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Die besten WindSUP 2021? (Auswertung)

WindSUPs liegen immer mehr in Trend. Trotzdem sind manche Surfer noch nicht von dem Konzept überzeugt. Bei WindSUPs handelt es sich um ein SUP-Board, auf dem ein Mast und Finnen angebracht werden können. Sie gelten mittlerweile als echte Alternative zum Leichtwindsurfen.

Für wen eignet sich ein WindSUP?

WindSUPs sind am besten für das Surfen bei Leichtwind geeignet. Auch bei mittleren Windgeschwindigkeiten werden sie von manchen Surfern verwendet. Die Windsurf Basics sollten allerdings bereits beherrscht werden.

Fehlkäufe vermeiden:

Das Angebot an WindSUPs ist sehr vielfältig. Ein falsches WindSUP kann schnell zu Frust auf dem Wasser führen. In BeyondSurfings Kaufratgeber erfahren Sie, worauf es beim Kauf eines WindSUPs ankommt.

Das beste WindSUP 2021?

In Eile? Der Gewinner nach 37 h Recherche & Vergleich:

Fanatic Air Viper Premium*
Was zeichnet das Angebot aus?

  • Segelgröße: bis zu 8 qm
  • Für Anfänger und als Allround Board
  • Sehr robust
  • Leicht zu transportieren
  • Gestreckte Outline
  • Silikon Abrisskante
  • Inkl. Finnen
  • US Finnenboxen
  • Transportnetz
  • Langes rutschfestes Pad
  • Transportgriff

Das Wichtigste in Kürze

  • WindSUPs sind SUP-Board die zum Windsurfen verwendet werden.
  • Sie lassen sich sehr leicht transportieren.
  • Mit einem WindSUP kann auch bei Flaute Zeit auf dem Wasser verbracht werden.

Ebenfalls interessant: Die beliebtesten Windsurfboards im Vergleich.

Die Top 5 WindSUPs in 2021

Platz 1: Fanatic Air Viper Premium

Vorteile

  • Segelgröße: bis zu 8 qm
  • Für Anfänger und als Allround Board
  • Sehr robust
  • Leicht zu transportieren
  • Gestreckte Outline
  • Silikon Abrisskante
  • Inkl. Finnen
  • US Finnenboxen
  • Transportnetz
  • Langes rutschfestes Pad
  • Transportgriff

Nachteile

  • Teuer
  • Für Kinder schlecht geeignet

Zusammenfassung

Das Fanatic Air Viper ist mit seiner gestreckten Outline sehr stabil und wenig kipp anfällig, eine Eigenschaft die besonders Einsteiger schätzen werden. Da das Board recht lang ist, lässt es sich problemlos paddeln.

Das verwendete Material ist robust und unempfindlich bei Schnitten. Im luftleeren Zustand lässt sich das WindSUP mit 15 kg Gewicht leicht transportieren. Um es im aufgepumpten Zustand leichter tragen zu können, ist in der Mitte des Boards ein Transportgriff befestigt.

Nützliche Extras:

Um den Wasserwiderstand zu reduzieren, befindet sich an der Nose eine Abrisskante aus Silikon. Im Lieferumfang sind eine Mittelfinne sowie eine Tailfinne enthalten. Diese können auch gegen andere Finnen ausgetauscht werden, die in die US Finnenboxen des Boards passen.

Für Paddeltouren besitzt das Fanatic Air Viper Premium ein Gepäcknetz in dem sich Drybags oder andere Dinge verstauen lassen. Es können Segel bis zu einer Größe von 8 qm verwendet werden.

Die hohe Qualität und die Features des Boards rechtfertigen den Preis. Für Kinder ist dieses WindSUP aufgrund seiner Segelgröße nicht geeignet.

Fazit

Hochwertiges Allround WindSUP für Anfänger und Fortgeschrittene.

Produktdetails

Länge: 11’0’’ Fuß (3,3 m) | Breite: 33,5’’ inch (85 cm) | Finnen: enthalten | Finnenboxen: US Box | Transportnetz: ja | Segel: nicht enthalten; bis 8 qm | Gewicht: 15 kg

FAQ

Gibt es einen Unterschied zwischen dem Fanatic Viper Air und der Premium Version?
Ja, die normale Version hat kein Gewinde, um eine Mastfußplatte anzubringen und ist somit nicht als WindSUP geeignet.
Was brauche ich noch an Zubehör zu diesem WindSUP?
Ein Segel, eine Leash, ein Paddel und eventuell einen SUP Rucksack.

