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Die besten Tauchcomputer 2021? (Auswertung)

Tauchcomputer berechnen, wann, wie lange und in welcher Tiefe Dekompressionsstops eingelegt werden müssen. Diese Dekompressionsstops sind wichtig, um die – unter Taucher bekannte – Dekompressionskrankheit zu verhindern.

Gute Tauchcomputer können mehr, als nur Dekompressionsberechnungen:

Gute Tauchcomputer messen u.a. die Tiefe, Aufstiegsgeschwindigkeit, Temperatur oder funktionieren als digitaler Kompass. Hochpreisige Modelle können sogar mit der Druckluftflasche verbunden werden und anzeigen, wie viel Luft, Nitrox oder andere Gasgemische übrig ist.

Die besten Tauchcomputer 2021?

In Eile? Der Gewinner nach 23 h Recherche & Vergleich:

ANGEBOT
Suunto Dive Zoop Novo*
Was zeichnet das Angebot aus?

  • Hochwertiges Gerät
  • Unkompliziert
  • Übersichtlich
  • Tauchplanung
  • Temperaturanzeige
  • 140 Stunden Logbuchspeicher
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Großer Bildschirm
  • LC-Display und Dot-Matrix
  • 5 Modi
  • Nitrox bis 50 %

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Tauchcomputer misst und berechnet wichtige Werte und Dekompressionszeiten.
  • Er ersetzt eine Dekompressionstabelle, aber nicht die theoretische Tauchausbildung.
  • Tauchcomputer sind technisch sehr weit entwickelt und unter Wasser eine große Hilfe.

Ebenfalls interessant: Die beliebtesten Tauchermesser im Vergleich.

Das sind die Top 4 Tauchcomputer in 2021

Platz 1: Suunto Dive Zoop Novo

ANGEBOT

Vorteile

  • Hochwertiges Gerät
  • Unkompliziert
  • Übersichtlich
  • Tauchplanung
  • Temperaturanzeige
  • 140 Stunden Logbuchspeicher
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Großer Bildschirm
  • LC-Display und Dot-Matrix
  • 5 Modi
  • Nitrox bis 50 %

Nachteile

  • Keine Luftintegration
  • Nicht in Farbe

Zusammenfassung

Der Name Suunto steht für hochwertige Tauchcomputer. Der finnische Hersteller gehört zu den Urgesteinen der Tauchcomputer Anbieter. Dieser Tauchcomputer besticht mit seiner Unkompliziertheit, Übersichtlichkeit und seinem Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf dem großen LCD und Dot-Matrix Bildschirm, finden alle wichtigen Werte Platz.

Dieser Tauchcomputer hat neben allen, für die Tauchplanung wichtigen Features, weitere Extras wie eine Temperaturanzeige und einen großen 140 h Logbuchspeicher.

Auch für Nitrox mit bis zu 50 % ist der Tauchcomputer geeignet. Außerdem besitzt er noch 4 weiter Modi: Pressluft, Bottom-Timer (Gauge), Apnoe und Off (Uhrenmodus).

Der Bildschirm ist nicht in Farbe und kann Informationen daher visuell nicht ideal aufbereiten. Wer Wert auf Luftintegration legt, greift zu dem Nachfoger Modell Suunto Vyper Novo.

Fazit

Umfangreicher Tauchcomputer für Anfänger und Fortgeschrittene mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Produktdetails

Gehäuse: Kunststoff | Display: LCD mit Dot-Matrix Segment | Tauchmodi: Air, Nitrox bis 50 %, Gauge, Apnoe, Off | Alarm: optisch und akustisch | Batterie: selber austauschbar | Maximaltiefe: 120 m

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 94 % aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sternen als gut bis sehr gut.

Kunden sind mit diesem Produkt sehr zufrieden. Sie bezeichnen das Gerät als einfach und loben den großen gut sichtbaren Bildschirm.

Rund 3 % stehen dem Produkt neutral gegenüber, während 3 % das Produkt als mangelhaft und unzureichend bewerten.

Die negativen Rezensionen drehen sich nicht um das Produkt, sondern den Kundenservice.

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FAQ

Kann ich diesen Tauchcomputer auch als Armbanduhr tragen?
Ja, das ist möglich, allerdings ist das Gehäuse relativ groß.
Brauche ich einen Tauchcomputer mit Luftintegration?
Nicht unbedingt, aber viele Taucher bevorzugen Tauchcomputer mit Luftintegration.

Platz 2: Scubapro Aladin One

Vorteile

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Tauchplanung
  • Süß- und Salzwassermodus
  • Alarmsignale
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • LC-Display mit Matrix Segment
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Batterie selber wechselbar
  • Bluetooth Funktion
  • Nitrox Kompatibilität
  • Maximaltiefe: 120 m

Nachteile

  • Keine Luftintegration
  • Kleiner Tauchcomputer
  • Keine Farben
  • Ohne Kabel

Zusammenfassung

Die Aladin One von Scubapro ist simpel, erfüllt seinen Zweck und hat ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie misst alle gängigen Werte und berechnet daraus die notwendigen Dekompressionsstops, Dekompressionszeiten und die Nullzeit. Weitere Features: Alarm/Warnung, Süß- und Salzwassermodus. Der Tauchcomputer eignet sich daher ideal für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene kann das Modell als Backup interessant sein.

