farbe vom Surfboard entscheidend?

Umso gelblicher und spröder die Oberfläche vom Surfboard erscheint, umso länger war das Surfbrett bereits der Sonne ausgesetzt.

Bretter, die zu gelb sind und tiefe Druckstellen haben, sollten gemieden werden. Tendenziell haben sie ihre besten Wellen schon hinter sich.

Worauf solltest Du nun achten?

Investiere lieber ein paar Euro mehr und kaufe ein gebrauchtes Surfboard, das:

  • wenig vergilbt ist,
  • kaum Druckstellen und Dellen hat,
  • die Laminierung nicht spröde ist und
  • Du Dir sicher bist, dass der Kern kein Wasser gezogen hat.

Halte Dich an diese Checkliste und Du wirst mit Deinem gebrauchten Surfbrett auch noch nach der ersten Surfsession jede Menge Spaß im Wasser haben!

Bekannte Surfboard Marken und Hersteller

Der Anzahl und Auswahl an Surfboard Herstellern ist riesig. Einige der bekanntesten Marken im Überblick:

Surfboard-MaterialBekannte Hersteller
SoftboardsDecathlon, BIC, Torq, Norden, Softech…
Epoxy-BoardsTorq, BIC, NSP, Lost, Firewire, Fatum, Aloha…
Polyester-BoardsBuster, Channel Islands, Chilli, Modern, Norden, Pukas, Walden…

Und was ist mit Holz-Surfboards?

Schöne Boards mit ultraleichtem Balsa-Holzkern gibt es z. B von der Marke Kun_tiqi. Es gibt auch Shaper, wie z. B. Yoni Eco Surfboards, die Workshops zum Selbstbau von Holz-Boards anbieten.

Gut zu wissen:

Der große Hersteller Torq setzt bei seinen TET-Boards auf die sogenannte No-Waste-Produktion. Die ausgereifte Produktionstechnologie vermeidet während der Herstellung fast vollständig Abfälle.

Surfboards aus der Earth-Range von BIC werden teilweise aus erneuerbaren und recycelbaren Materialien produziert, toxische Farben und Harze werden vermieden.
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Surfboard reparieren

So reparierst du dein Surfboard richtig


Duct Tape hat sich super als Erste-Hilfe-Maßnahme bewährt, um beschädigte Stellen abzukleben.

Aber Vorsicht, verwende Duct Tape nur, wenn Du Dir sicher bist, dass der Kern kein Wasser zieht, auch wenn Du mit dem Board noch weiter im Wasser bist.

Nachdem Du die Surf-Session mit dem provisorischen Pflaster zu Ende gesurft hast, sollte die beschädigte Stelle jedoch so schnell wie möglich repariert werden.

Kleinere Macken in Polyester-Boards kannst Du mit speziellen Quick Repair-Kits oder Repair-Pasten gut und schnell selbst reparieren:

  1. Warte bis das Board (richtig!) trocken ist.
  2. Schleife ggf. die beschädigte Stelle am Surfboard an.
  3. Trage im Schatten die Repair-Paste auf die beschädigte Stelle auf.
  4. Lege ein Stück Folie oder Tesa darüber und lasse es kurz in der Sonne trocknen.
  5. Ziehe die Folie im Schatten vorsichtig ab und schleife die Stelle ggf. noch mal fein.
  6. Fertig.

Die Reparatur von Epoxy-Boards läuft genauso ab wie bei Polyester-Boards, kann ebenfalls leicht bewältigt werden und dauert häufig nur ein paar Minuten.

Was viele Menschen nicht wissen:

Macken in Epoxy-Boards dürfen nicht mit Polyester repariert werden. Das würde buchstäblich das Material wegfressen und ein noch größeres Loch im Surfbrett hinterlassen!

Doch es wird besser:

Egal ob Polyester- oder Epoxy-Board, benutze für die Reparatur Epoxyharz und Du bist bei der Reparatur auf der sicheren Seite. Epoxyharz funktioniert für beide Materialien gleich gut.

Wenn die Schäden größer sind, solltest Du statt einem Quick Fix das volle Programm mit 2-Komponenten-Harz, Glasfasermatten und Microballoons nutzen.