Platz 2: STX Windsurf 280

Keine Produkte gefunden.

Vorteile

  • Leicht
  • Transportgriff
  • FXL Technology
  • Sehr steif
  • Inklusive 4 Fußschlaufen
  • Günstig
  • Gut für Anfänger und Familie
  • Mittelfinne und Thruster am Tail

Nachteile

  • Kein Zubehör enthalten

Zusammenfassung

Dieses leichte WindSUP von STX eignet sich ideal für Anfänger und Familien. Grund für das niedrige Gewicht ist die verwendete FXL Technologie, diese macht das Board darüber hinaus auch noch sehr steif, was eine wichtige Bedingung ist.

Das WindSUP wiegt 9 kg und lässt sich, dank des Transportgriffs, sowohl aufgepumpt wie nicht aufgepumpt leicht transportieren. Die Oberfläche des WindSUPs ist mit einem rutschfesten Pad versehen.

Das Beste:

Im Lieferumfang sind vier Größen-verstellbare Fußschlaufen enthalten. Für Surfer die gern fest mit dem Board verbunden sind, ein perfektes Extra.

Die Mittelfinne sowie die drei Thruster Finnen am Tail sind enthalten, weiteres Zubehör wie ein Paddel oder eine Tragetasche müssen jedoch nachträglich gekauft werden. Mit etwas über 500 € ist der Anschaffungspreis für dieses WindSUP niedrig.

Fazit

Günstiges WindSUP mit Fußschlaufen für Familie und Einsteiger.

Produktdetails

Länge: 9,8 Fuß (2,99 m) | Breite: 33,5 inch (85 cm) | Finnen: enthalten | Finnenboxen: N/A | Transportnetz: ja | Segel: nicht enthalten | Gewicht: 9 kg

FAQ

Ist dieses WindSUP auch für Kinder geeignet?
Ja, das Board funktioniert auch mit kleinen Segeln und ist daher für Kinder geeignet.
Kann ich damit auch Paddeltouren machen?
Ja, das ist kein Problem, das WindSUP ist ausreichend lang, um damit gut geradeaus paddeln zu können.

Platz 3: Red Paddle Wind

Vorteile

  • Set mit Paddel, Pumpe, Tasche, Reparaturset
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Mittelfinne und Heckfinne inklusive
  • Rutschfeste Standfläche
  • Tragegriff

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Kein Transportnetz

Zusammenfassung

Im Lieferumfang dieses WindSUPs von Red Paddle ist ein Paddel, eine Pumpe sowie ein Reparaturset enthalten. Das Highlight ist ganz klar der qualitativ sehr hochwertige SUP Rucksack. Dieser bietet Platz für alles SUP Zubehör, bis auf das Segel, welches nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Das Board eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene, ist sehr kippstabil und verfügt über die zum WindSUP surfen notwendige Mittelfinne. Diese und eine weitere Finne fürs Tail werden ebenfalls mitgeliefert.

Die rutschfeste Standfläche bietet genügend Platz, um den Mast zu umrunden. Im aufgepumpten Zustand kann das Board problemlos am daran befestigten Griff getragen werden.

Dieses Set kostet knapp über 1000 €, was durch das Zubehör durchaus gerechtfertigt ist. Ein Transportnetz ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Fazit

WindSUP Set, mit fast allem was dazugehört. Nicht enthalten: Segel und Leash.

Produktdetails

Länge: 10,7 Fuß (3,26 m) | Breite: 33 inch (83,8 cm) | Finnen: enthalten | Finnenboxen: N/A | Transportnetz: nein | Segel: nicht enthalten | Gewicht: 12 kg

FAQ

Brauche ich eine Tasche für mein WindSUP?
Eine Tasche ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber durchaus nützlich. Damit kann das WindSUP und das gesamte Zubehör, inklusive Badesachen oder Neoprenanzug, einfach transportiert werden.
Wo kann ich ein Segel kaufen?
Im Internet zum Beispiel auf Amazon.de oder im Surfshop.

Platz 4: Aqua Marina Blade

Vorteile

  • Umfangreiches Set
  • Für WindSUP Einsteiger
  • Inklusive: Pumpe, Segel, Tasche, Finnen
  • Rutschfeste Standfläche
  • Gepäcknetz

Nachteile

  • Hoher Preis

Zusammenfassung

Diese Umfangreiche WindSUP Set enthält das Board, eine Pumpe, ein 5 qm Segel, eine Tragetasche für das WindSUP, zwei Finnen, eine Mittelfinne und eine fürs Heck. Lediglich eine Fußleine, auch Leash genannt fehlt noch.

