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Wakesurfen: Die besten Wakesurf Boards 2019!

Wakeboarden, kennen sie wahrscheinlich schon, aber schon mal etwas von Wakesurfen gehört?

Dabei surft man eine Welle die hinter einem Boot entsteht. Kein Warten auf das nächste Set oder Wellen Priority, beim Wakesurfen haben Sie die Welle nur für sich alleine!

Das Beste kommt jetzt:

Erfahren Sie jetzt alles, was Sie zum Thema Wakesurf Boards und Wakesurfen wissen müssen. Lernen Sie außerdem » 5 einfache Schritte kennen, wie Sie Ihre ersten WakeSurf-Versuche spielerisch meistern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Wakesurfen surft man eine endlose Welle, die hinter einem Boot entsteht.
  • Wakesurfen eignet sich für die ganze Familie.
  • Fürs Wakesurfen werden spezielle Wakesurf Boards verwendet.

Das sind die Top 3 Wakesurf Boards in 2019

Platz 1: Hyperlite Broadcast

Vorteile

  • Für Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Hybrid Style
  • Robust
  • Langlebig
  • Günstig

Nachteile

  • Höheres Eigengewicht

Zusammenfassung

Der Hyperlite Broadcast 4.8 ist ein Hybrid Style Wakesurf Board. Das Board eignet sich gut für Anfänger und Fortgeschrittene.

Fortgeschrittene können damit gut Geschwindigkeit aufbauen und hohe Sprünge vollführen. Anfängern fällt es mit diesem Board leicht in der Pocket und so am besten Punkt der Welle zu bleiben.

Das Modell ist das günstigste in der Auswahl und deshalb ideal für alle Neueinsteiger, die nicht zu viel Geld in die Hand nehmen möchten.

Durch das Compression Molding wird das Board sehr langlebig und robust. Einbußen muss man dafür beim Gewicht machen.

Produktdetails

Größe: 4 feet 8 inch | Gewichtsbereich: bis 87 | Style: Hybrid | Bauweise: Compression Molded | Rail: N/A | Finnen: Thruster

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100% aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sterne als gut bis sehr gut.

Die Kunden loben die Qualität des Produkts. Außerdem sagen sie, dass sich das Board gut für Anfänger eignet und diese damit schnell Fortschritte machen.

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FAQ

Was bedeutet Hybrid Style?
Das Board vereint die Fahreigenschaften eines Surf Style mit denen eines Skim Style Wakesurf Boards.
Sind bei diesem Wakesurf Board Finnen enthalten?
Ja, das Board kommt mit 3 Finnen.

Platz 2: Ronix Modello Fish Skim

Vorteile

  • Für Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Hybrid Style
  • Robust
  • Langlebig
  • Straps

Nachteile

  • Höheres Eigengewicht

Zusammenfassung

Der Ronix Modello Fish Skim ist ein Hybrid Style Wakesurf Board. Dabei kombiniert es die Eigenschaften von Surf und Skim Style Wakesurf Boards. Perfekt für alle, die sich nicht auf einen Style festlegen wollen.

Das Board eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Am Wakesurfer sind Straps für die Füße befestigt. Gerade Anfängern helfen diese beim Start aus dem Wasser. Fortgeschrittene können damit Wakeboard ähnliche Tricks ausführen. Oder man nimmt die Straps einfach ab und wakesurft auf herkömmliche Weise.

Stärke und Schwäche zugleich ist die Compression Molded Bauweise. Das Wakesurf Board ist dadurch robust, aber auch schwerer.

Produktdetails

Größe: 4 feet 9 inch | Gewichtsbereich: 68kg+ | Style: Hybrid | Bauweise: Compression Molded | Rail: Hard | Finnen: Thruster

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Leider liegen zu diesem Produkt momentan noch keine Kundenbewertungen vor.

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FAQ

Sind bei diesem Wakesurfer Finnen enthalten?
Ja das Brett kommt mit 3 Finnen.
Muss ich die Straps benutzen?
Nein, die Fußstraps lassen sich jederzeit abnehmen.

Platz 3: Ronix Marsh Mellow Thrasher

Vorteile

  • Für Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Surf Style
  • Robust
  • Langlebig
  • Soft Top

Nachteile

  • Höheres Eigengewicht

Zusammenfassung

Der Ronix Marsh Mellow Thrasher ist ein Surf Style Wakesurf Board. Es eignet sich besonders gut für Anfänger bis Fortgeschrittene.

