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Neoprenanzug Ratgeber: So findest Du den perfekten Wetsuit

Wer auch unter 23°C Wassertemperatur surfen gehen möchte, greift zum Neoprenanzug. Das Problem ist, dass die Auswahl an Wetsuits fast so groß ist, wie es Wellen am Surfspot gibt.

Die gute Nachricht:

Mit diesem Neoprenanzug Ratgeber vermeidest Du lange Recherchen und lästige Fehlkäufe.

Erfahre, welche Arten von Wetsuits es gibt, auf welche Verarbeitungsmerkmale und Eigenschaften Du unbedingt beim Kauf achten solltest und wie Du die richtige Größe und Materialstärke auswählst.

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Inhalt

  1. Neoprenanzug Typen und Funktionen
    Die verschiedenen Typen und Technologien im Überblick
  2. Neoprenanzug Dicke
    Wetsuit-Stärke nach Klima und Region
  3. Neoprenanzug Größe
    Größentabelle und Passform-Checkliste
  4. Neoprenanzug Checkliste
    Darauf solltest du beim Wetsuitkauf achten
  5. Wetsuit Vergleich
    Die beliebtesten Modelle für Damen & Herren im Vergleich
  6. Neoprenpflege und Reinigung
    So sind lange Lebensdauer und Haltbarkeit garantiert
  7. Wetsuit Wissen
    Häufige Fragen und Antworten

Wetsuit Typen, Technologien und Features


neoprenanzug-typen-teaser
Neoprenanzüge halten Dich im Wasser warm und schützen Deine Haut vor Schürfwunden und zu viel UV-Strahlung.

Das Interessante daran:

Wetsuits sind so designt, dass ein dünner Wasserfilm zwischen Haut und Anzug entsteht, der sich über die Körpertemperatur erwärmt – daher der Name.

Die meisten Surfanzüge sind schwarz. Warum? Die Absorption von Sonnenlicht verstärkt die Wärmewirkung des Neoprenanzugs.

Hergestellt werden Wetsuits (noch) aus dem „Wundergummi“ Neopren. Dank eingeschlossener Luftbläschen hat der synthetische Kautschuk eine hohe Wärmewirkung und sorgt für Auftrieb.

Gleichzeitig ist Neopren sehr dehnbar und strapazierfähig – ideal also für die Anforderungen des Surfsports.

Welche Typen von Neoprenanzügen gibt es?

wetsuit-arten-uebersicht
Je nach Surf-Bedingungen, Region und Wasser-Temperatur bieten sich 3 unterschiedliche Arten von Neoprenanzügen an:

  1. Lycras und Rash Guards,
  2. kurze und „halbkurze“ Wetsuits (Spring Wetsuits),
  3. Fullsuits (auch Steamer genannt).

Ob der Surfanzug für Damen, Herren, Jungen oder Mädchen gedacht ist, spielt bei dieser Unterscheidung keine Rolle. Allein für Babys gibt es eine geringere Auswahl an Surfanzug-Typen – vermutlich stellen diese aber auch noch keine allzu großen Ansprüche…

1) Lycras und Rash Guards

wetsuit-lycra-rashguard
Lycra & Rashguard

Lycras, Rashguards und Surf Tees kommen insbesondere bei richtig warmen Wassertemperaturen über 20 Grad zum Einsatz und sollen in erster Linie vor der UV-Strahlung schützen.

Zudem werden unangenehme Abschürfungen am Oberkörper verhindert, die sonst schon einmal schnell durch die Reibung der Haut am Surfboard passieren können.

Der Vorteil gegenüber klassischen Neoprenanzügen: Sie sind schnell an- und ausgezogen und bestehen meist aus leichten, sehr schnell trocknenden Materialien.

2) Springsuits und Shorties

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Springsuit

Springsuits und Shorties sind meist zwischen 0,5 und 3 Millimeter dick. Shortys haben kurze Beine und Arme, wobei die Kragenart und die genaue Arm- und Beinlänge variieren.

Springsuits haben oft lange Arme und kurze Beine, jedoch gibt es auch hier eine Vielzahl von Modellen und Ausprägungen.