Besonders bei diesem Tauchcomputer ist der segmentierte Bildschirm, der aus einer Kombination von LC-Display und Dot-Matrix besteht. Damit der Screen unter Wasser stets erkennbar ist, ist das Gerät mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Die Batterien dieses Tauchcomputers können vom Nutzer gewechselt werden.

Um die auf dem Logbuch gespeicherten Daten einzusehen, wird der Computer über Bluetooth mit der vom Hersteller bereitgestellten App, auf iOS und Android, verbunden.

Die maximale Tiefe, die mit diesem Tauchcomputer erreicht werden kann, beträgt 120 m. Ein weiteres Feature ist die Nitrox Kompatibilität mit einem Sauerstoffgehalt von bis zu 50 % und einem Partialdruck von bis zu 1,6.

Der Tauchcomputer zeigt nicht an wieviel Atemluft sich noch in der Druckluftflasche befindet, da er keine Luftintegration besitzt. Der Bildschirm ist relativ klein, farblos und kann Informationen visuell nur simpel darstellen. Das für die Übertragung der Daten auf den Computer notwendige Kabel ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Fazit

Anfänger Tauchcomputer mit allen wichtigen Features und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Produktdetails

Gehäuse: Kunststoff | Display: LCD mit Dot-Matrix Segment | Tauchmodi: Scuba, Planung, Nitrox bis 50 % | Alarm: optisch und akustisch | Batterie: selber austauschbar | Maximaltiefe: 120 m

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100 % aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sternen als gut bis sehr gut.

Kunden geben an, dass sie mit diesem Produkt rundum zufrieden sind.

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FAQ

Brauche ich einen Tauchcomputer mit Luftintegration?
Nicht unbedingt, aber viele Taucher bevorzugen Tauchcomputer mit Luftintegration.
Reicht dieser Tauchcomputer für Tauchanfänger?
Ja, der Computer ist nicht zu teuer, hat alle wichtigen Features und ist unkompliziert.

Platz 3: Suunto Eon Core

ANGEBOT

Vorteile

  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • LED Farbdisplay
  • Permanente Hintergrundbeleuchtung
  • Informationen visuell aufbereitet
  • Verschiedene Anzeigestile
  • Tauchplanung
  • Digitaler Kompass
  • Wiederaufladbarer Akku: 10-20h Laufzeit
  • Logbuchspeicher von 200 Stunden
  • Einfach Bedienung
  • 5 Tauchmodi
  • Maximaltiefe 80 m
  • Mit Luftintegration (bis zu 10 Sender)

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Nicht als Armbanduhr verwendbar

Zusammenfassung

Der Suunto Eon Core eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene, lässt sich komplett personalisieren und passt sich an Ihre Tauchgewohnheiten an.

Der Eon Core hat ein Weitwinkeldisplay und besticht mit satten Farben und einem gestochen scharfen Bild. Um auch bei Nacht und Dunkelheit alle Informationen ablesen zu können, besitzt das Gerät eine permanente Hintergrundbeleuchtung.

Ob Text oder Grafik, Sie entscheiden in welchem Stil der Tauchcomputer welche Werte misst und anzeigt. Der Akku ist wiederaufladbar und hat eine Laufzeit von 10 bis 20 Stunden.

Viele Features für Fortgeschrittene:

Das Gerät verfügt über alle wichtigen Funktionen, wie Tauchzeit, Tiefe, Uhrzeit, Dekompressionsstops, Dekompressionszeiten, Nullzeit und Aufstiegsgeschwindigkeit. Um den Computer zu steuern, gibt es drei leicht bedienbare Knöpfe auf der rechten Seite.

Neben dem Atemluftmodus gibt es noch 4 weitere Modi: Nitrox mit einem Sauerstoffanteil von bis zu 99 %, Trimix mit einem Heliumanteil bis 95 %, Modus für Kreislauftauchgeräte, Bottom Timer und Planmodus. Es können 10 verschiedene Gase vom Computer angezeigt werden. Desweiteren funktioniert der Eon Core als digitaler Kompass und hat eine Temperaturanzeige. Auch beim Logbuch kann das Gerät, mit einer Speicherkapazität von ganzen 200 Stunden, punkten.

Das Beste:

Der Tauchcomputer ist mit Luftintegration und kann durch einen Sender mit der Druckluftflasche verbunden werden, um deren Inhalt genau zu bestimmen. Es ist sogar möglich 10 Sender mit einem Tauchcomputer zu verbinden, ideal für Tauchlehrer die ihre Schüler im Auge behalten wollen.

Die Vielzahl an Features spiegelt sich im hohen Preis wider. Als Ersatz für eine Armbanduhr ist der Eon Core nicht geeignet, dafür ist er schlichtweg zu groß.

Fazit

Tauchcomputer für Anfänger und Fortgeschrittene, viele Features, großer Logbuchspeicher und mit Luftintegration für bis zu 10 Sender.

Produktdetails

Gehäuse: Kunststoff | Display: LCD | Tauchmodi: Pressluft, Nitrox bis zu 99 %, Tri-Mix bis zu 95 Helium, Bottom-Timer, Planmodus, CCR | Alarm: optisch und akustisch | Batterie: Akku mit 10-20h Laufzeit | Maximaltiefe: 80 m

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 83 % aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sternen als gut bis sehr gut.

