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Freiwasserschwimmen: Alle Regeln, Tipps und Tricks

von Laura

freiwasserschwimmen

Das Freiwasserschwimmen kann eine tolle Abwechslung zum Schwimmtraining im Schwimmbad sein. Besonders für Triathleten ist das trainieren im Freiwasser ein Muss.

So geht Freiwasserschwimmen:

BeyondSurfing erklärt, was das Freiwasserschwimmen ausmacht und worauf bei der Sportart geachtet werden muss. So ist das erste Schwimmtraining im Freiwasser nicht mehr weit entfernt.

    Das Wichtigste in Kürze

  • Freiwasserschwimmen ist beim Triathlon relevant. Wer also Schwimmen für einen Triathlon trainiert, sollte das unbedingt auch im Freiwasser tun.
  • Teilweise wird die Sportart auch als Langstreckenschwimmen bezeichnet.
  • Freiwasserschwimmen als Leistungssport wird von der FINA (Fédération Internationale de Natation) geregelt.
  • Laut FINA muss die Wassertemperatur beim Freiwasserschwimmen zwischen 16 und 31 Grad Celsius liegen.

Freiwasserschwimmen Vor- und Nachteile?

freiwasserschwimmen-gehen

Beim Freiwasserschwimmen wird nicht in Schwimmbädern, sondern in freien Gewässern geschwommen. Das hat verschiedene Reize, bringt aber auch neue Gefahren mit sich:

  • Naturerlebnis: Beim Schwimmen im Freiwasser kannst du die Natur hautnah erleben und dich von der Umgebung inspirieren lassen.
  • Abwechslung: Im Freiwasser gibt es keine abgesteckten Bahnen wie im Schwimmbad, was für Abwechslung sorgt und die Schwimmstrecke interessanter macht.
  • Herausforderung: Freiwasserschwimmen stellt höhere Anforderungen an Kondition und Technik als Schwimmen im Schwimmbad und kann somit eine Herausforderung darstellen.
  • Gesundheit: Das Schwimmen im Freiwasser kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken, da es eine gelenkschonende Sportart ist und frische Luft sowie Sonnenlicht auf den Körper wirken.
  • Sicherheitsrisiken: Im Freiwasser gibt es keine Begrenzungen oder Begrenzungen, wodurch es zu Sicherheitsrisiken wie starkem Wellengang, Strömungen oder Gefahren durch Boote kommen kann.
  • Kälte: Das Wasser im Freiwasser kann je nach Jahreszeit sehr kalt sein, was zu Unterkühlungen führen kann, wenn du keine adäquate Ausrüstung trägst oder dich nicht richtig aufwärmst.
  • Wasserqualität: Die Wasserqualität im Freiwasser kann je nach Ort und Jahreszeit schwanken und manchmal durch Verschmutzung beeinträchtigt werden, was zu gesundheitlichen Risiken führen kann.
  • Orientierung: Ohne Bahnen oder Markierungen kann es schwierig sein, die Orientierung im Freiwasser zu behalten und die Schwimmstrecke richtig zu absolvieren.

Gut zu wissen: Treten Probleme auf, ist es wichtig, nicht in Panik zu verfallen. Je nach Situation kann es helfen, für kurze Zeit auf dem Rücken im Wasser zu treiben und ruhig zu atmen. Bei Bedarf sollte unbedingt auf sich aufmerksam gemacht werden, sodass Hilfe kommen kann.

Freiwasserschwimmen gehen Tipps und Tricks

Wer Freiwasserschwimmen gehen möchte, sollte das nur gut informiert und vorbereitet tun. Dabei sollten die folgenden Tipps und Faktoren beachtet werden:

  1. Die richtige Ausrüstung?

    Wichtig beim Freiwasserschwimmen ist die richtige Ausrüstung. Dazu gehören ein Neoprenanzug und eine Badekappe. Die Kappe sollte möglichst in einer bunten Farbe sein, die gut im Wasser zu erkennen ist.

    Tipp: Für mehr Sicherheit und Sichtbarkeit im Wasser sorgt eine Schwimmboje oder Auftriebskörper. Außerdem bieten diese Platz, um Kleinigkeiten sicher zu verstauen.