Auch solche Reparaturen sind mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und dem einen oder anderen YouTube-Tutorial oder dieser Anleitung kein Hexenwerk.

Hinweis: Wer Wert auf eine perfekte Optik legt, sollte die Reparaturen stets im Shop oder bei einem Shaper seines Vertrauens machen lassen.

In der Regel gibt es in der Umgebung eines jedem Surf Spots auch immer jemanden, der professionelle Surfboard-Reparaturen anbietet.

Brüche, tiefe Beulen, kaputte Finnenboxen oder großflächige Delaminationen sollten immer von Fachleuten repariert werden.

Bei schweren Beschädigungen, wie einer abgebrochenen Nose oder Schäden am Styroporkern, sollte definitiv ein Profi ran. Dasselbe gilt für weiche Stellen oder Schäden im Standbereich, gebrochenen Finnenplugs oder Risse unter den Pads und Finnenkästen.

Sind die Finnenplugs komplett herausgebrochen, kannst Du z. B. mithilfe diesem How-To neue einsetzen.
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Reisen mit Surfboard im Gepäck

Lohnt sich die Surfboard Mitnahme? [Entscheidungshilfe]


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Surfboard mitnehmen oder doch lieber vor Ort ausleihen?

Wenn Du Dich endlich für ein neues Surfboard entschieden hast, möchtest Du es natürlich auch immer und überall dabei haben. Verständlich!

Doch aufgepasst, mitnehmen lohnt sich nicht immer.

Was sprich für die Mitnahme von Surfboards auf Reisen und was dagegen?

Mitnehmen Nicht mitnehmen
Du musst Dich ausgiebig um die Board-Mitnahme kümmern:

  • Polster-Material und Boardbag besorgen,
  • Board sorgfältig verpacken,
  • es tragen,
  • bangen, dass es nicht dennoch beim Transport beschädigt wird und
  • Dich auf so manche Diskussionen am Bus-, Bahn-, Taxi-, oder Flugschalter gefasst machen.
Du musst vorab eigentlich nichts tun, außer:

  • Dich nach geeigneten Surfshops mit Board Rental vor Ort umzuschauen,
  • entspannt losfahren und zum Surfspot reisen.
Du zahlst für ein Boardbag und ggf. eine Gebühr für den Transport im Flugzeug:

Du hast Deine Kosten genau unter Kontrolle.

Du zahlst für die Zeit des Board Rentals, je nach Dauer die volle Tages- oder Wochenmiete:

Wie hoch die Kosten sein werden, lässt sich im Vorhinein meist schwer abschätzen.

Du surfst immer dasselbe Board und machst damit schnell Fortschritte. Du hast die Möglichkeit, viele verschiedene Boards auszuprobieren.
Angekommen? Dann einfach Board auspacken und direkt ab ins Wasser! Du musst vor Ort erst einen guten Verleih finden – oder nehmen, was Du spontan an Leihboards bekommen kannst.
Dein eigenes Material verschleißt. Bei Reparaturen bist Du auf Dich allein gestellt und hast ggf. kein Board mehr zur Verfügung. Wenn am Leihboard etwas kaputt geht, ist es (bei entsprechender Versicherung) nicht Dein Problem und Du bekommst sofort Ersatz.

Wie wichtig einem die einzelnen Faktoren sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aus eigener Erfahrung können wir folgendes empfehlen:

Du bist beim nächsten Surfurlaub maximal 1 bis 2 Wochen unterwegs und verreist nicht im eigenen Auto?

⇒ Leihe Dir am besten ein Surfboard vor Ort aus.

Du bist im nächsten Surfurlaub mit dem eigenen Auto oder länger als 2 Wochen unterwegs?

⇒ Nehme Dein eigenes Surfboard mit oder kaufe Dir eins vor Ort.

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Geschafft: Vom Kook zum Surfboard-Experten in 15 Minuten!

Fühlst Du Dich schon, als ob Du morgen direkt einen Surfshop aufmachen könntest?

Dir hat der Surfboard Ratgeber gefallen oder Du hast noch offene Fragen? Schreibe uns, wir freuen uns über jedes Kommentar!

Möge die fröhliche Board-Jagd beginnen.

Surfboard Ratgeber: So findest Du das richtige Surfbrett!
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