Kunden loben die hochwertige Verarbeitung des Eon Core und sagen, dass sich der Tauchcomputer sehr einfach bedienen lässt.

Rund 7 % stehen dem Produkt neutral gegenüber, während 10 % das Produkt als mangelhaft und unzureichend bewerten.

Kritische Bewertungen gab es für Probleme mit Software und weil ein Kunde einen falschen Artikel erhalten hat.

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FAQ

Brauche ich als Anfänger einen Tauchcomputer mit so vielen Features?
Nicht unbedingt, aber wenn Nitrox und andere Gasmischungen für Sie interessant sind, lohnt sich ein Tauchcomputer wie dieser. Außerdem können Sie den Eon Core personalisieren und an ihr Tauchverhalten anpassen.
Was bedeutet mit Luftintegration?
Der Computer zeigt an, wie viel Sauerstoff/Gas sich noch in ihrer Druckluftflasche befindet, in diesem Fall wird dafür ein Bluetooth Sender an der Flasche angebracht.

Platz 4: Mares Quad

Vorteile

  • Hochwertiger Tauchcomputer
  • Übersichtliches Display
  • Einfache Bedienung
  • Luftintegration mit Sender
  • Nitrox
  • Gasgemische (bis zu 3 verschiedene)
  • Alle wichtigen Features
  • Batterie kann vom Benutzer gewechselt werden

Nachteile

  • Keine Farbe

Zusammenfassung

Dieser hochwertige Tauchcomputer überzeugt mit seinem verbesserten Display (im Vergleich zum Vorgängermodell) und einer einfachen Handhabung. Vier große Tasten am Bildschirmrand sorgen für eine einfache Menüführung.

Das Display ist übersichtlich und alle Werte lassen sich davon gut ablesen. Sollten die Lichtverhältnisse schlecht sein, kann die Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden, um den Bildschirm trotz Dunkelheit gut zu erkennen.

Der Mares Quad besitzt alle wichtigen Features eines Tauchcomputers: Dekompressionszeiten/stopps, Nullzeit, Uhrzeit, Tauchzeit, Tiefenanzeige, Aufstiegsgeschwindigkeit, Temperaturanzeige, Höheneinstellung, Salz- und Süßwassermodus, Batterieanzeige. Die Batterie kann vom Benutzer zu Hause gewechselt werden.

Das Beste:

Der Tauchcomputer funktioniert mit Luftintegration und zeigt ihnen an, wie viel Atemluft/Gas sich noch in der Druckluftflasche befindet. Er bietet eine Nitrox Einstellung für Sauerstoffanteil bis 99 % und ist Multigas fähig (bis zu 3 Gasgemische).

Da es sich bei dem Bildschirm um ein LCD handelt, können Informationen visuell nur sehr simpel wiedergegeben werden. Der Bildschirm ist nicht in Farbe.

Fazit

Tauchcomputer mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, für Anfänger und Fortgeschrittene, mit Luftintegration (Sender enthalten).

Produktdetails

Gehäuse: Kunststoff | Display: LCD | Tauchmodi: Scuba, Planung, Nitrox: bis 99 % Sauerstoffanteil, bis zu 3 Gasgemische | Alarm: optisch und akustisch | Batterie: selber austauschbar | Maximaltiefe: 120 m

Kundenbewertungen

Das sagen Kunden
Ganze 100 % aller Kunden bewerten das Produkt mit vier bis fünf Sternen als gut bis sehr gut.

Kunden sind mit dem Produkt zufrieden und sind der Meinung, dass es sich einfach einrichten lässt, sofern man sich an die Bedienungsanleitung hält.

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FAQ

Gibt es den Tauchcomputer auch ohne Luftintegration?
Ja, Sie können das Gerät auch ohne Sender kaufen, oder sie entscheiden sich für den Mares Quad, der technisch etwas schlechter ist und keine Möglichkeit zu Luftintegration hat.
Brauche ich als Anfänger einen Tauchcomputer mit so vielen Features?
Nicht unbedingt, aber wenn Nitrox und andere Gasmischungen für Sie interessant sind, lohnt sich ein Tauchcomputer wie dieser. Für Anfänger gibt es ansonsten den Mares Puck.

Bestseller: Die beliebtesten Tauchcomputer

Was kaufen andere? BeyondSurfing stellt für Sie die TOP 11 der beliebtesten und am häufigsten gekauften Angebote zusammen. Die Auswahl wird täglich aktualisiert.**

(**Letzte Aktualisierung am 26.07.2021.)

Tauchcomputer kaufen:
So treffen Sie die richtige Entscheidung

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Sicherheit ist ein großes Thema beim Tauchen, denn Unvorsichtigkeit und fehlende theoretische Kenntnisse können unter Wasser zu Unfällen führen. Eines der größten Risiken beim Tauchen ist die Dekompressionskrankheit.

Was ist die Dekompressionskrankheit?

Beim Auftauchen und somit abfallendem Umgebungsdruck bildet der im Blut gelöste Stickstoff Bläschen. Es kann zu Gasembolien oder Bewusstlosigkeit kommen, was mitunter fatal endet.

Tauchcomputer machen das Tauchen einfacher:

Tauchcomputer nehmen dem Taucher viel Arbeit ab und ersetzen Dekompressionstabellen. Die während dem Tauchen gemessenen Werte sind später im Logbuch einsehbar.