Ein Pluspunkt für Anfänger ist das Soft Top. Die Oberseite des Wakesurfers besteht aus weichem Schaumstoff, der im Falle eines Sturzes das Verletzungsrisiko senkt.

Auch hier ist die Compression Molded Bauweise Stärke und Schwäche zugleich. Das Board ist dadurch sehr robust und langlebig, allerdings auch etwas schwerer.

Produktdetails

Größe: 5 feet 2 inch oder 4 feet 8 inch | Gewichtsbereich: 68kg+ oder bis 72kg | Style: Surf | Bauweise: Compression Molded | Rail: Hard | Finnen: Thruster

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100% aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sterne als gut bis sehr gut.

Die Kunden loben die gute Verarbeitung des Produktes und gaben an, dass ihre Kinder viel Spaß damit haben.

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FAQ

Was bedeutet Soft Top?
Das bedeutet, dass die Oberfläche aus Schaumstoff ist.
Sind bei diesem Wakesurfer Finnen enthalten?
Ja das Board kommt mit drei Finnen.

Wakesurf Boards kaufen:
So treffen Sie die richtige Entscheidung

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Surf Style? Skim Style? Was für ein Style? Erfahren Sie jetzt alles, was Sie über den fabelhaften Sport des Wakesurfens wissen sollten!

Was Sie beim Kauf eines Wakesurf Boards beachten müssen (inkl. Checkliste)

Auf der Suche nach dem besten Wakesurf Board sollten Sie unbedingt auf folgende Merkmale und Eigenschaften achten:

  • Größe
  • Style
  • Rail
  • Tail
  • Rocker
  • Finnen
  • Bauweise
  • Zubehör

Die richtige Wakesurf Board Größe?

Die meisten Wakesurf Boards sind entweder One-Size, oder kommen in Small/Medium/Large. Eine Größentabelle zu Körpergröße und Gewicht gibt es daher nicht.

Für große und schwere Menschen gilt:

Für Sie eignen sich große Boards besser als kleine. Kleine Wakesurf Boards haben nicht genug Auftrieb und das Brett wird wackelig. Gerade für Anfänger ist es damit schwer die Balance zu halten.

Für Anfänger gilt:

Auch Anfänger brauchen ein großes Wakesurf Board. Das erleichtert den Einstieg, da große Boards mehr Auftrieb haben. Das Wakesurf Board liegt dadurch stabiler im Wasser und Anfänger können leichter darauf ihr Gleichgewicht halten.

Im Zweifel gilt:

Informieren Sie sich beim Hersteller über das maximale Körpergewicht, für die das Wakesurf Board ausgelegt ist.

Für Kinder gilt:

Normale Wakesurf Boards haben für Kinder zu viel Auftrieb. Da Kinder zu wenig Gewicht haben, lässt sich das Board nur schwer bewegen. Aus diesem Grund gibt es extra Kinder Wakesurf Boards. Diese sind meistens nur eine kleinere Version der normalen Wakesurf Boards.

Welcher Wakesurf Style?

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Es gibt drei Typen von Wakesurf Boards:

  1. Surf Style
  2. Skim Style
  3. Hybrid Style

Je nach Typ hat das Wakesurf Board andere Fahreigenschaften und eignet sich für bestimmte Tricks, oder auch nicht. Wo genau liegen die Unterschiede?

1 Surf Style

  • Viel Volumen
  • Gut für Anfänger
  • Stabil im Wasser

Surf Style Boards sehen aus wie die geschrumpfte Version eines Surfboards. Wie bei Surfboards gibt es viele verschiedene Formen und Arten.

In der Regel sind sie größer als Skim Style Boards. Sie haben viel Volumen und daher auch viel Auftrieb. Da sie außerdem stabil in der Welle liegen, eignen sie sich gut für Anfänger.

Doch auch Profis kommen auf Ihre Kosten:

Surf Style Board sind schnell in der Welle und lassen sich dadurch ähnlich wie ein Surfboard auf dem Meer surfen. Auch für hohe Sprünge sind Surf Style Boards die richtige Wahl.

2 Skim Style

  • Gut für Tricks und Spins
  • Manövrierfähig und drehfreudig
  • Eher für Fortgeschrittene geeignet
  • Weniger Auftrieb

Ein Skim Style Board eignet sich für alle, die Lust auf Spins und Tricks haben. Sie sind meistens kleiner und dünner als Surf Style Boards. Dadurch haben sie weniger Volumen und Auftrieb.