Das WindSUP verfügt über alle wichtigen Features wie eine rutschfeste Standfläche und den Mastfußeinsatz. Gepäck kann im dafür vorgesehenen Netz an der Nose des Boards verstaut werden.

Dieses Set ist insbesondere für WindSUP Einsteiger, die sich nicht jedes Teil einzeln kaufen wollen, geeignet. Zwar ist der Preis dafür etwas höher, der Kauf von Einzelteilen wäre jedoch noch teurer.

Fazit

Umfangreiches Einsteiger-WindSUP-Set .

Produktdetails

Länge: 10,6 Fuß (3,23 m) | Breite: 33 inch (83,8 cm) | Finnen: enthalten | Finnenboxen: N/A | Transportnetz: ja | Segel: 5qm Segel enthalten | Gewicht: N/A

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100 % aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sternen als gut bis sehr gut.

Kunden sind mit diesem WindSUP Set zufrieden. Geben aber an, dass mit der Zeit kleine Mängel am Board auftreten. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Finnen bei hoher Geschwindigkeit verloren gehen können.

Hier geht es direkt zu den Kundenbewertungen »

FAQ

Kann ich mit diesem WindSUP gleich loslegen?
Ja, obwohl empfohlen wird, zumindest beim normalen Paddeln eine Leash zu tragen.
Soll ich mir ein Set oder ein einzelnes WindSUP kaufen?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Mehr dazu finden Sie in unserem Kaufratgeber.

Platz 5: Fanatic Fly Air Premium

Vorteile

  • 3 Größen
  • Allround WindSUP
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Runde Outline
  • Click Finne
  • Transportnetz
  • Transportgriff
  • Ansprechendes Design
  • Inklusive Paddel

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Keine Mittelfinne

Zusammenfassung

Das Fanatic Fly Air Premium ist ein echtes Allround SUP-Board zum Windsurfen, Wellenreiten oder einfach nur zum Paddeln. Bei diesem Board fehlt die Mittelfinne, weshalb es für ambitionierte Windsurfer nicht empfehlenswert ist.

Erhältlich ist das WindSUP in mehreren Größen, je nachdem wofür es verwendet werden soll und wie groß der Fahrer ist. Die runde Outline macht das Board besonders stabil und anfängerfreundlich.

Zwei Finnen sind fest mit dem Brett verbunden, die hintere Mittelfinne hat ein Click-System und kann in kurzer Zeit gewechselt werden. Das Board ist mit einem rutschfesten Pad und einem Transportnetz für Gepäck an der Nose versehen. Zum Tragen ist ein Transportgriff in der Mitte des Boards angebracht.

Das Fanatic Fly Air Premium sieht gut aus und wird sogar als Set inklusive SUP Paddel geliefert. Die größte Version des WindSUPs kostet knapp über 1000 €.

Fazit

Allround SUP zum Surfen, Paddeln und Windsurfen.

Produktdetails

Länge: 9,8 Fuß (2,98 m), 10,4 Fuß (3,17 m) und 10,8 Fuß (3,29 m) | Breite: 9,8 Fuß (2,98 m), 10,4 Fuß (3,17 m) und 10,8 Fuß (3,29 m) | Finnen: enthalten | Finnenboxen: US Box | Transportnetz: ja | Segel: nicht enthalten | Gewicht: 10 kg, 11,1 kg und 11,8 kg

FAQ

Ich möchte mit meinem WindSUP in erster Linie windsurfen, ist dieses Board das richtige?
Nein, dieses SUP-Board ist ein richtiger Allrounder zum Surfen, Windsurfen und Paddeln. Wer in erster Linie windsurfen will, sollten ein WindSUP mit Mittelfinne kaufen.
Welche Größe brauche ich?
Das hängt vom Können und der Körpergröße ab. Mehr dazu finden Sie im Kaufratgeber.

Bestseller: Die beliebtesten WindSUPs

Was kaufen andere? BeyondSurfing stellt für Sie die TOP 11 der beliebtesten und am häufigsten gekauften Angebote zusammen. Die Auswahl wird täglich aktualisiert.**

(**Letzte Aktualisierung am 26.07.2021.)

WindSUP kaufen:
So treffen Sie die richtige Entscheidung

windsup-kaufen

Während WindSUPs vor ein paar Jahren noch recht simpel waren, haben sich die Hersteller mittlerweile einiges einfallen lassen, um die Performance der Boards zu verbessern.