Der Vorteil gegenüber Lycras und Rashguards: Sie halten Deine Körpermitte warm und verrutschen selbst beim stärksten Waschgang nicht.

3) Steamer

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Fullsuit / Steamer

Klassische Neoprenanzüge mit langen Beinen und Armen haben in der Regel eine Dicke von 2 bis 6 Millimetern. Steamers unterscheiden sich insbesondere in der Verarbeitung der Nähte, Lage des Reißverschlusses, der Neoprenstärke und der Fütterung.

Warum ist das wichtig? Je nach Ausprägung haben die Wetsuits eine unterschiedliche Wärmewirkung und Windresistenz.

Für besonders kaltes Wasser gibt es sogar Modelle mit integrierter Kapuze, für wärmere Regionen auch ärmellose oder Kurzarm-Modelle (auch Long John oder Long Jane genannt).

Entdecke nachfolgend, worauf Du bei der Verarbeitung von Reißverschluss, Nähten und Futter unbedingt achten solltest.

Zip – Auf den Reißverschluss kommt es an

Eine wichtige Eigenschaft bei Wetsuits ist der Zip, also die Anbringung des Reißverschlusses.

Hautenge Neoprenanzüge lassen sich durch ihn einfacher an- und ausziehen.

Das Wichtigste kommt jetzt:

Je länger der Zip, umso einfacher wird das An- und ausziehen.

Der Nachteil an Reißverschlüssen:

Es besteht eine höhere Chance, dass Wasser eintritt und macht den Neoprenanzug weniger flexibel.

Es gibt 4 verschiedene Arten von Reißverschlusssystemen:

Front Zip

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Frontzip

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt beim Front Zip der Reißverschluss vorne. Springsuits, bei denen die Wärmewirkung im Hintergrund steht, haben häufig diese Art von Reißverschluss.

Der Vorteil gegenüber Back Zips: Es dringt in der Regel weniger Wasser in den Anzug ein. Diese Art Surfanzug ist sehr leicht anzuziehen.

Back Zip

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Backzip

Beim Back Zip wird der Neoprenanzug hinten geschlossen. Das geschieht meistens mithilfe eines langen Bandes, damit man den Suit auch alleine auf und zu bekommt.

Der Vorteil gegenüber Front Zips: Der Reißverschluss drückt nicht am Körper, wenn man flach auf dem Board liegt. Lässt sich ebenfalls leicht anziehen.

Chest Zip

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Chestzip

Beim Chest Zip verläuft der Reißverschluss waagerecht oder leicht schräg über der Brust. Das Hineinschlüpfen erfordert etwas Übung.

Der große Vorteil: Es kommt viel weniger Wasser hinein als bei einem Front oder Back Zip. Somit wärmt der Wetsuit besser und ist zudem flexibler, da Schultern und Rücken durchgehend bedeckt sind. Außerdem hat man kein herumfliegendes Band am Anzug.

No Zip/Zip free/Zipperless

wetsuit-nozip-illustration
Nozip

Für Surfer, die besonders viel Wert auf Performance legen und oft lange im Wasser bleiben, gibt es spezielle Wetsuits ohne Reißverschluss. Dafür sind sie noch etwas schwieriger anzuziehen.

Der Vorteil von Zipfree Neoprenanzügen: Maximaler Komfort bei minimalem Wassereintritt und höchster Flexibilität!

Nähte – Die Qualität zeigt sich in den Details

Die Verarbeitung der Nähte spielt eine wichtige Rolle für die Wasserdurchlässigkeit und Wärmewirkung der Wetsuits. Dank neuester Stichtechniken werden Nähte immer langlebiger und flexibler.