Ihr niedriges Volumen sorgt dafür, dass sie im Wasser sehr agil und drehfreudig sind. Dazu kommt noch, dass Skim Style Boards k(l)eine Finnen haben. Diese haben weniger Widerstand im Wasser und das Wakesurf Board lässt sich schneller drehen.

Vorsicht für Anfänger:

Wenn ein Board drehfreudig ist, ist es automatisch weniger stabil. Deshalb eignen sich Skim Style Boards weniger für Anfänger. Als Anfänger braucht man ein stabiles Board, das Fehler verzeiht und nicht bei jeder Bewegung die Richtung ändert.

3 Hybrid Style

  • Kombiniert Eigenschaften von Surf und Skim Style Boards
  • Stabil
  • Schnell
  • Drehfreudig

Hybrid Style Boards vereinen die Eigenschaften von Surf und Skim Style Boards und damit das beste aus beiden Welten:

Hybrid Wakesurf Boards sind stabil und schnell im Wasser. Dabei bleiben sie trotzdem drehfreudig und fühlen sich im Wasser spielerisch an.

Das bedeutet:

Man kann mit diesen Boards im Surf Style Wakesurfen. Zeitgleich sind Air und Spins wie bei Skim Style Boards möglich. Die ideale Lösung für alle, die sich nicht auf einen Style beschränken wollen!

Die richtige Wakesurf Board Rail?

Die Rail ist die äußere Kante des Wakesurf Boards. Die Form entscheidet darüber, wie viel Wasser am Brett vorbeifließen kann und wie sich das Wakesurf Board verhält, wenn man die Kante ins Wasser drückt.

  1. Eine dicke Rail:

    Eine dicke Rail sorgt dafür, dass das Board mehr Volumen hat und gleichzeitig stabiler im Wasser liegt. Bewegungen auf dem Brett fühlen sich mit einer dicken Rail weniger abrupt an. Allerdings muss man mehr Druck auf die Kante ausüben, um das Wakesurf Board zu bewegen.

  2. Eine dünne Rail:

    Eine dünne Rail lässt sich leichter ins Wasser drücken. Dadurch reagiert das Wakesurf Board besser und lässt sich schneller drehen. Außerdem sind Boards mit einer dünnen Rail schneller, als Bretter mit einer dicken Rail.

Abgesehen von der Dicke unterscheidet man die Rail nach:

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1Soft Rail

  • Stabil
  • Fehlerverzeihend
  • Gut für Anfänger

Wakesurf Boards mit einer Soft Rail findet man vor allem bei Surf Style Boards. Sie sind stabil im Wasser und verhalten sich nicht so abrupt. Außerdem haben sie einen guten Halt in der Welle und sind fehlerverzeihend. Deshalb eignen sich Boards mit dieser Form sehr gut für Anfänger.

Aber auch Fortgeschrittene, die gerne smoothe und lang ausgezogene Turns surfen wollen, werden mit Boards mit Soft Rail viel Spaß haben.

2 Hard Rail

  • Loses Fahrgefühl
  • Schnell
  • Weniger fehlerverzeihend
  • Performance orientiert

Bei Wakesurf Boards mit einer Hard Rail haben schon kleine Bewegungen eine große Auswirkung. Dadurch werden schnelle und aggressive Turns möglich und man hat ein loseres Fahrgefühl.

Die Rail schneidet durchs Wasser, deshalb sind Bretter mit Hard Rail schneller. Wer Performance sucht, der wird sie mit einer Hard Rail finden.

Anfänger tun sich mit einer Hard Rail schwerer, da sie weniger fehlerverzeihend ist. Hard Rails findet man meistens bei Skim Style Boards.

3 Blended Rail

  • Mischform
  • Stabil und wendig

Die Blended Rail ist eine Mischung aus Hard und Soft Rail. Sie vereint deren Eigenschaften: Schnelligkeit, Wendigkeit und Geschwindigkeit.

Blended Rails findet man meistens bei Hybrid Style Wakesurf Boards und eignen sich eher für Fortgeschrittene.

Das richtige Tail?

Das Tail ist das hintere Ende des Wakesurf Boards. Es gibt viele verschiedene Formen, die unterschiedliche Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Bretts haben. Manche eignen sich außerdem besser für große oder kleine Wellen.

Die Form des Tails ist von normalen Surfboards kopiert:

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  1. Square Tail

    Das Square Tail hat viel Auftrieb. Dieser Auftrieb sorgt für einen guten Push in der Welle und explosives Fahrgefühl.