Das Angebot ist vielfältig und Tauchcomputer zuweilen sehr komplex. Damit Sie beim Kauf die richtige Wahl treffen, haben wir von BeyondSurfing den folgenden Kaufratgeber erstellt.

Was Sie beim Kauf eines Tauchcomputers beachten müssen

Auf der Suche nach dem besten Tauchcomputer sollten Sie unbedingt auf folgende Merkmale und Eigenschaften achten:

  • Bildschirmgröße
  • Display
  • Beleuchtung
  • Features
  • Größe und Gewicht
  • Befestigung
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Komfort
  • Preis
  • Qualität

Die richtige Tauchcomputer Bildschirmgröße?

Die Auswahl an Tauchcomputern ist breit und reicht von Tauchcomputern im Stil einer Armbanduhr bis zu größeren Geräten, die am Tarierjacket befestigt werden. Für welche Art Sie sich entscheiden hängt von den persönlichen Vorlieben ab und davon, wofür der Tauchcomputer gebraucht wird.

Die Qual der Wahl:

Tauchcomputer mit großem Bildschirm sind besonders für Menschen mit Sehschwäche interessant, jedoch auch preisintensiver.

Kleine Bildschirme haben den Vorteil, dass der Tauchcomputer auch als Uhr getragen werden kann, dies sollte beim Kauf jedoch nicht der ausschlaggebende Faktor sein.

Fragen Sie sich vor dem Kauf eines Tauchcomputers worauf Sie besonders Wert legen, um Fehlkäufe zu vermeiden.

Der richtige Tauchcomputer Display?

Auch beim Display des Tauchcomputers gibt es verschiedene Varianten. Diese unterscheiden sich vor allem im Preis, der Menüführung, Farbe und Visualisierung von Informationen. Es existieren drei unterschiedliche Typen von Tauchcomputer Displays:

  1. Tauchcomputer mit LC-Display
  2. Tauchcomputer mit Dot-Matrix Bildschirm
  3. Tauchcomputer mit OLED-Display
1 Tauchcomputer mit LC-Display
  • Einfache Informationswiedergabe
  • Simple Bedienung
  • Untere Preisklasse
  • Keine Farbe
  • Information auf mehreren Screens verteilt

Einfache Tauchcomputer haben ein LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung, wie sie auch bei digitalen Armbanduhren verwendet werden und liegen in der unteren Preisklasse. In dem die Knöpfe des Tauchcomputers gedrückt werden, wird zwischen mehreren Screens, auf denen verschiedene Informationen stehen, gewechselt. Alle wichtigen Informationen wie Tiefe, Tauchzeit und Rest Tauchzeit bzw. Nullzeit stehen auf demselben Screen.

Dadurch ist der Tauchcomputer sehr einfach zu handhaben. Die Menüführung ist jedoch etwas umständlich, da der Bildschirm meist klein ist und Wörter nicht sehr gut abbilden kann. Neue und große Tauchcomputern mit LC-Display haben dieses Problem nicht, liegen jedoch höher im Preis.

LC-Displays geben Information visuell nur schlecht wieder, da der Bildschirm nicht in Farbe ist und keine Grafiken abbilden kann. Manche Taucher empfinden das Wechseln zwischen den Screens als umständlich.

Lohnen sich Tauchcomputer mit LC-Display überhaupt?

Ja! Denn obwohl sie sehr simpel erscheinen, erfüllen diese Tauchcomputer ihren Zweck. Sie sind kompakt und haben einen für Tauchcomputer niedrigen Anschaffungspreis. Viele Modelle sind außerdem mit Luftintegration und zeigen an, wie viel Sauerstoff oder Gas sich noch in der Druckluftflasche befindet.

Für Anfänger und viele Fortgeschrittene ist diese Art von Tauchcomputer mehr als ausreichend.

2 Tauchcomputer mit Dot-Matrix Bildschirm
  • Meist großer Bildschirm
  • Grafische Darstellung möglich
  • Einfach zu bedienen
  • Gute Menüführung
  • Mittlere Preisklasse
  • Ohne Farbe

Diese Tauchcomputer haben einen größeren Bildschirm, als solche mit LCD. Dadurch können sie mehr Daten und Wörter auf einem Screen abbilden. Auch grafische Darstellungen in Form von Graphen, Tabellen und Balken sind möglich. Dieser Bildschirm ist in der Regel auch ohne Farbe.

Menüs sind besser lesbar und die Menüführung fühlt sich flüssiger an, als bei Tauchcomputern mit LC-Display. Es werden dennoch nicht alle Informationen auf einem Screen abgebildet. Zwischen den Screens und Menüpunkten wird mit den Knöpfen am Tauchcomputer gewechselt.

Das Beste:

Viele Tauchcomputer mit Dot-Matrix Bildschirm verfügen über mehr Features als einfache Tauchcomputer. So kann oft zwischen mehreren Dive-Modes gewechselt, oder ein genaues Logbuch eingesehen werden.

Viele Features und mehr Technik, das spiegelt sich auch im Preis wider. Tauchcomputer mit Dot-Matrix Bildschirm liegen im mittleren Preissegment. Sie eignen sich für Anfänger, Fortgeschrittene und (oft) zum technischen Tauchen.