Es lassen sich bei Wetsuits 4 Arten der Verarbeitung unterscheiden:
neopren-naehte

  1. Flatlock: überlappender Stich, besonders flexibel und stark, Wasser- und luftdurchlässig für angenehmes Klima bei wärmeren Temperaturen
  2. Getapet: flexible Bänder auf der Innenseite der Naht, erhöhte Haltbarkeit, weniger Wassereintritt und angenehme Haptik
  3. Glued & Blindstitched (GBS): Neopren wird verklebt und anschließend von einer Seite mit Blindstich vernäht, wird oft mehrfach vernäht und/oder zusätzlich getapet, sehr gut wasserabweisende Naht
  4. Versiegelt: mit flüssigem Dichtungsmittel versiegelte Naht, für maximale Wasserresistenz, vor allem bei Winter-Wetsuits im Einsatz

Daran erkennst Du Qualität:

Um höchste Flexibilität und Tragekomfort zu gewährleisten, versuchen High-Performance-Wetsuits mit so wenig Nähten wie möglich auszukommen.

Neoporenanzüge wie z. B. die G & E-Bomb Serie von Rip Curl vermeiden daher Nähte rund um Schulter- und Armpartie, da hier höchste Bewegungsfreiheit gefragt ist.

Futter und Verstärkungen

Besonders bei Surfanfängern nutzt sich das Material am Knie schon mal schneller ab. Daher sind Kneepads absoluter Standard. Verstärkte Kniepartien sind sinnvoll, um sowohl das Material zu verstärken, als auch die Haut vor Abschürfungen zu schützen.

Es wird noch besser:

Für eine bessere Wärmespeicherung sind viele Wetsuits zusätzlich teilweise oder vollständig mit einer Thermo-Fütterung ausgestattet. Neben einer positiven Wärmewirkung sind diese Futter in der Regel wasserabweisend, schnell-trocknend und dehnbar.

Neoprenstärke

Wie dick sollte Dein Wetsuit sein?


neoprenstaerke-teaser
3/2mm, 4/3mm oder doch lieber 5/4mm?

Die Dicke eines Neoprenanzugs wird in Millimetern angegeben. Bei den meisten Surfanzügen ist das Material für eine bessere Wärmeleistung im Rumpfbereich etwas dicker. Dagegen ist der Neo an den Beinen und Armen für eine optimale Bewegungsfreiheit etwas dünner.

Was bedeutet das wenn auf ein Wetsuit die Materialstärke als „4/3“ angegeben ist?

Für etwa einen „4/3er“ oder „4/3 Steamer” wird am Torso 4mm dickes Neopren vernäht und 3mm dickes an den Gliedmaßen.

Die richtige Dicke für die jeweilige Surfgelegenheit wird von der Wassertemperatur, Deinem Körperbau bzw. Deiner persönlichen Kälteempfindlichkeit, aber auch vom Wetter bestimmt.

Was viele nicht wissen:

  • Wasser kühlt den Körper bis zu 40-mal schneller aus als Luft!
  • Wind kühlt zusätzlich aus, Sonne dagegen wärmt auf.

Wenn Du nicht sicher bist, welche Dicke Du für Deinen ersten Neoprenanzug brauchst, kannst Du Dir zum Testen einen Anzug leihen.

Beachte dabei: Leihanzüge sitzen oft schlecht oder haben schon das eine oder andere Loch. Ihre Wärmewirkung ist dadurch bereits eingeschränkt.

Ein neuer, gut sitzender Wetsuit wird Dich auch bei selber Material-Dicke deutlich besser wärmen als ein schlabbernder Neo aus der Surfschule!

Neoprenanzug-Dicke nach Klima und Temperatur

Als Faustregel gilt: Je kälter das Wasser, desto dicker sollte das Neopren sein.

wetsuit-klimatabelle
Das Temperaturempfinden von Menschen ist sehr verschieden. Die Grafik und nachfolgende Tabelle geben daher nur einen ersten Anhaltspunkt und die Bereiche überschneiden sich.