  2. Pin Tail

    Ein Wakesurf Board mit Pin Tail lässt sich in kleinen Wellen schwer manövrieren. Seine Stärken zeigt es vor allem in großen Wellen. Das Pin Tail ist dünn und sinkt durch seine kleine Oberfläche tiefer ins Wasser. So bietet das Pin Tail in größeren Wellen noch einen guten Halt.

  3. Squash Tail

    Das Squash Tail ist reaktionsfreudig und vielseitig. Es eignet sich gut für fast jede Art von Welle. Das Squash Tail sorgt für ein loses Fahrgefühl und macht schnelle Turns möglich.

  4. Round Tail

    Das Round Tail ist ein Allrounder für fast alle Konditionen. Es sorgt für einen guten Halt in der Welle, bleibt aber trotzdem schnell. Dadurch werden smoothe und stylische Turns möglich.

  5. Swallow Tail

    Das Swallow Tail ist sehr breit. Dadurch liefert es einen festen Halt in der Welle. Trotzdem wird man mit diesem Tail schnell, denn man kann gut Geschwindigkeit aufbauen. Vor allem in kleinen Wellen performt es besser als jedes andere Tail.

Der richtige Rocker?

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Mit Rocker ist die Krümmung von der Nose (Spitze) zum Tail (hinteres Ende) gemeint. Die Form hat einen Einfluss darauf wie sich das Wakesurf Board im Wasser verhält und wie es reagiert.

Je nachdem wie stark der Rocker ist, liegt mehr oder weniger Fläche des Wakesurf Boards im Wasser.

Als Faustregel gilt: Wenig Rocker für kleine/flache Wellen und viel Rocker für große/steile Wellen.

Es wird unterschieden zwischen:

  • Relaxed Rocker
  • Heavy Rocker

Relaxed Rocker

Relaxed Rocker bedeutet, dass das Wakesurf Board nicht stark nach oben gebogen ist. Dadurch ist mehr Fläche des Bretts im Wasser und das Wakesurf Board stabiler und anfängerfreundlich.

Wakesurf Boards mit diesem Rocker sind weniger drehfreudig. Es ist schwieriger schnelle Turns auszuführen.

Heavy Rocker

Heavy Rocker bedeutet, dass das Wakesurf Board sehr stark nach oben aufgebogen ist. Dadurch lässt sich das Brett leichter drehen und es fühlt sich wendig an.

Der Nachteil: Es ist weniger Fläche des Boards im Wasser, was das Wakesurf Board langsamer macht.

Heavy Rocker sind gut für steile Wellen mit viel Power, denn hier ist es egal, dass man etwas an Geschwindigkeit verliert.

Die richtigen Wakesurf Finnen?

Finnen werden auf der Unterseite des Wakesurf Boards angebracht. Je nach Größe, Anordnung und Form haben sie unterschiedliche Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Wakesurf Boards.

Es gilt:

Je größer die Finnen, desto stabiler ist das Wakesurf Board. Dafür lässt es sich schwerer drehen und der Wasserwiderstand des Bretts wird größer.

Beachten Sie:

Es gibt verschiedene Systeme (z.B FCS II oder Future Fins), mit denen die Finnen am Wakesurf Board verschraubt werden können. Achten Sie also darauf Finnen zu kaufen, die auch in die Finnenhalterung passen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Finnen auf dem Board angeordnet sein können:

finnen

1 Single Fin

Beim Single Fin Setup befindet sich eine große Finne in der Mitte des Tails (hinteres Ende). Die Finne wirkt wie ein Ruder und sorgt für Stabilität, Kontrolle und guten Halt in der Welle.

Ebenso eignen sich Single Fins gut für Spins. Allerdings wird das Brett auch langsamer im Wasser

2 Twin Fin

Bei einem Twin Fin werden zwei Finnen in die beiden äußeren Finnenhalterungen an das Wakesurf Board geschraubt.

Mit dem Twin Fin hat das Board viel Geschwindigkeit und bekommt ein spielerisches Fahrgefühl. Das Brett lässt sich mit diesem Setup gut spinnen. Zeitgleich besteht weiterhin ein guter Halt in der Welle und es können auch Surf Style Turns ausgeführt werden.

Nur bei weiten Turns mit hoher Geschwindigkeit schwächelt der Twin Fin etwas und verliert an Stabilität.

3 Thruster

Beim Thruster sind drei Finnen verschraubt. Eine in der mittleren Halterung und jeweils eine in den beiden Äußeren. Dieses Setup wird sehr häufig verwendet und gilt als Standard.