3 Tauchcomputer mit OLED-Display
  • In Farbe
  • Informationen visuell aufbereitet
  • Einfache Menüführung und Bedienung
  • Viele Features
  • Hoher Preis

OLED-Displays sind bekannt durch Fernseher oder Smartwatches. Das Display leuchtet und ist in Farbe. Dadurch sind Informationen auch visuell sehr gut aufbereitet. Werte werden als Zahlen, Balken oder Tachometer angezeigt.

Diese Displays lassen sich einfach bedienen und sind verständlich aufgebaut. Sie eignen sich für jeden Taucher und können auch zum technischen Tauchen genutzt werden.

Tauchcomputer mit OLED-Display verfügen über viele verschiedene Features, wie Tauchmodi, Gasmix-Funktion, Tiefenmessgerät, Luftintegration und mehr. Allerdings gehören sie zu den teuersten Tauchcomputern. Sie sind für Anfänger geeignet, wer aber nicht alle Funktionen braucht, für den reicht auch ein simpler Tauchcomputer.

Die richtige Tauchcomputer Hintergrundbeleuchtung?

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Eine Hintergrundbeleuchtung bei Tauchcomputern ist Standard. Sie macht es möglich, den Bildschirm auch in Dunkelheit lesen zu können

Vorsicht bei gebrauchten Tauchcomputern:

Bei der Suche nach einem gebrauchten Tauchcomputer sollten Sie jedoch die Augen offen halten. Warum? Viele ältere Geräte verfügen nicht über eine Hintergrundbeleuchtung. Sie müssen bei schlechten Lichtverhältnissen mit der Tauchlampe angestrahlt werden damit auf ihnen etwas erkennbar ist. Dieses ständige zur Lampe greifen ist hinderlich, wenn der Taucher nur einen kurzen Blick auf seinen Tauchcomputer werfen möchte.

Unsere Empfehlung: Ein Tauchcomputer mit Hintergrundbeleuchtung, damit die Tauchdaten auf einen Blick gut erkennbar sind.

Die richtigen Tauchcomputer Features?

Notwendige Merkmale:

  • Tiefenanzeige
  • Uhrzeit
  • Tauchzeit
  • Nullzeit
  • Dekompressionsstops
  • Aufstiegsgeschwindigkeit
  • Logbuch
  • Batterie
Nützliche zusätzliche Features:

  • Dive-Modes
  • Luftintegration
  • Algorithmus
  • Speicherkapazität
  • Schnittstelle
  • Automatisches Einschalten
  • Kompass
  • HUD
  • Pulsmessgerät

Wichtige und notwendige Funktionen:

Tiefenanzeige

Der Tauchcomputer misst, in welcher Tiefe sich der Taucher derzeit befindet. Zur Berechnung der Dekompressionsstops und Nullzeit wird die Tiefe des Tauchgangs gemessen.

Uhrzeit

Ein Tauchcomputer zeigt die Uhrzeit an. Viele Tauchcomputer haben außerdem Funktionen einer digitalen Armbanduhr, wie Stoppuhr und Countdown-Timer.

Tauchzeit

Die Uhr bemerkt, wenn der Tauchgang beginnt und zeigt dem Taucher an, wie lange er sich bereits unter Wasser befindet.

Nullzeit

Zeigt an, wie viel Zeit der Taucher bräuchte, um ohne Dekompressionsstop an die Oberfläche zurückzukehren. Allerdings empfehlen Tauchverbände immer einen Dekompressionsstop von 3 Minuten in 5 Metern Tiefe, je nach Tiefe ist davor auch ein Tiefenstopp und weitere Dekompressionsstops notwendig.

Dekompressionsstops

Aufgrund der gemessenen Daten während des Tauchgangs, berechnet der Tauchcomputer, in welcher Tiefe der Taucher wie lange stoppen muss. Diese Stopps sind notwendig, um die Dekompressionskrankheit zu vermeiden. Wird ein Stopp ausgelassen, wird der Taucher mit einem akustischen Signal darauf hingewiesen und die Zeiten für neue Stopps werden berechnet.

Aufstiegsgeschwindigkeit

Der Tauchcomputer zeigt an, wie schnell der Taucher aufsteigt. Ist die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten, wird der Taucher gewarnt.

Logbuch

Im Logbuch werden die gemessenen Daten des gesamten Tauchgangs gespeichert. Diese können später am Computer oder direkt auf dem Gerät abgerufen werden.

Batterie

Hier gibt es zwei Optionen: Manche Tauchcomputer funktionieren mit einer Batterie und andere mit wiederaufladbaren Akkus.

Tauchcomputer mit Akku:

  • Kein Batteriekauf und -wechsel notwendig
  • Ohne Ladegerät problematisch

Der größte Vorteil liegt auf der Hand, die Batterie des Tauchcomputers müssen nicht neu gekauft und gewechselt werden. Problematisch wird es, wenn das Ladegerät im Tauchurlaub zu Hause vergessen wurde, da häufig kein Ersatz beschafft werden kann.

Tauchcomputer mit Batterie:

  • Nicht wiederaufladbar
  • Batterien müssen gekauft und gewechselt werden
  • Können oft nur vom Hersteller/Fachmann gewechselt werden

Die Batterie in einem Tauchcomputer ist nicht wiederaufladbar und muss egelmäßig ersetzt werden. Bei manchen Geräten muss der Tausch vom Hersteller oder einem Fachmann durchgeführt werden.