Wasser-TemperaturDickeEmpfohlener WetsuitSchuheHandschuheHaube
unter 9°C6/5mmSteamer, Trockenanzug
10°C – 15°C5/4mm
4/3mm
Steamer

(optional)
13°C – 18°C4/3mm
3/2mm
Steamer
(optional)
15°C – 20°C3/2mmSteamer oder Springsuit
17°C – 20°C3/2mm
2/2mm
Shorty, Springsuit,
Steamer
19°C – 22°C2/2mmShorty
ab 22°C
Board Shorts, Bikini, Rash Guard

Stell Dir vor, Du hast Offshore-Wind, perfekte Wellen und ein leeres Line-Up, das ist die Surfsession Deines Lebens! Jetzt gibt es nichts schlimmeres, als nach einer Stunde bereits aus dem Wasser zu müssen, da Du Dich vor Kälte kaum noch bewegen kannst. Was lernen wir daraus?

Auch wenn Du Dich für einen harten Knochen hältst, wähle den Wetsuit im Zweifelsfall eine Stufe dicker!

Neoprenanzug-Dicke nach Region

Je nach Klimazone und Surf-Regionen unterscheiden sich auch die Anforderungen an einen Neoprenanzug.

RegionFrühjahrSommerHerbstWinter
Nord- bis Mitteleuropa
(Dänemark, Deutschland, England, Irland, Niederlande)
4/3 oder 5/4 Steamer3/2 oder 4/3 Steamer4/3 oder 5/4 Steamer6/5 Steamer
Mittel- bis Südeuropa
(Frankreich, Nordspanien, Nord- und Zentralportugal)
4/3 oder 3/2 Steamer3/2 Steamer oder Shorty3/2 oder 4/3 Steamer4/3 oder 5/4 Steamer
Südeuropa & Nordafrika
(Südspanien/Andalusien, Algarve, Marokko, Kanarische Inseln)
3/2 Steamer oder Shorty an warmen TagenShorty oder Bikini bzw. Boardshorts3/2 Steamer oder Shorty3/2 oder 4/3 Steamer

Unsere Empfehlung:

Auf Surftrips in Mittel- bis Süd-Europa bist Du die meiste Zeit des Jahres mit einem 4/3 Steamer gut beraten – auch wenn es mal kälter und windiger wird.

An windstillen, sonnigen Tagen im Sommer wird er Dir vielleicht zu warm sein. Lasse dann einfach etwas Wasser hinein oder packe ggf. noch einen 3/2er, Shorty oder Springsuit ein.

In Skandinavien, Irland und im Baltikum kommen Kaltwasser-Junkies auf ihre Kosten. Hier empfiehlt es sich – zumindest im Winter – den Wetsuit noch mit Surfschuhen, Handschuhen und Neoprenhaube zu ergänzen.

Neoprenanzug Größe

So findest Du die perfekte Passform


Was ist die optimale Passform Deines Wetsuits? Das Motte lautet:

Sitzt, passt, wackelt nicht und hat keine Luft!

Neoprenanzug-Größen entsprechen ungefähr Deiner normalen Kleidergröße. Das Problem ist, dass die Unterschiede der einzelnen Hersteller teilweise recht groß sind.

Probiere unbedingt mehrere Größen an. Nur so kannst Du herausfinden, welches Fabrikat und welche Größe am besten zu Deiner Körperform passt!

Woher weißt Du, ob Dir der Neoprenanzug passt?

wetsuit-gute-vs-schlechte-Passform
In einem Surfshop oder Wetsuit Outlet kann Dir Fachpersonal mit professioneller Beratung zur Seite stehen. Solltest Du keinen Shop in Deiner Nähe haben, kannst Du auch online eine Auswahl von Wetsuits bestellen und diese zuhause anprobieren.

Wenn Du die folgenden 5 Fragen mit Ja beantworten kannst, hast Du die perfekte Passform gefunden:

1. Sitzt der Anzug schön stramm, auch an Hals-, Arm- und Beinabschlüssen?

Ein Wetsuit muss sitzen wie eine zweite Haut. Wenn er zu weit ist, kommt zu viel Wasser rein. Das Paddeln wird so schwerer und Du kühlst schneller aus. Außerdem kann der Stoff an den zu lockeren Stellen unangenehme Reibung verursachen.

