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SUP Verbote und Befahrungsregeln in Deutschland?

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Egal ob auf Flüssen, Seen oder auf dem Meer – fast überall gelten Befahrungsregeln und Verbote, an die sich Stehpaddler halten müssen. Diese Vorschriften gibt es nicht ohne Grund, sie dienen dem Schutze der Natur, verschiedener Tierarten und zur eigenen Sicherheit.

Teure Verstöße:

Wer sich nicht an die geltenden Regeln hält, muss mit einer Strafe rechnen. Als Stehpaddler halten wir uns deshalb an alle Verbote. Aus Respekt vor der Natur und um unseren Sport nicht in ein schlechtes Licht zu rücken.

SUP Verbote und Befahrungsregeln

In dieser interaktiven Karte finden Sie alle uns bekannten SUP Verbote in Deutschland. Bei der Planung einer SUP Tour lohnt es sich einen Blick auf die Landkarte zu werfen, um eventuelle SUP Verbote und Befahrungsregeln zu kennen.

Wichtiger Hinweis: Das befahren sämtlicher Schleußen an Binnenschifffahrtsstraßen mit dem SUP Board ist verboten. Die Bretter müssen umgetragen werden.
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Hinweis: Wir sind stets bemüht unsere Angaben aktuell zu halten. Dennoch können wir leider kein Gewähr für die vollständige oder richtige Darstellung übernehmen. Bei Korrekturvorschlägen oder spannenden Ergänzen freuen wir uns über deinen Kontakt.

Was bedeuten SUP Befahrungsverbote?

Wenn ein Befahrungsverbot gilt, darf der entsprechende Bereich nicht mit dem SUP Board befahren werden. Solche Verbote gelten entweder für Teilbereiche oder ganze Gewässer.

Zeitlich begrenzte Befahrungsverbote:

Viele Gewässer dienen Vogel- und Tierarten als Heimat. Um die Tiere während ihrer Brut- oder Ruhezeit nicht zu stören, sind viele Gewässer nicht das ganze Jahr über befahrbar.

Befahrungsverbote für SUP Boards:

Leider kommt es immer wieder vor, dass ein Gewässer nur für SUP Boards gesperrt ist. Daher ist es wichtig, sich über die geltenden Vorschriften zu informieren. In unserer interaktiven Karte finden Sie die meisten SUP Verbote in Deutschland.

Teilweise sind diese Verbote absolut unbegründet. Damit unser Lieblingssport jedoch nicht noch weiter eingeschränkt wird, ist es wichtig, sich an alle geltenden Regeln zu halten.

Was sind (Ufer-)Betretungsverbote?

Häufig ist das Anlanden am Ufer verboten. Warum? Zum Schutz von Flora und Fauna, denn im Uferbereich leben verschiedene Tier- und Vogelarten. Außerdem wachsen am Ufer oft empfindliche Pflanzen.

Lebensraum Schilf:

Selbst wenn kein Verbot ausgesprochen wurde, Schilfbereiche werden aus den oben genannten Gründen niemals befahren.

Zeitliche Einschränkungen?

Zum Schutz der Natur dürfen manche Gewässer oder Teilgebiete nur zu bestimmten Zeiten befahren werden. Um heimische Tierarten nicht zu stören, liegen oft Nachtfahrverbote vor.

Anmeldung von SUP Touren?

Auf manchen Gewässern gilt eine Anmeldepflicht. Auch diese Bestimmung gilt zum Schutz der Natur, denn zu viele Paddler gleichzeitig schaden dem Ökosystem. Die Anmeldung erfolgt beim regionalen Kanuverband.

Regelungen bezüglich der Bootsgröße?

Mitunter sind nur Wasserfahrzeuge mit einer bestimmten Länge zugelassen. SUP Boards sind aufgrund ihrer Größe selten von diesen Regelungen betroffen.

Freiwilliger Befahrungsverzicht?

Als Wassersportler liegt einem die Natur am Herzen, schließlich geht es beim Sport nicht nur um die Anstrengung, sondern auch um das Naturerlebnis. Daher gibt es Gewässer, an denen sich Wassersportler gemeinsam einen freiwilligen Befahrungsverzicht zum Schutze der Natur auferlegt haben.

Solche Regelungen gelten zum Beispiel am Starnberger See oder dem Chiemsee.

Die 8 wichtigsten Schifffahrts- und Verbotszeichen für SUP

Wie im Straßenverkehr regeln auf dem Wasser bestimmte Zeichen den Verkehr und geben die Vorschriften an. Stehpaddler müssen diese Regeln kennen, um sicher unterwegs zu sein.

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Quelle: Screenshot, Kanu.de

Die Schilder weisen nicht nur auf Gefahren und Verbote hin, sondern zeigen auch an, wo gefahren bzw. nicht gefahren werden darf.

Offizielle Informationsquellen für Gewässer Verbote und Befahrungsregeln

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Viele SUP Verbote und Befahrungsregeln werden von uns abgedeckt. Diese finden Sie in den einzelnen SUP Regionen und in unserer interaktiven Karte. Doch es gibt weitere Informationsquellen, über die sich Stehpaddler informieren können.

1 Deutscher Kanu-Verband e.V.

Die beste Informationsquelle zu allen Gewässern in Deutschland ist der Deutsche Kanu-Verband e.V. Der Verein stellt auf seiner Website ein tolles Tool bereit, mithilfe dessen Wassersportler nach Verboten suchen können.

In den Gewässerführern des DKV finden Sie außerdem umfangreiche Informationen zu Flüssen in Deutschland und dem Rest von Europa.

Was viele Menschen nicht wissen: Alle dort gelisteten Verbote finden Sie ebenfalls in der Canua App.

2 ELWIS

Im Elektronischen Wasserstraßen Informationssystem der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes finden Sie alle wichtigen Informationen zum Verkehr auf Schifffahrtsstraßen.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Gelten für Stehpaddler und Kanuten dieselben Regeln?

Im Hinblick auf Befahrungsregeln und Verbote gelten für Stehpaddler die gleichen Regeln wie für Kanuten.

Sind alle SUP Verbote und Befahrungsregeln im Internet zu finden?

Nein, daher ist es immer besser vor Ort nachzufragen, ob SUP Boards auf dem jeweiligen Gewässer erlaubt sind.

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Vinzent

Charlie don’t surf, aber Vinzent schon. Wenn es sein Studium zulässt, dann werden die Bücher weggeworfen und Stifte gegen Boardshorts getauscht. Ansonsten verbringt er seine Zeit gerne in der Natur, am liebsten am Wasser oder in den Bergen.

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