Warum sind Thruster so beliebt?

Das Thruster Setup funktioniert in jeder Wellengröße gut und ist ein guter Kompromiss zwischen Stabilität und Wendigkeit!

Oft ist in der Mitte eine kleine Finne, die sogenannte Trailing Fin. Diese sorgt dafür, dass das Board weniger Geschwindigkeit verliert. Gleichzeitig gibt die mittlere Finne dem Wakesurf Board mehr Stabilität. Die beiden äußeren Finnen helfen dabei, Geschwindigkeit auf der Welle aufzubauen.

4 Quad

Beim Quad sind vier Finnen auf dem Wakesurf Board verschraubt. Die mittlere Finnenhalterung bleibt frei. Die Finnen sitzen nah an der Kante des Bretts.

Da dieses Setup auf eine mittlere Finne verzichtet, kann damit viel Geschwindigkeit aufgebaut werden. Auf der anderen Seite bricht der hintere Teil des Bretts schneller aus.

Ein Quad Setup funktioniert besonders gut in kleinen Wellen.

5 Five

Beim Five sind fünf Finnen am Wakesurf Board befestigt. Damit kombiniert dieses Setup die Eigenschaften Geschwindigkeit, Stabilität und Drehfreudigkeit.

Aber Vorsicht: Durch die vielen Finnen hat das Board mehr Widerstand im Wasser und wird langsamer.

Die richtige Bauweise?

Wakesurf Boards können auf verschiedene Weise gebaut werden. Die Bauweise wirkt sich vor allem auf das Gewicht und die Stabilität beim Wakesurfen aus.

Am häufigsten werden bei Wakesurf Board folgende Bauweisen verwendet:

  • Compression Molding
  • Composite bzw. Epoxy

Compression Molding

  • Robust und Langlebig
  • Gut für Anfänger bis Intermediates
  • Hohes Gewicht
  • Wenig Auftrieb

Wakesurfer in dieser Bauweise eignen sich sehr gut für Anfänger bis Intermediates, denn sie sind sehr robust und halten lange.

Composite/Epoxy

  • Leicht
  • Hoher Auftrieb
  • Fragil

Diese Bauweise kennen Sie vielleicht schon von Surfboards. Ein Kern aus Schaum (Foam) wird mit Fiberglass umhüllt. Dann kommt noch eine Schicht Epoxy oder ein anderes Resin darüber.

Wakesurf Boards in dieser Bauweise sind sehr leicht und haben einen hohen Auftrieb, sind aber weniger stabil und anfälliger für Stöße und Schläge.

Aufgrund ihres niedrigen Eigengewichts sind diese Wakesurfer sehr gut für hohe Sprünge geeignet. Der Auftrieb sorgt dafür, dass Sie auch noch in kleinen Wellen damit Spaß haben.

Das richtige Wakesurf Zubehör?

Um richtig mit den Wakesurfen loslegen zu können, brauchen sie mehr als nur ein Wakesurf Board. Das richtige Wakesurf Zubehör umfasst:

  • Wakesurf Schwimmweste
  • Wakesurf Seil
  • Wakesurf Board Tasche

Die richtige Wakesurf Schwimmweste?

Eine Weste ist beim Wakesurfen unerlässlich. Sie schützt den Körper beim Aufprall und hält einen über Wasser.

Abgesehen von normalen Schwimmwesten, werden häufig Prallschutzwesten (auch Comp Vests genannt) verwendet. Diese sind speziell dafür gemacht den Oberkörper vor Verletzungen zu schützen.

Gut zu wissen: Prallschutzwesten funktionieren nicht wie Schwimmwesten, denn sie halten einen nicht komplett über Wasser.

Die richtige Prallschutzwesten Größe?

Die meisten Hersteller bieten eine Liste an, in der Sie sehen können, welche Kleidungsgröße zu welchem Brustumfang passt. Messen Sie hierzu ihren Brustumfang an der breitesten Stelle und vergleichen Sie den Wert mit der Tabelle.

KleidungsgrößeBrustumfang Männer (in cm)Brustumfang Frauen (in cm)
XS83.3-89.976.2-81.3
S88.9-9481.3-86.4
M94-99.186.4-91.4
L99.1-104.291.4-96.5
XL104.2-109.296.5-101.6
XXL109.2-114.3
XXXL120.6-128.3
Optionaler Footer: Diese Liste gilt nur als erster Richtwert.