Im Ratgeber von BeyondSurfing erfahren Sie, worin sich WindSUPs unterscheiden, welches WindSUP sich für wen eignet und welche Features unbedingt dabei sein müssen.

Was Sie beim Kauf eines WindSUPs beachten müssen

Auf der Suche nach dem besten WindSUP sollten Sie unbedingt auf folgende Merkmale und Eigenschaften achten:

  • Arten von WindSUPs
  • Skill
  • Länge
  • Dicke
  • Feste vs. aufblasbare WindSUPs
  • Finnen
  • Segel
  • Set
  • Fußschlaufen

Arten von WindSUPs?

WindSUPs gibt es in drei verschiedenen Arten, die sich in ihrer Form und den Fahreigenschaften unterscheiden. Die drei bekanntesten Typen von WindSUPs sind:

  1. Allround WindSUP
  2. Touring WindSUP
  3. Shortboard WindSUP
1 Allround WindSUP
  • Als Familienboard geeignet
  • Länge 9,6 Fuß (2,92 m) bis 11,0 Fuß (3,35 m)
  • Breite: 31 inch (78,74 cm) bis 34 inch (86,36 cm)
  • Gut zum Stand-Up-Paddling
  • Auch von Kindern nutzbar
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Niedrige Geschwindigkeiten
  • Funktioniert auch mit kleinen Segeln

Allround WindSUPs tragen ihren Namen, weil diese Art von Boards ein guter Kompromiss zwischen SUP und Winsurf Board sind. Sie eignen sich für die meisten Bedingungen und können von der ganzen Familie benutzt werden, da auch kleine Segel (ca. 3 qm2) noch auf Allround WindSUPs funktionieren.

Das Beste:

Anfänger und Fortgeschrittene können mit dieser Art von WindSUP viel Spaß haben, auch zum Erlernen des Windsurfen, bei Leichtwind, sind diese WindSUPs geeignet. Wir empfehlen trotzdem, zunächst einen Windsurf Kurs zu besuchen, anstatt auf eigene Faust mit einem WindSUP zu lernen.

Allround WindSUPs erreichen nur niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten und sind nicht zum Surfen geeignet. Dafür eignen sie sich sehr gut zum Paddeln als SUP Board. Diese WindSUP Boards laufen etwas schlechter geradeaus als ein Touring WindSUP, was mit der niedrigeren Länge zusammenhängt.

2 Touring WindSUP
  • Sehr lang: 11 Fuß (3,35 m) bis 12,6 Fuß (3,84 m)
  • Breite: 30 inch (76,2 cm) bis 34 inch (86,36 cm)
  • Gut zum Leichtwindsurfen und Stand-Up-Paddling
  • Längliche Form
  • Maximalgeschwindigkeit beim Halbgleiten
  • Für Kinder eher ungeeignet

Touring WindSUPs eignen sich für ambitionierte Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen, gerade wenn der Fokus auf Lange SUP-Touren gelegt wird. Ihre längliche Form macht das Geradeaus paddeln damit sehr einfach und kraftsparend.

Zur Nose, der Spitze des WindSUPs, läuft das Board relativ spitz zu. Auch zum Windsurfen sind sie bestens geeignet, die Maximalgeschwindigkeit dieser Boards liegt im Halbgleiten.

Touring WindSUPs für Kinder?

Für den Nachwuchs sind diese WindSUPs eher ungeeignet. Kinder brauchen ein kleines Segel zwischen 1,5 und 3,5 qm2. Diese Segel haben einen kleinen Drehimpuls, weshalb ein so großes Brett sich mit einem kleinen Segel nur schlecht kontrollieren lässt.

3 Shortboard WindSUP
  • Länge: 8,2 Fuß (2,49 m) bis 9,6 Fuß (2,92 m)
  • Breite 29 inch (73,66 cm) bis 33 inch (83,82 cm)
  • WindSUP zum Windsurfen
  • Für Stand-Up-Paddling ungeeignet
  • Ideal für Kinder
  • Sehr drehfreudig
  • Mit Finnenboxen erhältlich

Wer ein WindSUP nur zum Windsurfen sucht, für den sind Shortboard WindSUPs sehr interessant. Da die Boards im Vergleich die kürzesten und schmalsten sind, eignen sie sinch nicht zum Stand-Up-Paddling.

Die Form macht das Geradeaus Fahren schwer, und beim Paddeln würde das Boot ständig stark drehen, anstatt geradeaus zu laufen. Auch das Höhelaufen klappt mit längeren WindSUPs besser.