2. Kannst Du trotz eng anliegendem Sitz noch gut atmen?

Das wäre ziemlich nützlich, wenn Du mal wieder zwischen 2 Set-Wellen schnell viel Luft holen musst…

3. Hast Du genügend Bewegungsfreiheit im Wetsuit?

Probiere gewissenhaft aus, ob Dir der Anzug genügend Flexibilität für Bauchlage, Paddeln, Pop Up und Drehungen bietet. Übrigens: Im Wasser weitet sich der Neo nochmal ein wenig!

4. Schlägt der Anzug Falten unter den Armen?

Das sollte, bei ausreichender Bewegungsfreiheit der Schultern und Arme, so wenig wie möglich der Fall sein. Das kann sonst schnell zu wunden Stellen führen, was das Wellen anpaddeln zur Tortur machen. Sofern die Falte verschwindet, sobald Du die Arme seitlich auf Brusthöhe hebst, ist das in Ordnung.

5. Schlägt der Wetsuit Falten in den Kniekehlen oder an den Schultern?

Dann ist es nicht der Richtige. Wenn er schon im trockenen Zustand Falten wirft, wird er im Wasser schnell richtig herumschlabbern.

Größentabellen bekanntester Surfmarken:

Hinweis: Größentabellen geben nur einen ersten Hinweis darauf, ob Dir der Anzug am Ende passen wird. Teste daher lieber 2-3 Größen, bevor Du Dich final für ein Modell entscheidest.

Wetsuit Kauf Checkliste

So werden Fehlkäufe vermieden


Um den perfekten Wetsuit für Deine Bedürfnisse zu finden, stelle Dir zunächst folgende Fragen:

  • Welche Temperatur hat das Wasser?
  • Wie ist das Wetter (windig, sonnig, bewölkt…)?
  • Wie kälteempfindlich bist Du?
  • Wie lange willst Du im Wasser bleiben?
  • Wie ist Dein Körper gebaut?
  • Welche Performance-Faktoren sind Dir besonders wichtig (z. B. hohe Flexibilität, schnelles Trocknen)?
  • Welche Rolle spielen für Dich Style und Farbauswahl?
  • Wie wichtig ist Dir Nachhaltigkeit?
  • Wie viel Geld möchtest Du ausgeben?

Wenn die Fragen geklärt sind, solltest Du anhand unserer vorherigen Erläuterungen (zu Wetsuit Technologien, Klimatabellen und Passform-Checkliste) bereits eine gute Vorauswahl treffen können.

Das Beste kommt jetzt:

Um Dir die Auswahl weiter zu erleichtern, haben wir nachfolgend die beliebtesten Herren- und Frauenmodelle für Shorties und Steamer Wetsuits miteinander verglichen.

So vermeidest Du Fehlkäufe und hast alle Vor- und Nachteile im direkten Vergleich!

Wetsuit Vergleich

Die beliebtesten Modelle im Überblick


Neoprenanzüge für Damen

Neoprenanzüge für Herren

Springsuits & Shorties für Damen

PI-PE Damen Neoprenanzug Pure
PI-PE-Damen-Neoprenanzug-Pure-Springsuit
Stil: Springsuit
Material: 80% Neopren, 20% Nylon
Neoprendicke: 3 mm
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • zeitloses Design
  • günstiger Preis
Bewertung: (4/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot

O’Neill Reactor 2 mm Spring Wetsuit
O-Neill-Reactor-2mm-Springsuit-damen
Stil: Springsuit
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 2 mm
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • Ultraflex DS High-Performance-Neopren
  • interne Schlüsseltasche
  • hoher Tragekomfort
Bewertung: (4,5/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot Blue Tomato

Rip Curl Damen Dawn Patrol Long Sleeve
Rip-Curl-Damen-Dawn-Patrol-Long-Sleeve-Springsuit
Stil: Langarm Springsuit
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 2 mm
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • ultraleichte E3 Neoprene Technologie
  • seitliche Schlüsseltasche
  • angenehme Passform
Bewertung: (4/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot Blue Tomato