So sitzt die Prallschutzweste richtig:

Die Wakesurf Weste sollte angenehm sitzen und nicht über den Kopf rutschen.

Das richtige Wakesurf Seil?

Das Wakesurf Seil ist für den Start aus dem Wasser unbedingt notwendig. Wie genau Sie beim Wakesurfen aus dem Wasser starten erfahren Sie hier.

Wakesurf Seile unterscheiden sich von Wakeboard Seilen:

Seile zum Wakesurfen sind um die 20-25 feet lang und damit deutlich kürzer als Seile für Wakeboards. Außerdem haben sie einen kleineren Griff, an der man sich nur mit einer Hand festhält.

Achtung: Benutzen Sie stets ein Wakesurf Seil und kein Wakeboard Seil, sonst besteht eine hohe Verletzungsgefahr!

Das Seil wird beim Wakesurfen nicht dauerhaft benötigt:

Das Seil kommt nur nur beim Start zum Einsatz und hilft einem dabei, sich auf der Welle richtig zu positionieren. Danach wird es zurück ins Boot geworfen.

Die richtige Wakesurf Board Tasche?

Damit Sie möglich lange Spaß mit Ihrem Wakesurf Board haben empfiehlt sich eine Tasche. Dabei haben sie die Wahl zwischen einem Board Bag oder eine Socke.

Eine Wakesurf Tasche oder Socke dient dazu, das fragile Brett vor Schlägen, Stößen, UV-Strahlung und Hitze zu schützen. Außerdem lässt sich das Brett damit leichter transportieren. Oft haben die Taschen Schlaufen zum umhängen oder greifen.

Das Beste kommt jetzt:

In Ihrer Tasche können Sie neben dem Wakesurf Board auch noch andere Accessoires und Tools verstauen. Damit haben Sie immer alles an einem Ort.

Alles rund ums Wakesurf Boot

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Ohne Boot kein Wakesurfen! Doch wie funktioniert das genau mit dem Boot und dem Wakesurfen?

Was für ein Boot zum Wakesurfen?

Verwenden Sie zum Wakesurfen ausschließlich Boote mit Innenbordmotor. Bei Booten mit Außenbordmotor besteht eine hohe Verletzungsgefahr, denn es besteht das Risiko in die Motorschraube zu fallen.

Es gibt zwei Arten von Booten, die beim Wakesurfen zum Einsatz kommen:

  1. V-Drive Boote

    Bei V-Drive Booten sitzt der Motor hinten im Boot. Um eine gute Welle zu bekommen muss das Gewicht neben und leicht vor dem Motor platziert werden und zwar auf der Seite, auf der die Welle sein soll.

  2. Direct Drive Boote

    Bei Direct Drive Booten sitzt der Motor mittig im Boot. Das Gewicht muss ebenfalls auf der Seite liegen, auf der die Welle sein soll. Aber diesmal mehr neben und hinter dem Motor, damit mehr Gewicht auf dem Heck liegt.

Wie schnell muss ein Wakesurf Boot fahren?

Die genau Geschwindigkeit hängt vom Modell und Gewicht des Bootes ab. Deswegen müssen Sie mit dem Wakesurfer kommunizieren und die Welle beobachten lassen. Als Richtwerte gelten:

  • Ab 10 MPH: Entsteht eine gute Welle hinter dem Boot.
  • Bei ca. 11 MPH: Entsteht eine Welle die gut für Skim Style Wakesurfen ist.
  • Bis 12.5 MPH: Entsteht eine Welle die gut für Surf Style Wakesurfen ist.

Wie entsteht die Welle?

Durch die Masse des Bootes wird Wasser verdrängt. Daraus entsteht praktisch endlose Welle. Die Welle befindet sich hinter dem Boot, auf der Seite auf der das Boot tiefer im Wasser liegt.

Die Form der Welle ändert sich in Abhängigkeit ob mehr Gewicht am Bug (Vorderteil) oder am Heck (Hinterteil) liegt:

  • Mehr Gewicht am Bug (Vorderteil): Die Welle ist niedriger, dafür länger.
  • Mehr Gewicht am Heck (Hinterteil): Die Welle ist höher, dafür kürzer.
Gut zu wissen: Beim Skim Style Wakesurfen ist die Welle normalerweise flacher, als beim Surf Style Wakesurfen!

Wie Gewicht auf das Boot bringen?

Um die bestmögliche Welle hinter dem Boot zu erschaffen, müssen Sie zusätzlichen Ballast verwenden. Entweder mit einem Ballastsystem im Boot oder mit zusätzlichen Ballast Bags. Außerdem müssen Sie Ihre Passagier mit einkalkulieren!