WindSUP für den Nachwuchs:

Wer ein WindSUP insbesondere für seine Kinder sucht, dem legen wir ein Shortboard WindSUP ans Herz. Kurze Modelle haben die richtige Größe für Kinder, sodass diese nicht zu weit vorne stehen und gut Wenden können.

Ersetzen WindSUPs klassische Windsurf Boards?

Nein, an ein festes Windsurfboard kommt die Performance eines WindSUPs nicht ran. Trotzdem haben auch fortgeschrittene Windsurfer damit gerade bei Leichtwind Spaß. Manche Hersteller produzieren WindSUPs mit Finnenboxen. Hier können hochwertige Windsurf Finnen am WindSUP angebracht werden, was die Performance auf dem Wasser spürbar verbessert.

Skill?

Auf der Suche nach dem richtigen WindSUP spielt das Können auf dem SUP-Board und beim Windsurfen eine wichtige Rolle. Wir erklären, wo die Unterschiede bei WindSUPs für Anfänger und erfahrene Windsurfer liegen.

WindSUP für Anfänger

Anfänger WindSUPs richten sich an Windsurfer, die gerade erst ihren ersten Kurs hinter sich haben und auf der Suche nach ihrem ersten Windsurfboard sind. Oder als zusätzliche Alternative zum klassischen harten Surfboard.

So muss ein WindSUP für Anfänger aussehen:

Anfänger WindSUPs sollen lang und breit sein (ca. 80 cm), da das Board dadurch kippstabil wird. Die Performance muss nicht perfekt sein, da diese für Anfänger keine übergeordnete Rolle spielt.

Wichtig: Sie müssen mit dem WindSUP gut klarkommen und nicht mit einem zu kleinen Brett ständig umkippen. Die hier verwendeten Segel sind zwischen 3 und 5 qm groß.
WindSUP für Fortgeschrittene

Wir empfehlen Fortgeschrittenen, das WindSUP selber zusammenzustellen, um das beste Board für individuelle persönliche Ansprüche zu bekommen. Der Kauf eines Sets ist für Fortgeschrittene in der Regel nicht lohnenswert. Je länger das Brett ist, desto größer muss das Segel sein. Am besten wird ein Segel mit einer Mindestgröße von 5 qm verwendet.

SUP Board zum Windsurfen oder Windsurfboard zum Stand-Up-Paddling?

Fortgeschrittene sollten sich fragen, ob sie ein SUP Board möchten, mit dem sie auch Windsurfen können, wenn die Bedingungen passen. Oder ein Windsurfboard, das auch als SUP benutzt wird, wenn mal Flaute herrscht. Wer vorwiegend SUP betreiben möchte, sollte sich für eine langes WindSUP entscheiden, da diese Modelle am besten geradeaus laufen.

Die richtige WindSUP Länge?

Welche Länge das WindSUP hat, hängt vor allem von der Art des WindSUP ab. Trotzdem möchten wir erklären, welchen Einfluss die Länge auf das Fahrverhalten des Boards hat.

  1. Je länger das WindSUP, desto besser eignet es sich für das Gleiten auf dem Wasser. Beim Paddel bedeutet mehr Länge ein besseres Geradeaus Fahren.
  2. Länge sorgt für Stabilität, daher sollten Anfänger kein zu kurzes WindSUP wählen.
  3. Kurze WindSUPs haben die beste Performance beim Surfen in Wellen.
Generell gilt: WindSUPs um die 10 Fuß (3,05 m) haben eine gute Allround Größe. 9 Fuß (2,74 m) Boards sind schon eher zum Surfen gedacht, aber eignen sich auch noch zum Paddeln. Alles unter 8,5 Fuß (2,59 m) ist nur zum Windsurfen geeignet, insbesondere bei Wellengang.

Die richtige WindSUP Dicke?

Die Dicke des WindSUPs wirkt sich auf dessen Performance und Stabilität aus. Dicke Boards sind kippstabiler, außerdem ist eine gewisse Dicke notwendig, damit sich das WindSUP nicht verbiegt.

Eine Dicke von 15 cm ist bei WindSUPs Standard. Ob sich das Material verbiegt, hängt auch vom verwendeten Kunststoff und dessen Dicke ab. Gerade bei günstigen WindSUPs sollte darauf geachtet werden, dass das Board ausreichend dick ist.

Feste vs. aufblasbare WindSUPs?

Aufblasbare WindSUPs sind sehr beliebt, da diese leicht zu transportieren sind. Sie machen den größten Anteil der WindSUPs auf dem Markt aus, allerdings gibt es auch WindSUPs aus einem festen Material. Wir erklären, wo die Unterschiede liegen und welche Vor- und Nachteile die beiden Arten besitzen.