Zu Hause ist das kein Problem und auch an vielen Tauch-Hotspots kann die Batterie vor Ort gewechselt werden. Befinden Sie sich allerdings auf einem Bootstrip oder entlegenen Regionen, kann eine leere Batterie den Tauchcomputer für die restliche Zeit nutzlos machen.

Hilfreiche zusätzliche Funktionen (optional):

Dive-Modes

Viele Tauchcomputer haben unterschiedliche Modi, die wichtigsten sind:

  • Uhrenmodus
  • Sauerstoff Modus
  • Nitrox/Gasmixtur Modus
  • Apnoe Modus
  • Gauge Modus
  • Modus für Kreislauftauchgeräte
Uhrenmodus
  • Datum
  • Uhrzeit
  • Stoppuhr
  • Batterie

Im Uhrenmodus zeigt der Bildschirm des Tauchcomputers ein normales Uhrenformat an. So kann das Gerät an Stelle einer Armbanduhr verwendet werden. Angezeigt werden das Datum, die Uhrzeit und Batteriestatus. Oft besteht auch die Möglichkeit eine Stoppuhr oder einen Countdown-Timer zu aktivieren.

Sauerstoff Modus
  • Zeigt wichtige Tauchwerte an
  • Tiefe
  • Tauchzeit
  • Nullzeit
  • Dekompressionsstops
  • Batterie

Unter Wasser funktioniert die Uhr im Scuba Modus, es werden alle oben näher beschriebenen Werte wie Tiefe, Tauchzeit, Nullzeit, Dekompressionsstops, Batteriestatus und manchmal Temperatur angezeigt.

Nitrox/Gasmixtur Modus
  • Wie Sauerstoffmodus
  • Aber für Nitrox und andere Gasgemische

Dieser Modus wird verwendet, wenn Sie mit Nitrox oder einer andere Gasmixtur wie Tri-Mix tauchen. Es werden dieselben Werte wie im Sauerstoff Modus angezeigt und weitere, je nach verwendetem Gas.

Apnoe Modus
  • Zum Apnoetauchen
  • Gerät führt keine Berechnungen durch
  • Nur Tiefenmesser und Tauchzeit

Für das Tauchen ohne Sauerstoffflasche gibt es den Apnoe Modus. Hier werden keine Berechnungen vom Computer durchgeführt und nur die Tiefe und Tauchzeit angezeigt.

Gauge Modus
  • Zum technischen Tauchen
  • Nur Tiefenmesser und Tauchzeit

Der Gauge Modus wird zum technischen Tauchen verwendet, wenn das Gerät nur als Bottom-Timer benutzt wird. Tauchzeiten und Stopps werden hier vom Taucher vor dem Tauchgang geplant.

Modus für Kreislauftauchgeräte (CCR)

Für das Tauchen mit einem Kreislauftauchgerät, auch CCR (=closed circuit rebreather) genannt, wird der Modus für Kreislauftauchgeräte verwendet.

Luftintegration

Tauchcomputer mit Luftintegration sind sehr beliebt, aber was bedeutet das eigentlich? Hat das Gerät diese Funktion, so zeigt es an, wie viel Atemluft sich noch in der Sauerstoffflasche befindet.

Wie funktioniert das?

Mittlerweile vor allem mit einem Bluetooth Adapter an der Sauerstoffflasche. Aber auch der Anschluss am Pressure Gauge ist möglich.

Für Tauchlehrer und Guides:

Es gibt auch Uhren, die sich mit mehreren Transmittern verbinden können. So können die Werte der anderen Taucher im Auge behalten werden was dafür sorgt, dass jeder sicher ist.

Algorithmus

Der Algorithmus ist kein Feature, sondern Grundlage für die Berechnungen von Dekompressionsstops und Zeiten, dementsprechend arbeitet auch jeder Tauchcomputer mit einem Algorithmus. Allerdings unterscheiden sich die verwendeten Algorithmen der Hersteller leicht und können konservativ oder liberal sein:

  • Tauchcomputer mit konservativem Algorithmus: Bedeuten für den Taucher weniger Zeit unter Wasser und mehr Dekompression.
  • Tauchcomputer mit liberalem Algorithmus: Würden bei denselben Voraussetzungen etwas mehr Zeit geben, was nicht bedeutet, dass sie nicht sicher sind.

Die meisten Tauchcomputer erlauben es, den Algorithmus konservativer einzustellen. Gerade für Tauchanfänger wird dies empfohlen. Tauchcomputer für technische Taucher besitzen die Möglichkeit unterschiedliche Variablen anzupassen.

Speicherkapazität

Die gemessenen Werte während des Tauchgangs werden im Logbuch gespeichert, der Speicher jedes Tauchcomputers kann mindestens die Daten eines Tauchgangs speichern.

Speicherkapazität und Preis:

Manche Tauchcomputer können bis zu 10 Tauchgänge speichern, allerdings bedeutet eine größere Speicherkapazität auch einen höheren Preis.

Schnittstelle

Um die auf dem Tauchcomputer gespeicherten Daten auf einen Computer oder ein Smartphone zu übertragen, gibt es entweder eine USB- oder Bluetooth-Schnittstelle.

Automatisches Einschalten

In der Regel werden Tauchcomputer manuell eingeschaltet, da manche Taucher das gerne vergessen, gibt es Geräte, die sich beim Kontakt mit Wasser automatisch anschalten.