  1. Factory Ballast System

    Damit ist das Ballastsystem gemeint, dass bereits im Boot verbaut ist. Bei den meisten Wakesurf Booten ist dies der Fall. Möchten Sie sich ein Wakesurf Boot kaufen, dann fragen Sie am besten bei Ihrem Händler nach einem integrierten Ballastsystem.

    Allerdings reicht das Ballastsystem des Bootes häufig nicht aus, um eine perfekte Welle zu erschaffen. Dann wird weiterer Ballast oder ein Wakeshaper benötigt.

  2. Water Ballast Bags

    Water Ballast Bags sind große Säcke, die mit Wasser gefüllt werden. Der Vorteil: Das Wasser kann schnell wieder abgelassen und das Gewicht damit leicht verändert werden.

  3. Passagiere

    Auch Menschen an Board müssen als Ballast mit einberechnet werden. Am wichtigsten ist, dass die Passagiere sicher und bequem im Boot sitzen.

    Wie die Passagiere im Boot verteilt sind, kommt vor allem auf das Modell an. Bei einem Centurion sollten die Passagiere möglichst gleich verteilt sein. Bei einem Malibu ist es hilfreich, wenn alle Passagiere auf der Seite sitzen, auf der die Welle ist.

Pro-Tipp: Spielen Sie mit der Gewichtsverlagerung des Bootes, um die bestmögliche Welle zu erschaffen!

Mit einem Wake Shaper zur perfekten Welle?

Wake Shaper sind Platten, die am Heck des Bootes angebracht werden, um eine noch bessere Welle zu erschaffen. Wake Shaper zu benutzen ist der beste und einfachste Weg, um eine gute Welle zu bekommen.

Darum sollten Sie nie auf einen Wake Shaper verzichten:

Sie sorgen dafür, dass mehr Wasser verdrängt wird und die Welle noch größer und sauberer wird. Am besten benutzen sie Wake Shaper in Kombination mit Ballast.

Wake Shaper lassen sich leicht von einer Seite des Bootes auf die andere Seite wechseln. Außerdem können Sie mit der Position am Boot experimentieren, um die beste Welle zu kreieren.

Sicherheit beim Wakesurfen!

Damit Sie beim Wakesurfen sicher unterwegs sind, sind folgende Regeln zu beachten:

  1. Mit dem Boot und Ihrem Material vertraut sein.
  2. Eine Schwimmweste tragen.
  3. Ein Wakesurf Seil verwenden.
  4. Das Boot nicht über das angegebene Maximalgewicht beladen.
  5. Eine dritte Person mit im Boot haben, die den Wakesurfer beobachtet.

Wakesurfen lernen in 5 Schritten!?

Genug von der Materialtheorie, wie geht Wakesurfen? Lernen Sie in 5 einfachen Schritten, wie Ihr erster Wakesurf Versuch garantiert zum Erfolg wird:

  1. Stance finden

    Der Stance ist die Position, in der Sie auf dem Wakesurf Board stehen. Entweder mit dem linken Fuß vorne (Regular), oder mit dem rechten Fuß (Goofy).

    Um herauszufinden wie Sie stehen, suchen Sie sich zuerst eine/n Freund/in. Dann stellen Sie sich hin, Ihre Füße sollten etwas schulterbreit auseinander sein. Ihr/e Freund/in muss Sie nun von hinten schubsen. Der Fuß mit dem Sie den Schubser abfangen steht auf dem Wakesurf Board vorne.

  2. Im Wasser positionieren

    Jetzt geht es ins Wasser! Schwimmen Sie mit ihrem Wakesurf Board hinter das Boot und positionieren Sie sich auf der Seite, auf der später die Welle sein wird.

    So sind Sie schon von vornherein an der richtigen Stelle und müssen nach dem Start nicht erst weit nach links oder rechts paddeln.

  3. Aufstehen

    Gerade für Anfänger ist das der kniffligste Teil. Aber mit ein bisschen Übung und der richtigen Technik werden Sie schnell auf dem Brett stehen.

    Lassen Sie das Board mit der Spitze in die Richtung zeigen, in die Sie später fahren wollen. Positionieren Sie Ihre Füße mit der Ferse nah an der Kante des Wakesurf Boards, die zu Ihnen zeigt. Ihre Füße sollten dabei nah am Hintern sein.