Aufblasbare WindSUPs
  • Leicht zu transportieren
  • Gut für Kinder und Anfänger
  • Geringe Verletzungsgefahr
  • Auch für Fortgeschrittene
  • Robust
  • Günstiger als harte WindSUPs
  • Frühes Planen
  • Schlechtere Performance
  • Lange Aufpumpzeit

Der größte Vorteil bei diesen WindSUPs (auch inflatable SUP genannt), ist der Fakt, dass die Boards im luftleeren Zustand perfekt zu transportieren sind. Zusammengerollt hat das Brett ein sehr geringes Packmaß und kann in einem speziellen Rucksack auch auf dem Fahrrad transportiert werden.

Mit dem Segel gestaltet sich das allerdings schwierig. Außerdem sind aufblasbare WindSUPs günstiger als solche aus einem festen Material.

Geringes Verletzungsrisiko:

Gerade für Kinder und Anfänger sind diese WindSUPs ideal, da sie auch im aufgepumpten Zustand sehr weich sind und so ein geringes Verletzungsrisiko darstellen. Was aber nicht bedeuten soll, dass Fortgeschrittene Windsurfer damit nicht auf ihre Kosten kommen. Die Bretter kommen schnell in Planen, was einen ihrer größten Vorteile darstellt.

Wichtig: Das sollten Sie bei WindSUPs beachten

Aufblasbare WindSUPs sind sehr robust und kriegen keine Dellen und Dings. Trotzdem sollte beachtet werden, dass spitze und scharfkantige Gegenstände besonders gefährlich sind und Löcher oder Risse in das Material schneiden können.

Meist sind aufblasbare WindSUPs günstiger als harte Modelle, allerdings bieten sie auch eine schlechtere Performance, insbesondere beim Gleiten. Ein weiterer Nachteil ist die Zeit, die zum Aufpumpen benötigt wird. Mindestens 10 Minuten müssen dafür eingeplant werden. Wer sein WindSUP häufig nutzen möchte, sollte dies bedenken.

Harte WindSUPs
  • Gute Performance
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Besseres Gleiten
  • Radikalerer Fahrstil möglich
  • Anfällig für Dings und Beschädigung
  • Schwer zu transportieren

Harte WindSUPs sind auf dem Markt selten, aber nicht ungesehen. Die Performance dieser Boards ist weitaus besser als die von aufblasbaren WindSUPs, besonders im Gleiten. Das Material und die Form machen einen radikaleren Fahrstil möglich.

Allerdings sind harte WindSUPs anfälliger für Dings und andere Beschädigungen. Wer sein WindSUP transportieren möchte, braucht dafür zwangsweise ein großes Auto oder einen Dachträger.

Die richtigen WindSUP Finnen?

Finnen, die Mehrzahl spielt hier eine wichtige Rolle, dürfen bei keinem WindSUP fehlen. Reguläre Sups kommen gut mit einer Finne aus, bei einem WindSUP müssen es immer mindestens zwei sein.

Eine oder zwei Finnen werden hinten am Tail montiert, mindestens genauso wichtig ist die Finne oder das Schwert unter dem Mast. Diese sorgt dafür, dass das Board stabiler wird, weniger seitlich abdriftet und besser geradeaus läuft. Es wirkt also den Schwachstellen von WindSUPs entgegen.

Oft sind Finnen im Lieferumfang enthalten, aber nicht immer ist die mittlere Finne groß genug, sodass eine extra Finne erworben werden muss. Wird das WindSUP als normales SUP-Board zum Paddeln verwendet, kann die mittlere Finne bzw. das Schwert abmontiert werden.

Das richtige WindSUP Segel?

Für das WindSUP kann das reguläre Windsurfsegel verwendet werden, vorausgesetzt es hat die richtige Größe. Am besten funktioniert die Kombination aus kleinem Segel und (für ein Surfboard) großem Board. Zusätzlich zum Segel benötigen Sie noch Mast, Gabelbaum, Mastfußsystem und eine Trimmline. Das alles zusammen mit dem Segel nennt man Rigg.

Für Erwachsene sind Segel mit einer Größe von 5 bis 6 qm am besten geeignet. Kinder sollten ein kleineres Segel von 1,5 bis 3,5 qm verwenden, allerdings funktionieren diese nur schlecht mit Lange WindSUPs.

Segel speziell fürs WindSUP:

Viele Hersteller bieten mittlerweile auch Segel extra für WindSUPs an. Sollte Ihr Segel für das WindSUP ungeeignet sein, lohnt es sich, den Kauf eines solchen Segels zu erwägen.