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Steamer für Damen

PI-PE Damen Neoprenanzug Pure Long
PI-PE-Damen-Pure-Long-Steamer
Stil: Steamer
Material: 80% Neopren, 20% Nylon
Neoprendicke: 3/2 mm
Futter & Verstärkungen:
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • zeitloses Design
  • günstiger Preis
Bewertung: (4/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot

O’Neill Reactor 3/2 mm Full Wetsuit
O-Neill-Reactor-3-2-mm-Full-Wetsuit-Steamer-Women
Stil: Steamer
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 3/2 mm
Futter & Verstärkungen: neoprenverstärkte Knie (Krypto Knee Pad Technologie)
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • Ultraflex DS High-Performance-Neopren
  • anpassbarer Halsbereich
  • hoher Tragekomfort
Bewertung: (4,5/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot Blue Tomato

Rip Curl G-Bomb Zip-Free
Rip-Curl-G-Bomb-Zip-Free-Steamer
Stil: Steamer
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 4/3 mm
Futter & Verstärkungen: neoprenverstärkte Knie (S-Flex Knie Technologie)
Nähte: GBS-Nähte, Stresspunkte sind zusätzlich verklebt und versiegelt
Zip: Zip Free
Vorteile:

  • ultraleichte E5 Neoprene Technologie
  • Premium-Qualität und Verarbeitung
  • magnetische Schlüsseltasche
  • maximaler Tragekomfort!
Bewertung: (5/5)
Erhältlich bei:

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Springsuits & Shorties für Herren

PI-PE Herren Neoprenanzug Pure
PI-PE-Herren-Neoprenanzug-Pure-springsuit
Stil: Springsuit
Material: 80% Neopren, 20% Nylon
Neoprendicke: 3 mm
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • zeitloses Design
  • günstiger Preis
Bewertung: (4/5)
Erhältlich bei:

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O’Neill Reactor 2 mm Spring Wetsuit
O-Neill-Reactor-2-mm-Spring-Wetsuit-Herren
Stil: Springsuit
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 2 mm
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • Ultraflex DS High-Performance-Neopren
  • anpassbarer Halsbereich
  • hoher Tragekomfort
Bewertung: (4,5/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot Blue Tomato

Quiksilver 2/2mm Highline Series Springsuit
Quiksilver-2mm-Highline-Series-Springsuit
Stil: Springsuit
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 2 mm
Nähte: GBS-Nähte
Zip: Front Zip
Vorteile:

  • Premium-Qualität
  • hoher Tragekomfort
  • schnelle Trockenzeit
Bewertung: (5/5)
Erhältlich bei:

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Steamer für Herren

PI-PE Herren Neoprenanzug Pure Long
PI-PE-Herren-Neoprenanzug-Pure Long-Steamer
Stil: Steamer
Material: 80% Neopren, 20% Nylon
Neoprendicke: 3/2 mm
Futter & Verstärkungen:
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • zeitloses Design
  • günstiger Preis
Bewertung: (4/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot

O’Neill Reactor 3/2 mm Full Wetsuit
O-Neil-Reactor-3-2-mm-Full-Wetsuit-Steamer-Herren
Stil: Steamer
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 3/2 mm
Futter & Verstärkungen: neoprenverstärkte Knie (Krypto Knee Pad Technologie)
Nähte: Flatlock-Nähte
Zip: Back Zip
Vorteile:

  • Ultraflex DS High-Performance-Neopren
  • anpassbarer Halsbereich
  • hoher Tragekomfort
Bewertung: (4,5/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot Blue Tomato

Rip Curl E-Bomb Pro Zip-Free
Rip-Curl-E-Bomb-Zip-Free-Steamer-Herren
Stil: Steamer
Material: 100% Neopren
Neoprendicke: 4/3 mm
Futter & Verstärkungen: neoprenverstärkte Knie (S-Flex Knie Technologie)
Nähte: GBS-Nähte, Stresspunkte sind zusätzlich verklebt und versiegelt
Zip: Zip Free
Vorteile:

  • ultraleichte E5 Neoprene Technologie
  • Premium-Qualität und Verarbeitung
  • magnetische Schlüsseltasche
  • maximaler Tragekomfort!
Bewertung: (5/5)
Erhältlich bei:

Zum Angebot Blue Tomato

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Die bekanntesten Surf Wear Marken & Hersteller im Überblick: Rip Curl, Billabong, Quicksilver, Roxy, Xcel, O’Neill, Hurley, Patagonia, Dakine, Ion.