    Dann geben Sie dem Kapitän das Startsignal und nehmen das Seil fest in die Hand.

    Wenn das Boot losfährt müssen sie ihre Fersen unter ihren Hintern bringen und dann beim Aufstehen in Richtung Boot lehnen.

    Wichtig: Stehen Sie mit den Füßen auf! Versuchen Sie nicht sich mit Hilfe Ihrer Arme hochzuziehen.

  4. In die Welle fahren

    Wenn Sie das geschafft haben und auf der Welle sind müssen Sie die Pocket finden.Die Pocket ist die Stelle, an der Sie von der Welle am meisten Geschwindigkeit und Push nach vorne bekommen. Sie werden es spüren, wenn Sie an der richtigen Stelle sind.

    Um die Position leichter zu finden, können Sie sich am Seil nach vorne ziehen. Aber Vorsicht: Wickeln Sie niemals das Seil um Ihren Arm oder andere Körperteile!

  5. Das Seil fallen lassen

    Wenn Sie sich sicher fühlen, ist die Zeit gekommen das Seil in das Boot zu schmeißen. Alternativ können Sie es auch fallen lassen, wenn es jemand am Boot einholen kann.

    Bei Ihren ersten Versuchen werden Sie sich noch am Seil festhalten wollen. Probieren Sie dennoch mit der Zeit das Seil irgendwann loszulassen und auf der Welle zu fahren.

Was gibt es für Wakesurf Tricks?


Zu den typischen Wakesurfing Tricks gehören unter anderem:

  • Spins:

    Drehungen um die eigene Achse auf der Welle. Man dreht sich dabei z.B. um 180°/360°/540°.

  • Airs:

    Dabei nutzt man die Welle als Sprungschanze. Entweder man springt einfach nur nach oben, das nennt man Ollie, oder macht Drehungen in der Luft.

  • Grabs:

    Ein Air bei dem man sich an seinem Wakesurf Board festhält.

  • Shuv-it:

    Ein Trick aus dem Skateboarding, man dreht das Brett unter seinen Füßen um 180° und fährt dann weiter.

Wo kann ich Wakesurfen?

Im Gegensatz zum Wakeboarden wird zum Wakesurfen ein Boot benötigt. Da sich nicht jeder diesen Luxus leisten kann gibt es Wakeboard Schulen, die auch Wakesurfen anbieten, wie z.B.:

  • WakeboardAcademy am Zürichsee (in Zürich).
  • Crazywake am Bodensee.
  • In Wien gibt es mit Danubesurfer einen Sportverein, bei dem Sie sich mit anderen Wakesurfern zusammen einen Wakesurf-Slot buchen können.

Bekannte Marken und Hersteller?

Zu den bekanntesten und beliebtesten Wakesurf Board Marken gehören:


Jobe, Phase 5, Liquid, Hyperlite, Ronix


FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Was ist Wakesurfen?

Beim Wakesurfen surft man die Welle, die hinter einem Boot besteht mit einem Wakesurf Board.

Welche Ausrüstung brauche ich zum Wakesurfen?

Eine Boot, ein Wakesurf Board, eine Schwimmweste und ein Wakesurf Seil sind die Grundvoraussetzungen.

Was für Tricks gibt es beim Wakesurfen?

Es gibt Spins, Air, Grabs, Shuv-its und noch viele mehr.

Worauf muss ich beim Wakesurf Kauf achten?

Am wichtigsten sind die Form, Finnen und in welchem Style Sie Wakesurfen wollen.

Was für ein Boot zum Wakesurfen?

Entweder ein V-Drive oder Direct Drive Boot mit Innenbordmotor.

Fazit: Die beliebtesten Wakesurf Boards im Vergleich

Wakesurfen ist bis jetzt noch eine Nischensportart, auch weil man ein Boot braucht, um es zu betreiben. Das ändert aber nichts daran, dass es eine Menge Spaß macht!

Falls Sie die Möglichkeit haben Wakesurfen auszuprobieren, dann nichts wie los!

Fachliteratur, Quellen & weiterführende Links

Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:

  • wakeMakers: Ein Youtube Channel mit vielen Videos und Tutorials rund ums Thema Wakesurfen: https://www.youtube.com/channel/UCmffr_oSUYh29soqI_CEimQ

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Anmerkung der Redaktion: Die hier geäußerten Meinungen liegen allein beim Autor. Der Inhalt wurde von keinem Werbetreibenden unterstützt, überprüft, genehmigt oder in irgendeiner Weise finanziell unterstützt.

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