Kompass

Manche Tauchcomputer haben einen integrierten digitalen Kompass. Dieser ersetzt den analogen Kompass und macht das navigieren unter Wasser einfach, da so alles am Tauchcomputer abgelesen werden kann. Manche Tauchcomputer haben auch ein GPS für die Oberfläche.

Das Beste:

Im Gegensatz zum Kompass muss der Tauchcomputer nicht komplett gerade gehalten werden, um die Himmelsrichtung anzuzeigen.

HUD

Beim Heads-up-Display wird der Tauchcomputer oberhalb der Brille befestigt und der Bildschirm liegt im Sichtfeld des Tauchers. So kann dieser sein Sichtfeld beibehalten und gleichzeitig die Werte auf dem Tauchcomputer ablesen. Ein solches Gerät ist der Scubapro Galileo HUD.

Pulsmessgerät

Hier wird ein Pulsmesser, wie bei einer Sportuhr, über dem Bauch getragen. Der Tauchcomputer empfängt die Daten und sieht, wie der Körper arbeitet. Der Algorithmus passt seine Berechnungen individuell an.

Größe und Gewicht des Tauchcomputers?

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Die Größe des Tauchcomputers hängt vor allem von der Bildschirmgröße ab. Wenn er nicht gebraucht wird, kann ein großer Tauchcomputer am Handgelenk auch lästig sein. Daher sollten vor dem Kauf überlegt werden, welche Größe Sie für angemessen halten.

Unter Wasser ist das Gewicht vernachlässigbar, anders sieht es aus, wenn der Tauchcomputer auch als Armbanduhr genutzt wird. Große und schwere Tauchcomputer sind dafür nicht geeignet.

So groß sollte der Tauchcomputer sein:

Er muss groß genug sein, um ihn mit den Fingern und in Neopren Handschuhen bedienen zu können. Wichtig ist außerdem, dass die Uhrenbänder lang genug sind, auch wenn ein Neoprenanzug getragen wird.

Befestigungsmöglichkeiten des Tauchcomputers?

Tauchcomputer können am Handgelenk oder Tarierjacket befestigt werden. Teilweise gibt es auch dasselbe Gerät in beiden Varianten. Die meisten Taucher entscheiden sich auf Grundlage persönlicher Vorlieben für eine der Möglichkeiten.

Kleine Tauchcomputer im Uhrenformat werden meistens am Handgelenk getragen, große an der Tarierweste.

Benutzerfreundlichkeit bei Tauchcomputern?

Manche Tauchcomputer sind sehr simpel und haben nur ein oder zwei Knöpfe. Das macht die Bedienung einfach, aber das Einstellen und die Navigation durch das Menü umständlich.

Um den Computer problemlos bedienen zu können, ist es wichtig, dass die Knöpfe ausreichend groß sind. Hat der Tauchcomputer viele Features, gibt es oft auch mehrere Knöpfe, um einfach durch die Menüs wechseln zu können.

Komfort des Tauchcomputers?

Da der Tauchcomputer ein wichtiger Teil der Ausrüstung ist, werden Sie ihn bei jedem Tauchgang bei sich tragen. Umso wichtiger ist es, dass das Band des Tauchcomputers bequem sitzt und nicht verrutscht.

Wird das Gerät immer über dem Neoprenanzug getragen, spielt es keine große Rolle, ob das Material rau ist. Soll der Computer als Uhrenersatz dienen, sollte auf ein bequemes, nicht raues Band, geachtet werden.

Der richtige Tauchcomputer Preis?

Tauchcomputer sind zwar nicht ganz billig, aber erleichtern den Sport ungemein. Wer einmal einen Tauchcomputer besitzt, will nicht mehr darauf verzichten.

  • Tauchcomputer für Einsteiger: Kosten zwischen 150 € und 200 €.
  • Tauchcomputer für Fortgeschrittene und zum technischen Tauchen: Für solche Tauchcomputer müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Der Preis liegt bei 500 € bis über 1000 €.

Qualitätsmerkmale guter Tauchcomputer?

  • Muss robust sein
  • Flexible Uhrbänder
  • kratz und schlagfester Bildschirm

Ein Tauchcomputer gehört zu den wichtigsten Teilen der Ausrüstung. Beim Kauf nicht gespart und auf gute Produkte von namhaften Herstellern gesetzt werden.

Aufgepasst: Verwenden Sie niemals anstelle eines Tauchcomputers eine wasserdichte Sportuhr oder ähnliches verwenden!

Tauchen verlangt der Ausrüstung und dem Computer viel ab, hohe Temperaturunterschiede, Kratzer, Dellen und Salzwasser setzen dem Gerät mit der Zeit zu. Um diese Belastungen zu überstehen, muss das Gerät robust sein und über flexible Uhrbänder und einen Kratz- und schlagfesten Bildschirm verfügen.

Welcher Tauchcomputer ist der Richtige für mich?

Diese Frage lässt sich nicht kategorisch beantworten. Wichtig ist, dass der Tauchcomputer alle wichtigen Werte berechnet und anzeigt, dazu gehören Tiefe, Uhrzeit, Auftauchgeschwindigkeit, Dekompressionsstops und Nullzeit. Außerdem sollte der Computer über einen gut lesbaren Bildschirm verfügen.