Umweltfreundliche Wetsuit Alternativen zu Neopren

Leider sind Wetsuits, genau wie die viele andere Surf-Materialien, nicht gerade nachhaltig. Es wird noch besser:

Die Herstellung von synthetischem Gummi ist sehr umweltschädlich.

In der Industrie findet allerdings ein langsames Umdenken statt. Der Hersteller Patagonia z. B. meint es ernst mit dem Umweltschutz. Dem kalifornischen Outdoor-Unternehmen ist es gelungen, einen Wetsuit herzustellen, der zu 85% aus neoprenfreiem Naturkautschuk besteht.

Es wird noch besser:

Patagonia gestaltet den kompletten Fertigungsprozess transparent. So können andere Produzenten von dem Wissen profitieren und in Zukunft ebenfalls nachhaltigere Wetsuits herstellen.

Ebenfalls umweltfreundlich ist der Hersteller Picture, der dank NaturalPrene eine neoprenfreie Wetsuit Alternative auf dem Markt anbietet.

Neoprenpflege und Reinigung


Wenn Du Deinen Wetsuit schonend und umweltfreundlich reinigen möchtest, verwende zur Pflege am besten Rip Curls „Piss Off“ Waschmittel. Die Vorteile:

  • desinfizierende Wirkung,
  • ist biologisch abbaubar,
  • vermeidet unangenehme Gerüche,
  • keine Beeinträchtigung der Elastizität und Flexibilität des Neoprens.

Drücke nach der Reinigung den Neo sanft aus (nicht auswringen!).

Wichtig: Vermeide beim Trocknen unbedingt direktes Sonnenlicht. Zu viele direkte UV-Strahlen macht (trockenes) Neopren mit der Zeit brüchig und verursacht Risse!

Zur Aufbewahrung und zum Transport kannst Du ihn vorsichtig rollen (vermeide harte Knicke!) – oder Du wickelst ihn in Deinem Boardbag um Dein Surfbrett.

So pflegst Du Deinen Neoprenanzug richtig:

  1. Ziehe den Wetsuit behutsam aus, ohne dabei zu sehr am Neopren zu ziehen.
  2. Spüle ihn nach jeder Surfsession mit reichlich Süßwasser aus. Salzwasser trocknet langsamer und kann unangenehme Gerüche hinterlassen.
  3. Fängt der Wetsuit bereits an zu riechen, weiche ihn mit lauwarmem Wasser und speziellen Neopren Waschmittel ein. Spüle ihn anschließend nochmal richtig aus.
  4. Drehe Deinen Neo zum Trocknen mit der Innenseite nach außen und hänge ihn an der Hüfte auf. Achtung: Niemals an den Schultern aufhängen, das führt zu ungewünschten Verformungen!
  5. Suche zum Trocken einen Platz im Schatten oder in einem gut belüfteten Zimmer. Vermeide lange UV-Einstrahlung um jeden Preis.

Hinweis: Risse und kleine Löcher sollten umgehend repariert werden, damit die Stellen nicht noch schlimmer werden.

Kleine Löcher können mit z. B. Shoe-Goo repariert werden. Größere Bruchstellen sollten von einem Profi repariert werden.

Wetsuit Wissen

Häufige Fragen und Antworten ?!


Entdecke nachfolgend häufig gestellte Fragen. Die Antworten dazu werden Dich vielleicht überraschen:

Was trage ich unter einen Neoprenanzug?

Die Antwort ist einfach: Geschmackssache!

Männer tragen in der Regel nichts darunter. Für Frauen ist manchmal der zusätzliche Halt eines Sport-BHs oder Sport-Bikinis angenehm. Manche fühlen sich einfach wohler, wenn sie nicht ganz nackt unter ihrem Wetsuit sind.