WindSUPs und Fußschlaufen?

Fußschlaufen stellen ein Verbindungsglied zwischen Surfer und WindSUP dar und helfen dabei, Bewegungen auf das Board zu übertragen und es so zu kontrollieren:

  1. Breite Schlaufen:
    Erleichtern das Hineinkommen, aber sind die Schlaufen zu breit, bieten sie keinen guten Halt mehr und das Board lässt sich schwerer kontrollieren.
  2. Enge Schlaufen:
    Sorgen für einen festen Halt, jedoch darf die Schlaufe nicht zu eng sein, drücken oder unangenehm scheuern.
  3. Keine Schlaufen:
    Manche Surfer bewegen sich gerne auf dem Board, was für gewisse Manöver sowieso notwendig ist, dann sind Fußschlaufen eher hinderlich.

Möchten Sie Fußschlaufen auf dem WindSUP anbringen, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das WindSUP die Option dafür bietet.

Arten von Fußschlaufen

Fußschlaufen sind normalerweise nicht im Lieferumfang enthalten und müssen extra erworben werden. Beim Kauf haben Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Arten von Fußschlaufen.

  1. Klettverschluss Fußschlaufen:
    Haben einen Klettverschluss mit dem die Größe der Fußschlaufe an den Fuß angepasst werden kann.
  2. Schlaufen mit mehreren Fußschlaufenlöchern:
    Eine Fußschlaufe mit mehreren Löchern. Für unterschiedliche Positionierung auf dem Board.
  3. Nicht verstellbare Fußschlaufen:
    Diese Fußschlaufen haben eine Einheitsgröße und sind nur für Surfer mit einer ähnlichen Schuhgröße und Fußform geeignet.
  4. Slingshot Fußschlaufen:
    Halboffene Fußschlaufen, die das Hineinsteigen erleichtern und trotzdem einen guten Halt bieten.
Fußschlaufen Abstand

Gemessen wird der Abstand zwischen dem Mittelpunkt der beiden Fußschlaufen. Wie groß der Abstand sein muss, hängt in erster Linie von der Körpergröße des Surfers ab.

Körpergröße (in cm) Schlaufenabstand (in cm)
<165 <50
170 52
175 54
180 56
185 58
>190 >60

Unterschied SUP Board und WindSUP?

Was unterscheidet ein WindSUP von einem normalen SUP Board? Diese drei Features muss ein WindSUP unbedingt haben:

  • Halterung für den Mastfuß
  • Mittelfinne
  • Rutschfestes Pad
Halterung für den Mastfuß

Etwas hinter der Mitte des WindSUP sollte ein Gewinde liegen, in das die Mastfußplatte (Halterung für den Mastfuß) geschraubt werden kann. Im Gegensatz zu Windsurfboards ist die Position des Mastfußes nicht verstellbar. In der Regel ist das kein Problem, für Kinder wäre es meistens besser, wenn der Mast etwas weiter hinten stehen würde.

Mittelfinne

Die Möglichkeit eine Mittelfinne oder ein Steckschwert anzubringen, ist für jedes WindSUP essenziell. Die größte Schwachstelle des WindSUP ist der starke Windwiderstand und das damit verbundene seitliche Abdriften des Boards.

Das Kreuzen zum Wind wird durch die Mittelfinne erheblich erleichtert. Es gilt, je größer die Fläche der Finne, desto weniger seitlicher Abdrift.

Es gilt: Je größer die Fläche der Finne, desto weniger driftet das WindSUP ab.
Rutschfestes Pad

Als Standfläche sollte die Oberseite des WindSUP aus einem rutschfesten Material bestehen. Dies sorgt für einen festen Stand und ermöglicht es dem Surfer, sich frei auf dem Board zu bewegen.

Damit auch Manöver ausgeführt werden können, bei denen der Surfer um den Mast herumgehen muss, sollte die rutschfeste Fläche gute 30 cm über den Mast hinausgehen. Ansonsten besteht dort Rutschgefahr.

Manche Touring WindSUPs sind an der Spitze mit einem Gepäcknetz ausgestattet. Ist dies der Fall, achten Sie darauf, dass das Netz nicht zu nah am Mast liegt und Sie nicht darüber stolpern.

Lohnt sich der Kauf eines WindSUP-Sets?