7 Tipps, die Ihnen bei der Auswahl helfen:

  1. Level an Taucherfahrung?

    Wie viel Taucherfahrung besitzen Sie bereits, sind Sie Sporttaucher oder möchten Sie auch technisch Tauchen? Diese Fragen sollten Sie sich stellen, denn technische Taucher brauchen andere Tauchcomputer als Hobbytaucher. Sollten Sie mit dem technischen Tauchen liebäugeln, lohnt es sich bereits jetzt einen entsprechenden Computer zu kaufen.

  2. Budget?

    Das Angebot ist meist größer als der Geldbeutel. Legen Sie sich ein festes Budget fest, so können Sie die Auswahl bereits etwas eingrenzen.

  3. Gute Lesbarkeit?

    Unter Wasser können schlecht Sichtverhältnisse herrschen, das sollte allerdings keine Hürde beim Lesen ihres Tauchcomputers sein. Bei neuen Tauchcomputern ist dies dank der Beleuchtung kein Problem, ältere Geräte haben diese teilweise nicht.

    Achten Sie insbesondere beim Gebrauchtkauf darauf, ob der Tauchcomputer eine Beleuchtung besitzt. Sind Sie Kontaktlinsenträger empfiehlt es sich, ein Gerät mit großem Bildschirm zu kaufen, um die Werte auch lesen zu können, wenn eine oder beide Kontaktlinsen im Wasser verloren gehen.

  4. Nitrox Modus?

    Nicht jeder Tauchcomputer hat einen Nitrox Modus. Wenn Sie in Zukunft auch mit Nitrox tauchen möchtet, sollten Sie beim Kauf darauf achten. Solche Tauchcomputer funktionieren mit Nitrox oder Atemluft.

  5. Schnittstellen vorhanden?

    Bei Tauchcomputer mit einer USB oder Bluetooth Schnittstelle können die im Logbuch gespeicherten Daten auf PC oder Smartphone übertragen werden. Hat der Tauchcomputer eine Luftintegration, können Sie ihren Sauerstoffverbrauch sehen und daran arbeiten. Falls Sie sich darüber noch keine Gedanken gemacht haben, ist das sicher ein Feld, das Sie interessieren wird.

  6. Integrierter Kompass?

    Tauchcomputer mit Kompass ersetzen den analogen Kompass. So brauchen Sie kein extra Gerät, sondern können alle wichtigen Werte an ihrem Tauchcomputer ablesen.

  7. Tauschbare Batterien?

    Ein Tauchcomputer sollte unbedingt wechselbare Batterien haben. Im besten Fall können Sie diese sogar selbst tauschen.

Bekannte Marken und Hersteller

Zu den bekanntesten und beliebtesten Tauchcomputer Marken & Hersteller gehören:

  • Suunto
  • Scubapro
  • Mares
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Bisher liegen keine Testberichte von Stiftung Warentest oder Ökotest zu Tauchcomputern vor. Bei den hier genannten Marken können Sie sich sicher sein, einen hochwertigen Tauchcomputer zu erhalten.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Tauchcomputern

Was ist ein Tauchcomputer?

Der Tauchcomputer dient zum Berechnen von Dekompressionszeiten. Außerdem misst er noch andere für den Taucher interessante und nützliche Werte. Diese können danach im Logbuch abgelesen werden.

Wie funktionieren Tauchcomputer?

Tauchcomputer sind mit verschiedenen Messgeräten ausgestattet. Auf Basis der gemessenen Werte berechnet der Computer mit einem Algorithmus die Nullzeit und Notwendigkeit von Dekompressionsstops. Tauchcomputer mit OLED-Display haben ein Interface.

Was für Arten von Tauchcomputern gibt es?

Größere Geräte auch Konsolen genannt, die am Handgelenk oder der Tarierweste getragen werden und kleine Tauchcomputer im Uhrenformat.

Welche Form hat ein Tauchcomputer?

Tauchcomputer können rund, viereckig, oval sein oder im Uhrenformat sein.

Wie teuer sind Tauchcomputer?

Tauchcomputer sind nicht unbedingt günstig. Einsteigermodelle gibt es sie ab etwa 150 €. Modelle für Fortgeschrittene können schnell über 1000 € kosten.

Gibt es Zubehör für Tauchcomputer?

Manche Hersteller bieten Sender (für Luftintegration), Taschen oder Hüllen an.

Fazit: Die beliebtesten Tauchcomputer im Vergleich

Die Antwort auf die Frage nach dem richtigen Tauchcomputer hängt also von vielen Faktoren ab. Oft muss es nicht das teuerste Gerät sein, aber für ambitionierte Tauchanfänger sind, lohnt es sich oft in einen Computer zu investieren, der den Ansprüchen lange gerecht wird.

Sollten Sie noch mit Dekompressionstabellen tauchen, oder einen Tauchcomputer ausleihen, wird es Zeit sich einen eigenen anzuschaffen. Denn wer erst einmal einen Tauchcomputer hat, will nicht mehr ohne ins Wasser.

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Vinzent

Charlie don’t surf, aber Vinzent schon. Wenn es sein Studium zulässt, dann werden die Bücher weggeworfen und Stifte gegen Boardshorts getauscht. Ansonsten verbringt er seine Zeit gerne in der Natur, am liebsten am Wasser oder in den Bergen.

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