Tipp: Bei geliehenen Surfanzügen sind aus Hygienegründen Badehose oder Bikini strengstens zu empfehlen.

Wenn Du einen eigenen, gut sitzenden Wetsuit hast, besteht meist kein Anlass, eine Badehose, Bikini oder Badeanzug darunter zu tragen. Beim Umziehen hilft z. B. ein Surf-Poncho gegen ungewollte Einblicke.

Wie ziehe ich einen Neoprenanzug richtig an?

Wer schon mal einen Neoprenanzug anhatte kennt das:

Der ewige Kampf mit dem Wetsuit, bis er richtig sitzt und an keiner Stelle mehr drückt oder klemmt. Benutzt Du zu viel Kraft beim Anziehen, reißen unter Umständen Öffnungen für die Beine und Arme ein. Ärgerlich!

Doch es geht auch anders:

Der Trick ist eine Plastiktüte zu benutzen, um gekonnt in Arme und Beine hineinzuschlüpfen. Ziehe dabei den Wetsuit behutsam und mit einer ähnlichen Technik wie bei Strumpfhosen an:

  1. Stülpe die Plastiktüte über einen Fuß und schlüpfe in das erste Bein hinein. Ziehe dann langsam Stück für Stück den Neo am Bein nach oben. Dasselbe mit dem anderen Bein.
  2. Wenn der Anzug an beiden Beinen richtig sitzt (Kniepads an der richtigen Stelle? Gut anliegend im Schritt?), kannst Du ihn schrittweise über Hüfte und Rumpf bis zu den Achseln hochziehen.
  3. Stülpe die Plastiktüte über eine Hand und stecke sie in den Ärmel. Ziehe nun behutsam solange daran herum, bis das Handgelenk frei liegt. Wichtig ist, dass der Ärmel nicht verdreht ist und am Oberarm keine Falten vorhanden sind. Dann das gleiche Spiel mit dem anderen Arm.
  4. Fertig!

Vorsicht: Niemals die Fingernägel beim anziehen benutzen. Damit kannst Du das Material stark beschädigen.

Was kostet ein Neoprenanzug?

Diese Frage lässt sich so pauschal kaum beantworten. In der Regel gilt:

Je höher die Ansprüche, desto höher der Preis.

Je nach Art und Qualität des Neoprenanzugs können die Preise zwischen 15€ und 500€ liegen.

Für den ersten Surftrip im Sommer nach Frankreich reicht oft ein günstiger Shorty von Decathlon für ca. 15€ oder eines der günstigeren Modelle von z. B. Roxy, Billabong & Co. für ca. 40-50€.

Das Problem bei günstigen Neoprenanzügen: Oft halten die günstigen Wetsuits nicht sehr lange und sind daher (auch finanziell) nicht gerade nachhaltig.

Wer plant, seinen Neoprenanzug mehr als einen Sommerurlaub lang zu nutzen, sollte ein wenig mehr Geld investieren.

Unsere Empfehlung:

Als ersten Wetsuit für europäische Surfregionen empfehlen wir einen 4/3 Steamer. Im Gegensatz zum Shorty oder Springsuit kann dieser auch im Frühling oder Herbst getragen werden.

Ein Neoprenanzug der Serie Reactor von O’Neill beweist hier z. B. überzeugende Qualität. Da ist Spaß im Wasser vorprogrammiert!

Fortgeschrittene Surfer mit Reiseziel Island im Winter tun gut daran, in einen hochwertigen Wetsuit zu investieren. High Performance-Futter bei minimalem Wassereintritt und gleichzeitig maximaler Flexibilität sollte der Anspruch sein. Solche hochwertigen Surfanzüge kosten schnell zwischen 300 und 600€. Beliebte High-Performance-Wetsuits findest du z. B. hier.

Dir hat der Artikel gefallen oder es sind noch Fragen offen? Wir freuen uns in beiden Fällen über ein Kommentar von Dir!

Neoprenanzug Ratgeber: So findest Du den perfekten Wetsuit
4.7 aus 17 Stimmen

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