Auf der Suche nach dem richtigen WindSUP werden Sie auch auf WindSUP-Sets stoßen. Diese beinhalten in der Regel das WindSUP, Segel, Tasche, Finnen und manchmal auch ein Paddel. Gerade für Anfänger erscheint das sehr attraktiv, weil solche Sets billiger sind, als ein selbst zusammengestelltes WindSUP.

Set vs. Einzelteile:

Für Anfänger kann sich ein Set durchaus lohnen, wichtig ist eine gute Qualität. Schlecht verarbeitete Sets haben keine gute Performance und sind nach kurzer Zeit oft nicht mehr ausreichend. Sie sollten also lieber etwas mehr ausgeben, um ein gutes Produkt zu erhalten, das den individuelen Ansprüchen auch über längere Zeit genügt.

Für Fortgeschrittene gilt:

Stellen Sie sich das WindSUP lieber selbst zusammen, so kann das Setup perfekt auf persönliche Ansprüche und das Einsatzgebiet des Boards angepasst werden.

Wer bereits windsurft und ein Segel in geeigneter Größe besitzt, muss kein extra Segel kaufen. Große Segel könne zwar verwendet werden, jedoch funktioniert die Kombi aus kleinem Segel und großem Board am besten.

Bekannte Marken und Hersteller

Zu den bekanntesten und beliebtesten WindSUP Marken & Hersteller gehören:

  • Fanatic
  • STX
  • Red Paddle
  • JP
  • Aqua Marina
  • F2
  • Starboard
  • Zray
  • BIC
  • Starboard

Bisher gibt es noch keine WindSUP Testberichte von Stiftung Warentest oder Ökotest. Bei den hier genannten Herstellern können Sie sich sicher sein, ein hochwertiges WindSUP zu erhalten.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu WindSUPs

Wie funktioniert ein WindSUP?

Ein WindSUP ist eine Kombination aus normalen SUP-Board und einem Windsurfbrett. Wie ein Surfboard verfügt das WindSUP über eine Mittelfinne für mehr Stabilität. Es besteht die Möglichkeit einen Mast anzubringen, das WindSUP kann also zum Paddeln und Windsurfen verwendet werden.

Was kostet ein gutes WindSUP?

Ein gutes WindSUP bekommen Sie für etwa 600-1000 €. Das Segel muss extra erworben werden und kostet ebenfalls mehrere hundert Euro.

Wo kauft man ein WindSUP?

Entweder im Internet, zum Beispiel auf Amazon.de oder in einem gut sortierten Surfshop.

Wo kann man WindSUP fahren?

Praktisch überall, denn auch wenn kein Wind geht, kann das WindSUP wie ein normales SUP-Board gepaddelt werden.

Ist ein WindSUP so gut wie ein richtiges Windsurfboard?

Nein, in Sachen Performance wird das WindSUP nie an ein hartes Windsurfboard herankommen. Aber das soll es auch gar nicht. Das WindSUP ist zum Leichtwindsurfen gedacht und bei Flaute als SUP-Board. Allerdings kann ein gutes WindSUP auch bei mittlerem Wind und in Wellen gesurft werden.

Wann lohnt sich der Kauf eines WindSUP-Sets?

Ein WindSUP-Set ist vor allem für Anfänger günstiger, wenn es eine gute Qualität aufweist. Fortgeschrittene stellen sich ihre WindSUP Ausrüstung besser individuell zusammen.

Fazit: Die beliebtesten WindSUPs im Vergleich

WindSUPs gibt es zwar nicht erst seit gestern, trotzdem sind Informationen darüber rar gesät. Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Features ein WindSUP haben sollte, was es ausmacht und was sie beim Kauf beachten müssen.

Sicher ist, dass das WindSUP eine tolle Erfindung ist, die ihnen im nächsten Urlaub oder am heimischen See bestimmt Spaß bringen wird, ganz egal ob bei Wellengang, Leichtwind oder Flaute.

Fachliteratur, Quellen & weiterführende Links

Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:

  • Stiftung Warentest: https://www.test.de/Cerankochfeld-reinigen-Drei-Mittel-sind-sehr-gut-und-umweltschonend-1173545-0/

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Anmerkung der Redaktion: Die hier geäußerten Meinungen liegen allein beim Autor. Der Inhalt wurde von keinem Werbetreibenden unterstützt, überprüft, genehmigt oder in irgendeiner Weise finanziell unterstützt.

Vinzent

Charlie don’t surf, aber Vinzent schon. Wenn es sein Studium zulässt, dann werden die Bücher weggeworfen und Stifte gegen Boardshorts getauscht. Ansonsten verbringt er seine Zeit gerne in der Natur, am liebsten am Wasser oder in den Bergen.

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