  2. Die richtige Vorbereitung?

    Vor dem Schwimmen sollte kontrolliert werden, ob die Gegend, die Wassertemperatur und das Wetter zum Schwimmen geeignet und zugelassen ist. Ein guter Gesundheitszustand ist ebenfalls eine Voraussetzung fürs Freiwasserschwimmen. Überdies sollte sich ein Schwimmpartner gesucht werden. So kann im Ernstfall jemand Hilfe leisten oder holen.

    Tipp: Wer diese nicht kennt, kann sich mit den Schwimmregeln der DLRG bekannt machen. Diese bieten einen guten ersten Überblick darüber, was beim Schwimmen für ausreichend Sicherheit beachtet werden muss.

  3. Das Schwimmtraining?

    Es empfiehlt sich, beim Freiwasserschwimmen am Ufer entlangzuschwimmen. So ist der Weg aus dem Wasser nicht weit und das Ufer kann zur Orientierung genutzt werden. Zusätzlich sind verschiedene feste Punkte, wie zum Beispiel Bäume bei der Orientierung hilfreich.

    Außerdem ist es wichtig, sich nicht zu überschätzen. Durch Strömungen oder Wellen kann das Schwimmen in freien Gewässern schnell anstrengender werden und mehr Kraft erfordern, als im Schwimmbad für ähnliche Geschwindigkeiten benötigt wird. Anfangs sollten also kürzere Strecken gewählt werden, die mit steigender Erfahrung verlängert werden können.

Empfehlung: Um sich auf die wechselnden Wasserbedingungen vorzubereiten, wird empfohlen, das Schwimmen mit wechselnden Intensitäten zu trainieren. So kann der Schwimmer sich darauf vorbereiten, die Schwimmintensität an die jeweiligen Strömungen im Wasser anzupassen.

Häufige Fragen und Antworten

Was ist Freiwasserschwimmen?

Als Freiwasserschwimmen wird das Schwimmen in freien Gewässern, wie zum Beispiel in einem See oder Meer, bezeichnet.

Worauf achten beim Freiwasserschwimmen?

Beim Freiwasserschwimmen ist die richtige Ausrüstung wichtig. Des Weiteren sollte für ausreichend Orientierung und Sicherheit gesorgt werden. Hier wird zum Beispiel empfohlen, am Ufer entlang und nie alleine zu schwimmen.

Wo kann man Freiwasserschwimmen?

Ist das Schwimmen in einem Gewässer nicht verboten, darf dieses meist genutzt werden. Damit scheiden unter anderem Naturschutzgebiete aus.

Ab wie viel Grad kann man Freiwasserschwimmen?

Gut eignen sich Temperaturen ab ca. 16 oder 17 Grad Celsius. Auch die FINA schreibt für Wettkämpfe im Freiwasserschwimmen eine Mindestwassertemperatur von 16 Grad Celsius vor.

Bei niedrigeren Temperaturen kann sich an dem Richtwert orientiert werden, nur so viele Minuten im Wasser zu bleiben wie die Höhe der Gradzahl anzeigt.

Welche Uhr ist zum Freiwasserschwimmen geeignet?

Zum Freiwasserschwimmen muss die Schwimmuhr wasserdicht sein. Beliebt sind unter anderem Modelle von Garmin.

Welche Gefahren gibt es beim Freiwasserschwimmen?

Beim Freiwasserschwimmen sind Personen der Unberechenbarkeit der Natur ausgesetzt. Die Bedingungen beim Schwimmen können sich zum Beispiel durch schwankende Temperaturen oder Strömungen schnell ändern, an die der Schwimmer sich anpassen muss. Außerdem fällt die Orientierung oft schwer

Schnupfen nach Freiwasserschwimmen?

Das Phänomen wird als “Schwimmerschnupfen” bezeichnet und kann zum Beispiel durch Pollen im Wasser entstehen. Meist wird Schnupfen nach wenigen Stunden bzw. maximal einem Tag, besser.

Quellen

Laura

Strand- und Schnorchelexpertin
Laura lebt in Griechenland und könnte sich einen Tag ohne Meer vor der Haustür nicht mehr vorstellen. Wenn Sie nicht gerade für BeyondSurfing schreibt, verbringt Sie ihre Freizeit am liebsten am Strand oder mit Schnorchelausrüstung im Wasser.

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